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Die Türkei hat damit begonnen, Menschen mit mutmaßlichen Verbindungen zur Terrormiliz IS in ihre Heimatländer abzuschieben. Nach Deutschland kommen zunächst sieben Personen, darunter eine Familie.

Die Türkei hat eine deutsche Familie abgeschoben, der Verbindungen zur Terrormiliz IS vorgeworfen werden. Wie das türkische Innenministerium mitgeteilt hat, sind insgesamt sieben Deutsche nach Berlin ausgewiesen worden. Die Türkei hatte kürzlich angekündigt, mit der Ausweisung inhaftierter ausländischer IS-Anhänger in ihre Heimatländer zu beginnen. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, seiner Kenntnis nach gebe es keinen Bezug zum IS. Es stünden viele Organisationen zur Deradikalisierung und Reintegration bereit.

Eine Einschätzung von SWR-Terrorismus-Experte Holger Schmidt zu diesen Heimkehrern hören Sie im Audio:

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