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Wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln, gefälschten Dokumenten und gestohlenen Daten sind Ermittler in mehreren Bundesländern gegen Administratoren des Messenger-Dienstes "Telegram" vorgegangen. Bei einer Aktion in sechs Bundesländern seien neun Chatgruppen übernommen und sichergestellt worden, teilte das Bundeskriminalamt mit. Es werde gegen 28 Beschuldigte ermittelt. "Telegram" werde beim Handel mit illegalen Waren und Dienstleitungen als Alternative zu Handelsplattformen im Darknet verwendet, erklärten die Behörden. In teilweise öffentlich zugänglichen Kanälen und Chatgruppen erfolge die Anbahnung der illegalen Geschäfte, die Abwicklung danach in separaten Chats zwischen einzelnen Nutzern.

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