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In Berlin haben mehrere tausend Abtreibungsgegner und -befürworter demonstriert. Die Polizei hielt am Brandenburger Tor beide Gruppen mit Absperrgittern und zahlreichen Einsatzkräften voneinander getrennt. Der Bundesverband Lebensrecht hatte zum "Marsch für das Leben" aufgerufen, er wurde auch von einigen führenden Vertretern der Kirchen unterstützt. Teilnehmer trugen Schilder mit Sprüchen wie "Kindergeld für Ungeborene" oder "Verantwortung statt Abtreibung". Ein so genanntes Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung forderte, Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren und die Paragrafen 218 und 219a aus dem Strafgesetzbuch zu streichen.

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