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Video-Überwachung mit Gesichtserkennung auf den Straßen von Deutschland - die Technologie dafür gibt es bereits. Deutschlands oberster Datenschützer warnt jedoch davor, sie so einzusetzen. Einen "Albtraum" nennt SWR-Hauptstadtkorrespondentin Nina Barth diese Vorstellung.

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Ulrich Kelber, warnt vor dem Einsatz von Technologien zur Gesichtserkennung im öffentlichen Raum. Das wäre ein sehr weitgehender Eingriff in die Grundrechte, der auf jeden Fall durch konkrete Vorschriften legitimiert sein müsste, sagte der SPD-Politiker dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Eine solche Legitimation sehe er derzeit nicht.

US-Firma hat drei Milliarden Bilder

Seiner Meinung nach sollte die Gesichtserkennung im öffentlichen Raum europaweit verboten werden. Am Wochenende war bekanntgeworden, dass eine US-Firma namens Clearview AI eine Datenbank aus rund drei Milliarden Bildern zusammengestellt hat und auf dieser Basis einen Service zur Gesichtserkennung anbietet.

SWR-Hauptstadtkorrespondentin Nina Barth kommentiert im Video:

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