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Das Wahl-ABC R wie Richtig wählen



Wer richtig wählen will, muss ein paar Dinge beachten.
1. Er muss mindestens 18 sein, vorher geht gar nichts.
2. Er muss wissen, wo sein Wahllokal ist. Das steht normalerweise auf der Wahlbenachrichtigung. Die kommt normalerweise vier bis sechs Wochen vor dem Wahltermin. Wenn sie 3 Wochen vor der Wahl noch nicht da ist, rufen Sie bei ihrer Gemeinde an. Die Wahlbenachrichtigung kann zur Wahl mitgebracht werden, muss aber nicht. Wer sie nicht dabei hat, braucht aber einen Ausweis.

Wer am Wahltag gar nicht da ist, kann per Brief wählen. Das macht immerhin jeder fünfte Wähler. Das muss er aber beantragen - und zwar am besten so früh wie möglich, spätestens aber am Freitag vor der Wahl. Wichtig: Die Briefwahlunterlagen *müssen* bis zum Wahlsonntag um 18 Uhr vorliegen, sonst werden sie nicht berücksichtigt.
Wer nicht weg ist, findet sich irgendwann in der Wahlkabine wieder. Vor Ihnen sollte ein Stift liegen. Nach Auskunft des Bundeswahlleiters kann das: Ein Bleistift, Farbstift, Kopierstift, Tintenstift, Kugelschreiber, Faserstift, Filzstift oder ähnlicher Stift sein. Der Bundeswahlleiter hat aber nichts dagegen, wenn Sie ihren eigenen Stift mitbringen.

Auf dem Wahlzettel finden Sie zwei Spalten - links die Erststimme - das ist der Kandidat, den Sie wählen möchten. Rechts ist die Zweitstimme - die geben Sie Ihrer Lieblingspartei. Oder der, die Sie eben wählen wollen. Siehe auch: Erststimme und Zweitstimme. Sie machen klar erkennbare Kreuze - und zwar nur eins pro Spalte. Danach stecken Sie ihre Wahlzettel in die Wahlurne. Damit haben Sie es schon - Fertig!

... und wenn Sie es richtig gut machen wollen, dann bedanken Sie sich auf dem Weg nach draußen bei den Wahlhelfern, die machen das nämlich ehrenamtlich und bekommen nur ein sogenanntes Erfrischungsgeld von 21 Euro.

Autoren: Jan Seidel/tk

Das Wahl-ABC