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In Belarus sind nach dem Tod eines Regierungsgegners tausende Menschen auf die Straße gegangen - in der Hauptstadt Minsk und in anderen Städten. Es gab eine Schweigeminute, Teilnehmer riefen: "Wir werden nicht vergessen, wir werden nicht vergeben." Der 31-jährige Oppositionelle soll nach Angaben von Demonstranten von Sicherheitskräften angegriffen und später im Krankenhaus gestorben sein. Das UNO-Menschenrechtsbüro zeigte sich tief besorgt über die Zustände und nannte den Tod des Mannes einen traurigen Höhepunkt der Ereignisse in Belarus. Auch drei Monate nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl würde die staatliche Maschinerie konsequent Menschenrechte verletzen, so das UNO-Büro.

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