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Die Organisation Jugendschutz.net warnt vor islamistischer Propaganda im Netz. Ihr aktueller Bericht zeigt, dass islamistische Extremisten immer noch versuchen, junge Menschen über das Internet anzulocken. Sie seien besonders auf Plattformen wie Youtube oder Instagram unterwegs, so ein Sprecher von Jugendschutz.net. Extremisten setzten verstärkt auf emotionale Themen wie Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Ohnmacht und nutzten im Windschatten von Protesten gegen Rassismus und rechten Terror jugendaffine Darstellungsformen, heißt es in dem Bericht. Sie würden sich so als "moralische Autorität" inszenieren. Familienministerin Franziska Giffey (SPD) ist dafür, in der Schule unter anderem auf Medienkompetenz-Unterricht zu setzen, damit Jugendliche besser gewappnet sind.

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