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Grüne wollen Besuche in Pflegeeinrichtungen ermöglichen, Deutschland braucht Milliarden von Mundschutzmasken. Alle wichtigen Entwicklungen vom 15. bis 19. April können Sie im Blog nachlesen.

Die neuesten Entwicklungen finden Sie hier

19.4.2020 - 17:57 Uhr: Altmaier: Deutschland braucht Milliarden Masken

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) rechnet damit, dass in der Corona-Krise deutschlandweit jährlich bis zu zwölf Milliarden Atemschutzmasken gebraucht werden. Das hat er der "Bild am Sonntag" gesagt. Die Anzahl sei nötig, wenn allen Menschen das Arbeiten, Einkaufen und Busfahren mit Mundschutz ermöglicht werden soll. Um die Produktion von Masken in Deutschland zu fördern, hat Altmeier den Herstellern Zuschüsse und Abnahmen garantiert.

19.4.2020 -16:58 Uhr: Grüne fordern Lockerungen für Besuche in Pflegeheimen

Die Grünen haben nach Medienberichten Vorschläge erarbeitet, um die Vereinsamung von pflegebedürftigen Menschen in der Corona-Krise zu verhindern. Sie sprechen sich unter anderem dafür aus, auch Angehörige mit Schutzmasken und Schutzkleidung auszustatten, um Besuchsverbote so weit wie möglich zu vermeiden. Bewohner von Pflegeeinrichtungen, die vorübergehend in Quarantäne müssten, sollten die Möglichkeit bekommen, über das Internet den Kontakt u Verwandten und Freunden aufrecht zu erhalten.

19.4.2020 - 14:43 Uhr: Dehoga drängt auf Öffnung der Betriebe

Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) drängt darauf, dass seine Betriebe bald wieder öffnen dürfen. Das Gastgewerbe werde allein gelassen, so der baden- württembergische DEHOGA-Chef Fritz Engelhardt im SWR. Nach Verbandsangaben steht ohne Hilfen jedes dritte Unternehmen der Branche vor der Pleite.

19.4.2020 - 13:34 Uhr: Giffey: Eltern "über das vertretbare Maß hinaus belastet"

Familienministerin Franziska Giffey (SPD) fordert eine rasche Lösung für Familien mit Kindern in der Corona-Krise. "Das Wohl der Familien muss eine hohe Priorität beim schrittweisen Wiedereröffnen haben", sagte die SPD-Politikerin der Nachrichtenagentur dpa. "Eine pauschale Aussage, die Kitas bleiben bis zum Sommer zu, führt bei vielen Familien zu noch mehr Stress und kann nicht die einzige Antwort sein." Von Montag an will eine Arbeitsgruppe von Ländern, Bund und Experten Leitlinien erarbeiten, wie eine schrittweise Wiederöffnung der Kitas aussehen kann.

Jetzt wird verhandelt - welche Kinder dürfen in die erweiterte Notbetreuung? Giffey: "Eltern sind über das vertretbare Maß hinaus belastet"

Wochenlang stand das Leben in Deutschland weitgehend still - jetzt geht es in eine neue Phase. Ab heute öffnen mehr Geschäfte, schrittweise fängt die Schule wieder an. Eines ist aber noch nicht geklärt: Wie geht es mit den Kitas weiter?    mehr...

19.4.2020 - 13:29 Uhr: Traber und Galopper wollen zum 1. Mai wieder starten

Während andere Sportarten weiter pausieren, haben die großen Pferdesportverbände einen Saisonstart zum 1. Mai angekündigt. Die Traber und die Galopper werden die Rennen aber ohne Zuschauer austragen. An den Renntagen sollen fast nur Trainer, Reiter beziehungsweise Fahrer und Pfleger auf der Bahn sein. Traber und Galopper stimmen zur Zeit ihr Hygienekonzept aufeinander ab. Der erste Trabrenntag soll in Berlin sein, die Galopper wollen in Hannover beginnen.

19.4.2020 - 10:30 Uhr: Auch Australien kritisiert WHO

Australien fordert eine unabhängige Untersuchung des weltweiten Umgangs mit der Corona-Pandemie. Dabei müsse auch das Vorgehen der Weltgesundheitsorganisation WHO auf den Prüfstand, sagt Außenministerin Marise Payne. Ähnlich wie US-Präsident Donald Trump finden australische Politiker, die WHO habe Fehler gemacht. Trotz Kritik von der WHO hatte Australien früh die Grenze zu China geschlossen.

19.4.2020 - 8:20 Uhr: Spanien verlängert Ausgangssperre bis 9. Mai

Die Regierung in Spanien will die Ausgangsbeschränkungen bis zum 9. Mai verlängern. Einige Beschränkungen sollen aber gelockert werden, genaue Kriterien dafür müssten noch festgelegt werden, sagte Ministerpräsident Pedro Sanchez. Er könne sich vorstellen, dass beispielsweise Kinder wieder für einige Zeit nach draußen dürfen.

19.4.2020 - 7:45 Uhr: Rund 70.000 Hotelbetriebe vor der Insolvenz

Wegen der Corona-Krise stehen in Deutschland rund 70.000 Hotel- und Gastronomie-Betriebe vor der Insolvenz. Das berichtet die "Bild am Sonntag". Demnach gehen den etwa 223.000 Betrieben der Branche bis Ende April rund zehn Milliarden Euro Umsatz verloren. Rechnerisch wären davon 800.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) stellt den Betrieben Hilfe in Aussicht.

Die Corona-Krise im Rückblick

Corona-Blog vom 6. bis 14. April Schrittweise Lockerungen empfohlen

Der IWF rechnet mit einer schweren weltweiten Wirtschaftskrise, die Wissenschaftler der Leopodina geben Empfehlungen, wie die Rückkehr zur Normalität gelingen kann.  mehr...

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Der britische Premier im Krankenhaus, Warnungen vom Kanzleramtschef und immer mehr Tote in Frankreich. Die Entwicklungen in der Corona-Krise vom 30. März bis zum 5. April.  mehr...

Corona-Blog vom 27. bis 29. März USA überholen China mit Zahl der bestätigten Infizierten

Die Bundeswehr hat weitere schwer erkrankte Corona-Patienten aus dem Ausland nach Deutschland geholt. Die USA überrunden China mit der Zahl der bestätigten Infizierten. China beendet Isolation von Wuhan.  mehr...

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Die Corona-Krise hat Deutschland in der Kalenderwoche 13 erfasst - das öffentliche Leben ist praktisch zum Erliegen gekommen.  mehr...

Corona-Blog vom 17. bis 23. März Kabinett will umfassendes Notpaket beschließen

Die Bundesregierung will umfassende Hilfsmaßnahmen für Unternehmen, Beschäftigte und Kliniken beschließen. Alle wichtigen Entwicklungen zur Corona-Pandemie gibt es im Live-Blog.  mehr...

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