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Nach mehr als zwei Jahre dauernden internationalen Ermittlungen ist eines der gefährlichsten Cyber-Netzwerke der Welt ausgeschaltet worden. Das gab die Polizeibehörde Europol in Den Haag bekannt. Das Netzwerk mit dem Namen Emotet war 2014 erstmals als Banking-Trojaner aufgetaucht und hatte sich dann zu einer Art Türöffner für Cyber-Kriminelle weiterentwickelt. Sobald der Zugang zu einem System gelungen war, wurde er an Kriminelle verkauft, die dann Daten abgreifen konnten. Eingeschleust wurde Emotet durch Links in E-Mails oder angehängte Word-Dokumente. Die Ermittlungen, die noch andauern, werden von deutschen und niederländischen Cyber-Fahndern geleitet. Ob es Festnahmen gab, wollten sie nicht sagen.

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