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Reaktionen auf Bayern-Wahl Glückwünsche und Kampfansagen aus dem Land

Der eindeutige Wahlsieg der CSU bei der Landtagswahl in Bayern hat von rheinland-pfälzischen Politikern zu erwartende Reaktionen geerntet. Alle blickten auch auf die kommende Bundestagswahl und die Konsequenzen für ihre Parteien.


Für die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner hat der Ausgang der Wahl in Bayern auch eine Signalwirkung für die Bundestagswahl. "Die Bürger wollen eine Politik mit Augenmaß, keine rot-grüne Steuererhöhungs- und Bevormundungspolitik", sagte Klöckner am Montag.

Die SPD-geführte Landesregierung in Rheinland-Pfalz könne zudem von Bayern und der CSU solides Haushalten lernen. Bayern sei im Gegensatz zu Rheinland-Pfalz Geberland und zahle bereits Schulden zurück, obwohl es früher auch einmal Finanzhilfen aus anderen Bundesländern erhalten habe.

Der FDP-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Rainer Brüderle, gab sich trotz der verheerenden Niederlage seiner Partei zuversichtlich: "In Bayern ticken die Uhren anders."


SPD und Grüne mit Blick auf Bundestagswahl

Der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen SPD und Innenminister Roger Lewentz bezeichnete das Ergebnis seiner Partei bei der Wahl in Bayern als richtiges Signal für die Bundestagswahl. Zudem glaube er, dass die FDP dem nächsten Bundestag nicht mehr angehören werde, so Lewentz.


Die Grünen-Landesvorsitzende Katharina Binz appellierte an ihre Parteianhänger, in der letzten Woche vor der Bundestagswahl, "eine Schippe" draufzulegen. Die Energiewende fahre mit Schwarz-Gelb gegen die Wand.