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In Deutschland sind Zehntausende Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen. Ihre Zahl sei von rund 50.000 vor drei Jahren auf aktuell etwa 68.000 gestiegen, sagte Bundesfrauenministerin Franziska Giffey . Dabei handele sich um eine "archaische, furchtbare Menschenrechtsverletzung", die schwerwiegende körperliche und psychische Schäden verursache. Als Grund für den Anstieg sieht Giffey eine stärkere Zuwanderung aus Herkunftsstaaten, in denen weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird - wie Eritrea, Somalia, und Nigeria. Laut der SPD-Ministerin ist davon auszugehen, dass die tatsächlichen Zahlen noch viel höher liegen.

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