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Vertreter von Union und SPD haben sich grundsätzlich drauf geeinigt, dass es in Unternehmensvorständen künftig eine verbindliche Frauenquote geben soll. Nach Angaben von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) soll das für Vorstände börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern gelten. Der in einer Arbeitsgruppe ausgehandelte Kompromiss wird nächste Woche den Spitzenpolitikern der Koalition vorgelegt; danach folgen Ressortabstimmungen und Länderbeteiligung. Für Aufsichtsräte in Deutschland gibt es seit 2016 eine Frauenquote.

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