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Im Prozess um den rechtsterroristischen Anschlag von Halle wird am Vormittag ein Urteil erwartet. Ein Mann hatte am 9. Oktober vergangenen Jahres versucht in die Synagoge in Halle zu gelangen und dort 51 Menschen zu töten. Er war an der massiven Tür gescheitert und hatte daraufhin eine Passantin und einen Mann in einem Imbiss erschossen. Auf seiner Flucht verletzte der Attentäter weitere Menschen teils schwer. Der 28-jährige deutsche Angeklagte hat die Taten gestanden. Er begründete sie mit antisemitischen, rassistischen und frauenfeindlichen Verschwörungstheorien. Bundesanwaltschaft und Nebenklage fordern lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.

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