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Die Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" will heute an ihre umfangreichen Schulstreik-Proteste anknüpfen. Der Protest findet trotz Corona-Einschränkungen statt - online.

Für die Schulstreik-Proteste hatten sich zuletzt mehrfach zehntausende Schülerinnen und Schüler weltweit in vielen Städten versammelt. Daran will die Bewegung jetzt wieder anknüpfen. Unter veränderten, Corona-bedingten Rahmenbedingungen sollen die Proteste jetzt allerdings neue Formen annehmen.

Stream statt Straße: Virtueller Protest

Geplant sind virtuelle Demos samt Abschlusskundgebung mit Reden und Musik, alles im Netz – also Stream statt Straße. Um 12 Uhr am Freitagmittag unter anderem mit Clueso, Eckart von Hirschhausen, Tilo Jung und Mogli.

Zum ersten Mal in diesem Jahr meldet sich "Fridays for Future" damit zurück und versucht den Klimawandel wieder auf die politische Agenda zu bringen: Unter dem Hashtag #FightEveryCrisis – bekämpft ALLE Krisen – und eben nicht nur Corona.

Plakate auch ohne Demo in Städten sichtbar

Auf Streikkarten können sich die Teilnehmer auch im Netz solidarisch erklären – mit Fotos, die sie samt den Plakaten zeigen, die sie sonst durch die Straßen getragen hätten. Diese Plakate sollen aber trotzdem auch sichtbar in die Städte gestellt werden. In Stuttgart etwa sollen an einer festen Route Banner und Kreidebotschaften angebracht werden.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der katholische Umweltbischof Rolf Lohmann begrüßen die Aktionen. Das Engagement der Jugend bleibe wichtig.

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