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Die Waldbrände wüten weiter in Brasilien - Satellitenbilder zeigen, dass die Flammen sich ausbreiten. Die G7-Staaten bieten Hilfe an.

Die G7-Staaten wollen sich darauf einigen, den von den Waldbränden im Amazonas-Gebiet betroffenen Ländern schnell zu helfen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte beim G7-Gipfel in Biarritz, Kolumbien habe die internationale Gemeinschaft schon um Hilfe gebeten.

Man werde Kontakt mit den Ländern in der Region in Südamerika aufnehmen. Bei der versprochenen Hilfe gehe es vor allem "technische und finanzielle Mittel", sagte Macron. Weitere Details nannte der französische Präsident aber nicht. Macron hatte das Thema kurzfristig auf die Agenda des Treffens der großen Industrienationen gesetzt.

Immer mehr Brände in Brasilien

In Zwischenzeit sind im Amazonas-Regenwald in Nordbrasilien hunderte neue Waldbrände ausgebrochen. Wie das staatliche brasilianische Weltraumforschungsinstitut INPE mitteilte, entzündeten sich zwischen Donnerstag und Freitag mehr 1.500 neue Feuer.

Bilder aus dem Weltraum zeigen das Ausmaß der Katastrophe

Die neuen Daten wurden veröffentlicht, nachdem Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro den Einsatz der Armee gegen die Brände im Amazonasgebiet angeordnet hatte.

INPE hatte auch Anfang der Woche schon alarmierende Zahlen und Satellitenbilder veröffentlicht. Demnach gab es in Brasilien seit Jahresbeginn bereits mehr als 76.000 Waldbrände. Das ist ein Zuwachs von 84 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Bolsonaro schiebt die Schuld von sich

Hauptgrund ist die Waldrodung. Bolsonaro machte hingegen wiederholt Umweltschutzgruppen für die Waldbrände verantwortlich.

Zuvor hatte es heftige internationale Kritik am Krisenmanagement der Regierung gegeben.

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