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SWR-Wirtschaftsredakteur Alexander Winkler (Foto: SWR, Oliver Reuther)

Zwar hat Deutschland sich im Klimaranking erneut verbessert, schafft es aber trotzdem nur knapp in die Top 20. Einen Sieger gibt es nicht, dafür einen klaren Verlierer.

Kein Staat der Welt tut genügend für den Klimaschutz. Das geht aus dem "Climate Change Performance Index" hervor, den mehrere Umweltanalysten jeweils im Dezember erstellen.

Schweden führt, USA Schlusslicht

Die ersten drei Plätze bleiben traditionell leer, weil kein Staat das leistet, was nötig wäre, um die Ziele des Pariser Abkommens zum Klimaschutz zu erfüllen, schreiben die Analysten.

Schweden leistet seit Jahren am Meisten, gefolgt von Großbritannien, Dänemark und Marokko. Deutschland ist um vier Plätze nach vorne gerückt und liegt auf Rang 19. Am Ende der Tabelle liegen die USA noch hinter Saudi-Arabien. Das ganze Ranking gibt es hier.

Klimaschutzranking CCPI: Die Welt ist an einem Wendepunkt

Der Climate Change Performance Index wird jedes Jahr von den Umweltorganisationen Germanwatch, dem Climate Action Network CAN International und dem NewClimate Institute herausgegeben. Die Autoren bewerten sowohl den Treibhausgasausstoß der Staaten als auch den Anteil erneuerbarer Energien als auch die politischen Maßnahmen zum Klimaschutz.

Es gibt aber einen Lichtblick: Die Autoren sehen die Welt an einem Wendepunkt. Schon vor der Corona-Krise habe sich abgezeichnet, dass der globale Ausstoß an Treibhausgasen seinen Höhepunkt erreicht habe. Die EU könne mit ihrem grünen Wieder-Aufbauprogramm ein Zugpferd bei dieser Entwicklung werden, heißt es in der politischen Bewertung der Daten.

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