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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den europäischen "Green Deal" beim Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt. Dabei brachte sie mögliche Zusatzzölle für nicht-klimafreundliche Waren ins Spiel.

Von der Leyen hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos für ihren Klimapakt geworben. Damit soll die Wirtschaft in der EU klimafreundlich umgebaut werden. Von der Leyen sagte, Europa müsse im Kampf gegen die Erderwärmung eine Vorreiterrolle spielen.

Von der Leyen: Kein "Wir gegen die"-Denken

Außerdem sprach sie sich in ihrer Rede in dem Schweizer Skiort gegen Nationalismus und ein "Wir gegen die"-Denken aus. Man müsse die Kraft der Kooperation neu entdecken, gegründet auf Fairness und gegenseitigem Respekt. Dafür werde sich Europa einsetzen. An dem Treffen in Davos nehmen rund 3.000 Wirtschaftsführer und Politiker teil.

"Eine Frage der Fairness"

Internationalen Handelspartnern drohte von der Leyen indirekt mit Zöllen oder anderen Importschranken, wenn sie weniger klimafreundlich produzieren als europäische Unternehmen. "Es ist eine Frage der Fairness gegenüber unseren Unternehmen und unseren Arbeitnehmern", sagte von der Leyen. Und fügte hinzu: "Wir werden sie vor unfairem Wettbewerb schützen."

Zölle wären möglich

Eine Möglichkeit sei ein Aufpreis für klimaschädlich produzierte Importwaren. Sie würde es aber bevorzugen, die Handelspartner zu überzeugen, an gleichen Wettbewerbsbedingungen zu arbeiten, von denen alle profitieren.

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