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Die Bundesregierung will härter gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung vorgehen. Das Finanzministerium hat dafür einen Maßnahmenkatalog vorgelegt. Demnach sollen die Behörden in Deutschland enger und effektiver zusammenarbeiten. Außerdem soll die Anti-Geldwäsche-Einheit "Financial Intelligence Unit" einen besseren Zugriff auf die Daten anderer Ermittlungsbehörden bekommen. Auch Notare sollen eingebunden werden. Sie sollen in Zukunft Verdachtsfälle häufiger melden. Das Finanzministerium will sich auch dafür einsetzen, dass auf EU-Ebene einheitliche Regeln gegen Geldwäsche eingeführt werden.

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