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Das Wahl-ABC N wie Nichtwähler



Egal ob Schwarze, Gelbe, Grüne oder Rote - bei einem sind sich die Parteien im Wahljahr einig: Wichtig sei überhaupt, wählen zu gehen. Das nehmen sich allerdings nicht alle zu Herzen. Das gleiche Ritual an jedem Wahlabend, irgendwann wird die Wahlbeteiligung verkündet, meistens mit sorgenvoller Miene, denn immer bei Bundestagswahlen gibt es etwa 10 bis 30 Prozent Deutsche die entweder aus Prinzip oder aus Bequemlichkeit auf das Hochamt der Demokratie - das Recht zu wählen verzichten.

In der Geschichte der Bundesrepublik schwankt der Anteil der Nichtwähler in etwa zwischen 10 und 30 Prozent. Am meisten Nichtwähler gab es bei der letzten Bundestagswahl. Vor vier Jahren sank die Wahlbeteiligung auf einen historischen Tiefststand.

Kurios: Die Nichtwähler haben sogar eine eigene Partei, insgesamt 34 Parteien hat der Bundeswahlleiter zur Bundestagswahl zugelassen, eine davon ist die Partei der Nichtwähler.

Autoren: Sarah Renner/tk

Das Wahl-ABC