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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz

Die SPD im Fitness-Check Die SPD ist nicht Borussia Dortmund

Das Spiel endet am 24. September und der Gegner heißt nicht Bayern München, sondern Union. Noch kann die SPD auf den Sieg hoffen – mit ein wenig Hilfe von Freunden.

Das Team

Das Team heißt SPD und der Spielführer Martin. Zu 100 Prozent. Martin Schulz wäre fast mal Fußballer geworden – dann wurde er Politiker. Es dürfen noch ein paar andere mitspielen und Martin die Vorlagen geben. Im fairen Kampf gegen die Merkelistas.

Viele Männer stehen auf dem Platz und sie haben viel Erfahrung. Alle sind nämlich schon sehr lange im Team SPD. Ein Stegner deckt den linken Flügel ab, ein Oppermann ist für Schwalben und Fouls zuständig und ein Gabriel spielt ohne Anleitung. Martin hat es nicht einfach.

Die Taktik

Die Taktik heißt Gerechtigkeit und Respekt. Selbstbewusst spricht Martin Schulz davon, was alles besser wird, wenn er erst mal Chef im Kanzleramt sein wird. Das Land ist gut, aber wir machen es noch besser, sagt die SPD. Mehr Betreuung, mehr Gerechtigkeit, mehr Sicherheit, weniger Militär und mehr Sozialarbeiter, mehr Rente und gerechtere Bezahlung. Fazit: Die Kleinen schonen und die Reichen besteuern. Es gibt mehr Kleine als Reiche. Die Kleinen müssen nur noch die Vorteile begreifen. Das ist die Aufgabe.

Der Tabellenplatz

Noch steht das Team Martin auf Platz zwei. Die Merkelistas sind in der Politik so was wie Bayern München im Fußball. Und die SPD ist eben nicht Borussia Dortmund. Gerechtigkeit und Respekt, das kommt bei der Fankurve an. Da ist Martin ganz sicher.

Das Spiel endet am 24. September und vielleicht zählen die Punkte der Grünen und der Linken mit. Die SPD, die im Wahlkampf wie ein Song der achtziger Jahre klingt, kann auf die kleine Hilfe von Freunden vertrauen: "With a little help from my friends" – so die Hoffnung. Und sieht Martin nicht ein wenig wie Joe Cocker mit Brille aus?

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Online: Christine Veenstra

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