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Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen in Deutschland und der Welt. Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 7. bis 14. Februar können Sie hier nachlesen.

14.2.2021, 21:27 Uhr - Österreich kritisiert deutsche Grenzkontrollen

Aus Österreich kommt Kritik an den deutschen Grenzkontrollen. Seit gestern werden Grenzübergänge in Bayern und Sachsen kontrolliert. Für Einreisende aus Tirol und Tschechien gelten verschärfte Regeln. Sie sollen helfen, die Ausbreitung der neuen Coronavirus-Varianten zu stoppen. Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg warnte vor "überschießenden Schritten, die mehr schaden als nützen". Schallenberg hat sich an seinen deutschen Amtskollegen Heiko Maas (SPD) gewandt. Der österreichische Innenminister Karl Nehammer sagte, die Grenzkontrollen sorgten auch für Verkehrsbehinderungen zwischen Tirol und dem Osten des Landes. Das sei "inakzeptabel".

14.2.2021, 20:11 Uhr - Skigebiete in Italien werden doch nicht geöffnet

Die Skigebiete in Italien werden nun doch nicht geöffnet. Gesundheitsminister Roberto Speranza hat das bestehende Wintersport-Verbot für Freizeitsportler verlängert und dies mit einem erhöhten Risiko durch neue Virus-Varianten begründet. Die Regierung hatte eigentlich erlaubt, dass der Skibetrieb in sogenannten Gelben Zonen - wo das Corona-Risiko als mäßig gilt - am Montag wieder starten kann. An dieser ursprünglich geplanten Lockerung der Corona-Maßnahmen hatte es zuvor viel Kritik gegeben.

14.2.2021, 19:42 Uhr - Britische Regierung: 15 Millionen Briten geimpft

In Großbritannien haben nach Angaben der Regierung mindestens 15 Millionen Menschen eine erste Corona-Impfung bekommen. Damit hat die Regierung ihr selbst gestecktes Ziel erfüllt und mehr als jedem vierten Erwachsenen eine erste Impfdosis ermöglicht. Premierminister Boris Johnson spricht in einem Twitter-Video von einem bedeutenden Meilenstein. Es sei das Ergebnis einer nationalen Anstrengung. Großbritannien hatte am 8. Dezember mit der Massenimpfung begonnen. Mittlerweile werden drei Vakzine eingesetzt. Allerdings haben erst etwa 535.000 Menschen eine zweite Dosis erhalten, die nach Ansicht von Experten den vollen Schutz sicherstellt.

14.2.2021, 17:18 Uhr - Einreisebeschränkungen sollen kurz nach Inkrafttreten wieder gelockert werden

Die seit heute geltenden Einreisebeschränkungen nach Deutschland an den Grenzen zu Tschechien und Tirol sollen kurz nach Inkrafttreten schon wieder gelockert werden. Davon profitieren sollen vor allem Berufspendler. Das geht aus einer Mitteilung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hervor. Demnach dürfen auch weiterhin Berufspendler einreisen, wenn ihre Arbeit als systemrelevant gilt. Welche Firmen und Arbeitsbereiche das sind, sollen die angrenzenden Bundesländer Sachsen und Bayern festlegen. Davor hieß es, dass nur noch medizinisches Personal oder Privatleute aus besonders wichtigem Grund einreisen dürfen und Ausnahmen für den Güterverkehr gelten. Die EU hatte das kritisiert und Ausnahmen für Berufspendler gefordert.

14.2.2021, 16:34 Uhr - Verband der Autoindustrie warnt: Ab Montag könnten Bänder stillstehen

Die deutsche Autoindustrie befürchtet wegen der Corona-bedingten Einschränkungen an den Grenzen zu Tschechien und Tirol massive Probleme. Ab Montag könne es Lieferprobleme geben, bis hin zu Werksschließungen, sagte ein Sprecher des Verbands der Automobilindustrie VDA.

14.2.2021, 15:45 Uhr - Krisenbetrieb in französischen Krankenhäusern ab Donnerstag

Frankreich stellt die Krankenhäuser auf Krisenbetrieb um. Das Gesundheitsministerium hat die Behörden und Krankenhäuser aufgefordert, ab Donnerstag nicht dringende Operationen aufzuschieben. Außerdem sollen das ganze verfügbare medizinische Personal mobilisiert werden. Die Regierung in Paris befürchtet einen Anstieg der Krankenzahlen wegen der Coronavirus-Mutanten. Allein in der Grenzregion zu Rheinland-Pfalz, Moselle, gibt es täglich hunderte dieser Neuinfektionen. Eine Schließung der Grenze wird nicht mehr ausgeschlossen.

14.2.2021, 13:58 Uhr - Einreisebeschränkungen an Grenzen zu Tschechien und Tirol etwas gelockert

Die Einreisebeschränkungen, die seit heute an den Grenzen zu Tschechien und Tirol gelten, werden leicht gelockert. Mehr Berufspendler sollen die Grenzen überqueren dürfen - nicht mehr nur aus der Medizin- und Transport-Branche. Das haben Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (beide CSU) gesagt. Bis Dienstag sollen die betroffenen Länder Bayern und Sachsen systemrelevante Betriebe nennen. Deren Mitarbeiter bekommen dann eine Bescheinigung um über die Grenze zu kommen.

14.2.2021, 12:16 Uhr - Nach drei Coronafällen drei Tage Lockdown in Auckland

Nach drei Corona-Fällen in der neuseeländischen Millionenstadt Auckland hat die Regierung einen Lockdown ab Mitternacht angekündigt. Er solle drei Tage dauern, kündigte Premierministerin Jacinda Ardern nach einer Dringlichkeitssitzung an. Sie will demnach lieber auf strenge Maßnahmen setzen, bis mehr über die Infektionen bekannt ist. Es sind die ersten gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Neuseeland seit Ende Januar.

14.2.2021, 9:59 Uhr - Quarantäne für Fußballer nach Reise gefordert; Grifo vom SC Freiburg gegen Bevorzugung von Sportlern

Die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Dagmar Freitag (SPD), fordert, dass die Spieler des FC Bayern nach ihrer Rückkehr von der Club-WM in Katar in Quarantäne gehen müssen. Was für den Normalbürger gelte, müsse auch für Profimannschaften gelten - besonders wenn sie einen aktiven Corona-Fall im Team hätten, sagte Freitag im Deutschlandfunk. Bayern-Spieler Thomas Müller war vor dem Finale der Club-WM positiv auf Corona getestet worden. Er befindet sich in Quarantäne, die restliche Mannschaft spielt morgen gegen Bielefeld.

In der Debatte um eine Sonderstellung von Sportlern in der Pandemie hat sich unterdessen Freiburgs Profifußballer Vincenzo Grifo geäußert: Er sprach sich dagegen aus, dass Sportler bei der Corona-Impfung nicht bevorzugt werden sollten. Im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF sagte er: "Wir sind ohnehin schon privilegiert. Der Chef des 1. FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge. hatte die Diskussion drüber angestoßen, ob Fußballprofis Vorbilder fürs Impfen sein könnten.

14.2.2021, 8:28 Uhr - EU-Gesundheitskommissarin will Schnellverfahren für Impfstoffe gegen Mutationen

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides hat ein Schnellverfahren für Impfstoffe gegen Corona-Mutationen angekündigt. Der "Augsburger Allgemeinen" sagte sie, wenn ein bereits zugelassenes Serum entsprechend nachgebessert werde, müsse es nicht mehr den gesamten Zulassungsprozess durchlaufen. So werde es schneller gehen, geeignete Impfstoffe verfügbar zu haben, ohne bei der Sicherheit Abstriche zu machen. Der Hersteller Moderna hatte bereits angekündigt, einen Auffrischungs-Impfstoff gegen die südafrikanische Virus-Variante zu entwickeln. Auch der britisch-schwedische Impfstoffhersteller Astrazeneca will sein Mittel anpassen.

14.2.2021, 6:35 Uhr - Sieben-Tage-Inzidenz unter 60

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland geht weiter zurück. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert-Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages gut 6.100 neue Fälle - und somit rund 2.500 Ansteckungen weniger als noch vor einer Woche. Außerdem seien 218 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet worden, teilte das RKI am Morgen mit. Der Inzidenzwert fiel von zuletzt 60,1 auf 57,4. Der Wert gibt an, wie viele Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche verzeichnet wurden.

14.2.2021, 3:44 Uhr - Über 25.000 Betrugs-Verdachtsfälle bei Soforthilfe

Bei den finanziellen Soforthilfen wegen der Corona-Pandemie gibt es wohl mehr Betrugs-Verdachtsfälle als bisher angenommen. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, liegen derzeit bereits mehr als 25.000 konkrete Verdachtsfälle bei den Landeskriminalämtern und der beim Zoll angesiedelten Financial Intelligence Unit vor. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hätten sich die mutmaßlichen Betrüger auf Basis falscher Angaben Hilfen in dreistelliger Millionenhöhe erschlichen. Die Zahlen könnten außerdem noch steigen, heißt es.

14.2.2021, 0:02 Uhr - Tirol und Tschechien: Neue Einreiseregeln in Kraft

Seit Mitternacht gelten an den deutschen Grenzen zu Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol neue Einreiseregeln. Laut einer Verordnung des Bundesinnenministeriums dürfen aus den betroffenen Gebieten in der Regel nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Grund für die Einreiseregeln sind ansteckendere Varianten des Coronavirus.

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