STAND
ONLINEFASSUNG

Die Deutsche Telekom hat dem Robert-Koch-Institut noch einmal anonymisierte Kundendaten zur Erforschung der Ausbreitung des Coronavirus zur Verfügung gestellt. Der Netzaktivist Markus Beckedahl hält dies für "vertretbar".

Eine Telekomsprecherin sagte, es seien Daten bis einschließlich 19. März übermittelt worden. Damit sollen Experten Modelle berechnen und besser abschätzen können, wie sich das Virus ausbreiten wird.

Außerdem kann durch die Daten überprüft werden, ob sich die Menschen an die Ausgangsbeschränkungen halten. Damit kann das RKI dann einen Zusammenhang zwischen Maßnahmen wie geschlossene Schulen, Home-Office, Kontaktverbot und Ansteckungsrate herstellen.

Datenschutzrechtlich noch in Ordnung - Widerspruch möglich

Dabei stellt sich immer wieder die Frage nach dem Datenschutz. Markus Beckedahl, der Journalist und Gründer des Blogs Netzpolitik.org hält dieses Vorgehen in der aktuellen Situation für vertretbar.

Eine detailliertere Auswertung der Daten hält er allerdings für schwierig. Im Gespräch mit SWR Aktuell weist er außerdem darauf hin, dass Telekom-Kunden der Nutzung ihrer Daten widersprechen können. Sie müssen das aber aktiv tun.

Dauer

Mehr zum Thema

Telekom schickt Handydaten ans RKI

Telekom schickt Handydaten ans RKI  mehr...

Corona-Blog vom 24. bis 26. März Rückblick Coronavirus: "Noch zu früh, um Maßnahmen zu lockern"

Die Corona-Krise hat Deutschland in der Kalenderwoche 13 erfasst - das öffentliche Leben ist praktisch zum Erliegen gekommen.  mehr...

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie kann ich mich schützen? Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz  mehr...

STAND
ONLINEFASSUNG