Kirsten Tromnau (Foto: SWR)

Hallen- und Freibäder im Südwesten

Meinung: Bestandsschutz für Schwimmbäder

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Kirsten Tromnau
Kirsten Tromnau (Foto: SWR, d:light | Christian Koch )

45 Schwimmbädern in Baden-Württemberg drohe wegen der hohen Energiepreise die Schließung. Kirsten Tromnau meint, der Bestand der Bäder muss geschützt werden.

Die gestiegenen Energiekosten belasten auch die Städte und Gemeinden. Ein Hallen- oder Freibad ist für die Kommunen derzeit eine besondere finanzielle Last. Das baden-württembergische Innenministerium geht davon aus, dass deshalb 45 Schwimmbädern die Schließung droht.

Baden-Württemberg

Frei- und Hallenbäder im Land Hohe Energiepreise: 45 Bädern in Baden-Württemberg droht Schließung

Wegen steigender Energiepreise sind in Baden-Württemberg laut Innenministerium einige Bäder von der Schließung bedroht. Verantwortlich für die Bäder sind die Kommunen.

DASDING DASDING

Seit Jahren schon werden mehr und mehr öffentliche Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg geschlossen. Der Unterhalt und die Sanierung für die oft in die Jahre gekommenen Bäder sind zu teuer für viele Kommunen.

Nur was wäre eine Kindheit ohne Freibad? Von diesem nostalgischen Aspekt einmal abgesehen, halte ich Schwimmbäder für überlebenswichtig. Zum einen beklagen wir schon seit Jahren, dass immer weniger Kinder und Erwachsene schwimmen können; zum anderen sind für eine immer älter werdende Gesellschaft Schwimmen und Aqua Fitness gelenkschonende Sportarten, um lange fit und gesund zu bleiben.

Deshalb sollten EU, Bund und Länder die Schwimmbäder gezielt finanziell unterstützen. Ich schlage eine Art besonderen Bestandsschutz für die Bäder vor. Unterhaltskosten könnten mit Investitionen in erneuerbare Energien deutlich gesenkt werden. Nur diese Umbauten kann keine Stadt oder Gemeinde mit den bisherigen Fördermitteln stemmen.

Baden-Württemberg

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