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Am 20. November 2019 ist Disneys Animationsfilm "Die Eiskönigin 2" in die Kinos gekommen. Der erste Teil war der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten.

Wirklich etwas neues? Oder einfach nur ein Abklatsch? Diese Fragen stellen sich viele Kinobesucher zum Start von Disneys neuestem Animationsfilm "Die Eiskönigin 2". Nach Ansicht von SWR-Aktuell-Filmkritikerin Anna Wollner haben sich die Macher bei Disney den Schritt sehr gut überlegt, die "Eiskönigin" fortzusetzen.

"Das ist die vierte Fortsetzung eines Disney-Animationsfilms überhaupt, auch wenn das gefühlt eigentlich gar nicht sein kann," sagt Wollner. Es sei den Machern wichtig gewesen, die Geschichte wirklich weiterzuentwickeln. Auslöser sei vor allem auch der große Erfolg des ersten Teils gewesen.

Düsterer als Teil 1

Ein dramaturgischer Kniff habe es möglich gemacht, das Happy End des ersten Teils weiterzuerzählen - der auch gelungen sei, meint Wollner: "Der Film ist düsterer als Teil 1, ernsthafter, vielleicht auch erwachsener." Er habe das unschuldige eines Kinderfilms verloren. "Das ist für Disney, um ehrlich zu sein, richtig mutig."

Es sei die Mischung, die den Film ausmacht: zum einen Abenteuer, zum anderen komödiantische Einsätze. Die Animation sei wieder ganz großes Kino, findet Wollner: "Insofern hat Disney es geschafft, etwas eigenes zu kreieren, das sich vom ersten Teil deutlich abhebt."

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