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Das Ökosystem der Galápagos-Inseln gilt als einzigartig - und gefährdet. Nach einem Schiffsunfall bedrohte zusätzlich ausgelaufener Schiffsdiesel das Archipel. Laut Behörden sei die Lage aber unter Kontrolle.

Nach einem Schiffsunfall bei den Galápagos-Inseln bedrohte austretender Dieselkraftstoff das Weltnaturerbe im Pazifik. Der ecuadorianische Umweltminister Raúl Ledesma Huerta teilte mit, die Regierung habe Sofortmaßnahmen ergriffen, um das Umweltrisiko zu vermindern und das Problem einzudämmen.

2.200 Liter Diesel an Bord

Der Galápagos-Nationalpark twitterte, es würden Schutzbarrieren errichtet und ölabsorbierende Mittel eingesetzt. Am Montag gaben die Behörden bereits vorsichtig Entwarnung, der ausgetretene Treibstoff sei eingedämmt. Auf dem Schiff seien rund 2.200 Liter Dieselkraftstoff gelagert gewesen.

#SanCristóbal| El @parquegalapagos y @armada_ecuador colocan barreras de contención y paños absorbentes para reducir el riesgo ambiental por hundimiento de gabarra Orca, con 600 galones de diesel almacenados. Desde #SantaCruz se dispone el envío de material de contingencia. https://t.co/nQ0aRVug8I

Das Schiff sank am Sonntag an einem kleinen Pier vor der Insel San Cristóbal. Zuvor war ein Kran beim Verladen eines Containers zusammengebrochen und dieser auf das Schiff gestürzt, wie die Zeitung "El Comercio" berichtete. Die Besatzungsmitglieder konnten sich ins Meer retten. Ein Mensch wurde verletzt.

Die außergewöhnliche Tierwelt des Archipels

Einzigartige Fauna Die Tierwelt der Galápagos-Inseln

Riesenschildkröte (Foto: Imago, imago)
Wer an die Galápagos-Inseln denkt, denkt meist an diese Tiere: die Galápagos-Riesenschildkröten. Sie stehen unter der höchsten Schutzstufe, die das Washingtoner Artenschutzabkommen hat. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
Blaufußtölpel verdanken ihren Namen ihren blauen Füßen. Und auch wenn wir gern ungeschickte Menschen als Tölpel bezeichnen: Dieser Vogel ist ein geschickter Flieger und Taucher. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
Die Galápagos-Meerechsen leben ausschließlich dort, an den Felsküsten und in den Mangroven. Im gesamten Archipel gibt es - nach aktuellem Forschungsstand - elf Unterarten. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
Die Galápagostaube lebt ausschließlich auf den gleichnamigen Inseln. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
Die Galápagos-Seelöwen sind ihren Verwandten, den Kalifornischen Seelöwen, sehr ähnlich. Lange Zeit galten die Seelöwen vor Galápagos als Unterart der Kalifornier. Sie stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
Ein Galapagoshai. Er gehört zur Familie der Requiemhaie. Sie sind weltweit vor allem in der Nähe von Inseln zu finden. Sie stehen auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
Die Roten Klippenkrabben sind häufig auf den Galápagos-Inseln anzutreffen. Doch es gibt sie nicht nur dort, sondern entlang der gesamten südamerikanischen Pazifikküste. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
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