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Daimler führt ab 6. April für weite Bereiche der Produktion in Deutschland Kurzarbeit ein, zunächst befristet auf zwei Wochen. Rund 100.000 Menschen arbeiten in den Bereichen.

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Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Das Kurzarbeitergeld von normalerweise 60 Prozent des Nettolohns (oder 67 Prozent für Beschäftigte mit Kindern) wird von Daimler auf 80 bis 90 Prozent aufgestockt. Damit reagiert der Stuttgarter Autobauer auf die Auswirkungen der aktuellen Coronakrise. Der Absatz des Unternehmens ist seit Ausbruch der Pandemie deutlich eingebrochen. Daimler-Personalverstand Wilfried Porth erklärte gegenüber dem SWR, dass die Kurzarbeit-Maßnahme zunächst für zwei Wochen gelte, aber aber voraussichtlich verlängert wird. Von der Kurzarbeit sind sowohl Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens in Deutschland betroffen.

Der Personalvorstand von Daimler äußert sich zu Details:

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Viele Daimler-Werke geschlossen - China fährt die Produktion wieder hoch

Im Moment sind die meisten Daimler-Werke in Europa und in Teilen Nordamerikas geschlossen – zum Schutz der Beschäftigten aber auch als Reaktion auf die sinkenden Verkaufszahlen. Im weltgrößten Automarkt China fährt Daimler dagegen die Produktion inzwischen wieder hoch und rechnet mit einer steigenden Nachfrage, so eine Daimler-Sprecherin.

Daimler-Chef Ola Källeninus in einer firmeninternen Videobotschaft:

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