STAND
REDAKTEUR/IN

Die wichtigsten Entwicklungen zum Coronavirus vom 31. Januar bis zum 6. Februar können Sie hier nachlesen. Aktuelle Entwicklungen finden Sie hier.

5.2.2021, 19:53 Uhr - WHO appelliert, armen Ländern Impfstoff zu geben

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat die reichen Länder erneut dazu aufgerufen, Corona-Impfstoffe abzugeben - und zwar sobald sie mit der Impfung von Pflegepersonal und älteren Menschen durch seien. Tedros kritisierte, dass in manchen Ländern bereits jüngere Menschen ohne hohe Krankheitsrisiken geimpft würden. In den meisten anderen Ländern sei hingegen noch nicht eine einzige Impfdosis verabreicht worden.

5.2.2021, 18:54 Uhr - Doch keine 15-Kilometer-Regel in Ludwigshafen

Die Stadt Ludwigshafen will nun doch nicht die für Samstag geplante 15-Kilometer-Regel für die Bürger in Kraft setzen. Nachdem ein mutiertes Coronavirus nachgewiesen worden war, hatte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) am Freitagmittag die Bewegungseinschränkung angekündigt. Ihr sei vom Land keine andere Wahl gelassen worden. Am Abend kam dann überraschend die Meldung, dass die Stadt ihre Pläne zurückgezogen habe. Zur Begründung hieß es, dass es sich bei dem Testergebnis mit dem Corona-Mutanten um einen Einzelfall handele. Dies hätten die Corona-Tests bei den Bewohnern der betroffenen Asylunterkunft ergeben.

Ludwigshafen

Nach Corona-Mutation Doch keine 15-Kilometer-Regel in Ludwigshafen

Die Stadt Ludwigshafen hat ihre Pläne zur 15-Kilometer-Regel am Freitag zurückgezogen. Ursprünglich sollte die Verschärfung der Corona-Schutz-Maßnahmen ab Samstag früh gelten.  mehr...

5.2.2021, 18:50 Uhr - Impfstoff gegen Mutationen: Curevac arbeitet mit Großbritannien zusammen

Das Tübinger Biotechnologieunternehmen Curevac arbeitet bei der Entwicklung und dem Vertrieb von Corona-Impfstoffen künftig mit Großbritannien zusammen. Zuvor gab es Vereinbarungen mit dem britischen Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline (GSK) und dem deutschen Pharmariesen Bayer. Ziel der Zusammenarbeit mit den Briten sei es auch, Impfstoffe gegen die neuen Mutationen zu entwickeln. Insgesamt wolle Curevac noch in diesem Jahr 300 Millionen Dosen und 2022 bis zu einer Milliarde Impfstoff-Dosen herstellen. Die zukünftigen Curevac-Impfstoffe sollen demnach teilweise in Großbritannien hergestellt und vertrieben werden. Curevac-Chef Franz-Werner Haas sagte, mit den Partnern sei man sehr gut aufgestellt. Man wolle gemeinsam auch der Pandemie einen Schritt voraus sein.

Tübingen

Kampf gegen Coronavirus-Varianten Impfstoff gegen Mutationen: Curevac arbeitet mit Großbritannien zusammen

Das Tübinger Unternehmen Curevac schließt bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus immer mehr Partnerschaften. Auch gegen neue Varianten will sich das Biopharma-Unternehmen wappnen.  mehr...

5.2.2021, 18:37 Uhr - Belgien öffnet Friseure

In Belgien dürfen Friseure ab Ende kommender Woche wieder öffnen - jedoch nur unter sehr strengen Hygieneregeln. Der belgische Regierungschef Alexander De Croo sagte, die Corona-Lage im Land sei recht stabil, dennoch müsse man weiter vorsichtig sein. Andere Berufe mit Körperkontakt, wie etwa Kosmetiker, müssen noch bis zum 1. März warten.

5.2.2021, 18:12 Uhr - Dänemark: Tötung der 15 Millionen Nerze abgeschlossen

In Dänemark ist die wegen der Corona-Pandemie abgeordnete Tötung der 15 Millionen Nerze abgeschlossen. Das hat die Veterinärbehörde in Kopenhagen mitgeteilt. Bei den Tieren war im vergangenen Herbst eine Variante des Coronavirus entdeckt worden, die auf den Menschen übertragbar ist. Daraufhin hatte die Regierung angeordnet, alle Nerze zu keulen. Dänemark war bisher das größte Exportland von Nerzen.

5.2.2021, 17:32 Uhr - Wegen Schwarzmarkt: Seehofer für Öffnung von Friseursalons

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) fordert, dass Friseursalons bald wieder öffnen dürfen. Er sagte dem "Spiegel", es habe sich ein regelrechter Schwarzmarkt in der Branche entwickelt. Immer mehr Menschen würden sich auf anderen Wegen und ohne Hygieneregeln die Haare schneiden lassen. Das sei gefährlicher als Friseuren die Öffnung unter einem strengen Hygienekonzept zu erlauben, so Seehofer.

5.2.2021, 16:47 Uhr - 15-Kilometer-Beschränkung für Ludwigshafen

In Ludwigshafen gilt ab Samstag für zunächst eine Woche eine Beschränkung des Bewegungsradius von 15 Kilometern. Das hat Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) bestätigt. Das Land habe wegen der hohen Inzidenzwerte bereits seit längerem darauf gedrängt, dass in Ludwigshafen die Bewegungsbeschränkung angeordnet werde. Mit dem Auftauchen einer mutierten Corona-Variante sei ihr jetzt keine andere Wahl mehr geblieben. Ab morgen dürfen sich die Ludwigshafener Bürger nur noch 15 km weit von ihrem Wohnort entfernen. Ausnahmen seien unter anderem für Berufspendler vorgesehen. Die genauen Details der Verfügung werden zur Stunde noch ausgearbeitet. Mit der Maßnahme soll die Ausbreitung einer mutierten Corona-Variante verhindert werden.

5.2.2021, 15:15 Uhr - Gute Nachrichten für Astrazeneca

Der gemeinsam von Astrazeneca und der Universität Oxford entwickelte Impfstoff ist gegen die in Großbritannien verbreitete Mutation ähnlich wirksam wie gegen die vorherige Virusvariante. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die renommierte Hochschule.

Nach Angaben der britischen Gesundheitsbehörden wirkt der Impfstoff auch bei älteren Menschen. Das hätten neue Studiendaten des britisch-schwedischen Pharmakonzerns bestätigt, sagt ein Vertreter der Aufsichtsämter. 

Während der Impfstoff in Großbritannien und auch von der EU-Arzneimittelbehörde EMA ohne Altersbegrenzung zugelassen wurde, wird in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern das Vakzin nur unter 65-Jährigen verabreicht. Als Grund wurde angeführt, dass es keine ausreichenden Daten für die Wirksamkeit bei Älteren gibt.

5.2.2021, 15:05 Uhr - Rio de Janeiro verbietet alle Karnevalsumzüge

Nach der Absage des weltberühmten Karnevals hat die brasilianische Metropole Rio de Janeiro ein grundsätzliches Verbot von Umzügen zu der Zeit ausgesprochen. Ein Dekret mit neuen Regeln, das heute bekannt wurde, sieht vor, dass es keine Umzüge der Sambaschulen im Sambodrom und von Karnevalsgruppen in den Straßen wegen der Corona-Pandemie geben soll. Das berichtete das Nachrichtenportal "G1". 

5.2.2021, 14:25 Uhr - Merkel plant Regierungserklärung nächste Woche zur Corona-Krise

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am nächsten Donnerstag eine Regierungserklärung zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise abgeben. Das hat Regierungssprecher Steffen Seibert angekündigt. Am Tag davor berät Merkel wieder mit den Ministerpräsidenten über die Corona-Maßnahmen.

Die aktuellen Beschränkungen sind bis zum 14. Februar geplant - im Moment ist unklar, wie es danach weitergeht. Die Infektionszahlen gehen zwar bundesweit zurück, Mediziner warnen aber vor den Virus-Mutationen.

5.2.2021, 14:15 Uhr - RKI-Chef warnt vor Virus-Mutationen

Der Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat davor gewarnt, die Gefahr durch Mutationen des Coronavirus zu unterschätzen. "Die Varianten dominieren das Geschehen noch nicht", sagte Wieler auf einer Pressekonferenz in Berlin. Man müsse aber damit rechnen, dass sich ihr Anteil erhöht. "SARS-CoV-2 ist insgesamt gefährlicher geworden", so der RKI-Chef.

5.2.2021, 11:10 Uhr - Spahn gegen baldige Lockerungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnt trotz der sinkenden Corona-Infektionszahlen vor zu frühen Lockerungen der Einschränkungen. Das mühsam Erreichte sollte nicht leichtfertig verspielt werden, sagte er in Berlin. In anderen Ländern habe man beobachten können, wie schnell niedrige Infektionszahlen binnen kurzer Zeit wieder in die Höhe geschnellt seien.

Eine "No-Covid"-Strategie, die durch einen kurzen, aber sehr harten Lockdown die Ansteckungszahlen auf Null drücken will, lehnt Spahn allerdings ab.

Die Jahrhundertpandemie bleibe eine Zumutung, fügte Spahn hinzu. Man müsse noch ein wenig durchalten. Der Minister verwies aber auch auf bereits erzielte Erfolge. Inzwischen seien knapp drei Millionen Impfdosen verabreicht worden und mehr als 800.000 Bürger hätten die zweite Impfdosis erhalten. Zudem habe jeder vierte Bewohner eines Pflegeheims bereits eine erste Impfung bekommen.

5.2.2021, 10:15 Uhr - Ungarn will ab nächster Woche Sputnik V verimpfen

Ungarn will in der kommenden Woche damit beginnen, den russischen Impfstoff Sputnik V zu verabreichen. Das kündigte Ministerpräsident Viktor Orban im staatlichen Hörfunk an. Ungarn hat anders als die EU-Kommission dem russischen Impfstoff die Notfallzulassung erteilt. Russland liefert laut Vereinbarung in den kommenden drei Monaten zwei Millionen Impfdosen an Ungarn. Damit kann eine Million Menschen geimpft werden. Die ersten 40.000 Sputnik-V-Dosen hat Ungarn bereits vergangene Woche erhalten.

5.2.2021, 9:54 Uhr - Kritik wegen Abschlussprüfung bei Polizei in BW

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat eine gemeinsame Abschlussprüfung von über 600 Studenten der Hochschule für Polizei mitten im Corona-Lockdown heftig kritisiert. Dieses "Massenevent" in den Messehallen in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) sei "unverantwortlich", sagte Gewerkschaftschef Ralf Kusterer dem "Schwarzwälder Boten" (Freitagsausgabe). "Ich verstehe nicht, wie der Ministerpräsident und der Innenminister in Baden-Württemberg das zulassen können." Auch im Innenministerium und bei der Polizei gelte, dass Besprechungen auf das Notwendigste begrenzt werden. Die Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen verteidigte die Präsenz-Prüfung. Die Corona-Verordnung sehe für solche Prüfungen Ausnahmen von Beschränkungen vor, teilte die Hochschule der Zeitung mit.

Villingen-Schwenningen

Polizeigewerkschaft übt harsche Kritik Trotz Pandemie: 600 Polizei-Prüflinge in Präsenz in Villingen-Schwenningen

Eine Abschlussprüfung an der Hochschule für Polizei sorgt für harsche Kritik der Polizeigewerkschaft. Rund 600 Prüflinge aus ganz Baden-Württemberg kommen dazu in Villingen-Schwenningen zusammen.  mehr...

5.2.2021, 9:45 Uhr - Fast 5.000 Tote in den USA an einem Tag

In den USA hat die Zahl der an einem Tag erfassten Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion einen neuen Höchstwert erreicht. Die Behörden melden 4942 Todesfälle, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorgeht. Der bisherige Höchstwert war mit 4466 Toten am 12. Januar verzeichnet worden.

Seit Beginn der Pandemie sind in den USA bereits mehr als 455.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Allein seit Beginn dieses Jahres sind mehr als 100.000 Todesfälle zu beklagen.

5.2.2021, 9:15 Uhr - Britische Lehrer versehentlich zum Impfen eingeladen

In Großbritannien sind Hunderte Lehrer zu Impfterminen eingeladen worden, obwohl sie noch gar nicht an der Reihe sind. Nach Angaben der britischen BBC lag das an einem Fehler beim Buchungssystem. Die Lehrer hätten Links weitergeleitet bekommen, die eigentlich für medizinische Beschäftigte reserviert gewesen seien.

Von der Regierung in London hieß es, die festgelegte Reihenfolge sei dringend einzuhalten. Im Moment werden vor allem über 70-Jährige und Angehörige medizinischer Berufe geimpft. In Großbritannien hat bereits rund jeder fünfte Erwachsene eine erste Impfdosis erhalten.

5.5.2021, 8:30 Uhr - Mehrheit gegen frühere Impfung von Sportlern

Drei von vier Menschen in Deutschland finden es falsch, wenn Spitzensportler bevorzugt gegen Corona geimpft würden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag der ARD. Hintergrund sind die anstehenden Olympischen Sommerspiele in Tokio. Mehrere Sport-Funktionäre hatten vorgeschlagen, Sportler deshalb früher zu impfen.

5.5.2021, 6:45 Uhr - RKI: Sieben-Tage-Inzidenz bei 79,9

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 12.908 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Das sind knapp 1.100 weniger als vor einer Woche. Außerdem wurden 855 neue Todesfälle gemeldet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt laut RKI bei 79,9.

5.2.2021, 4:39 Uhr - Johnson & Johnson beantragt Zulassung von Corona-Impfstoff in den USA

Johnson & Johnson hat in den USA eine Notfall-Zulassung seines Corona-Impfstoffs beantragt. Ein entsprechender Schritt in Europa solle in den kommenden Wochen folgen, teilte der US-Pharmakonzern mit. Sobald das Zulassungsverfahren der US-Arzneimittelbehörde FDA abgeschlossen und die Genehmigung erteilt worden sei, könne mit der Auslieferung begonnen werden, sagte J&J-Chef Paul Stoffels.

Die FDA setzte eine Besprechung ihres unabhängigen Beratungsausschusses für Impfstoffe für den 26. Februar an. Dieser gibt dann eine Empfehlung ab. Bei den bereits zugelassenen Vakzinen von BioNTech/Pfizer und Moderna erfolgte jeweils einen Tag später die Zulassung. Vor knapp einer Woche hatte J&J mitgeteilt, dass sein Impfstoff in einer weltweiten Studie eine Wirksamkeit von 66 Prozent erzielt habe. Der Impfstoff bietet den Vorteil, dass eine einmalige Dosis ausreichen soll statt zweien.

Rückblick

Corona-Krise: Updates, Zahlen und Informationen Corona-Blog vom 25. bis 30. Januar

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 25. bis 30. Januar können Sie hier nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier.  mehr...

Corona-Krise: Updates, Zahlen und Informationen Corona-Blog vom 18. bis 24. Januar

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 18. bis 24. Januar können Sie hier nachlesen.   mehr...

Corona-Krise: Updates, Zahlen und Informationen Corona-Blog vom 11. bis 17. Januar

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 11. bis 17. Januar können Sie hier nachlesen.   mehr...

Baden-Württemberg

Das Coronavirus und die Folgen für das Land Live-Blog zum Coronavirus in BW: 39 Stadt- und Landkreise derzeit von Notbremsen-Regelungen betroffen

Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen rund um die Pandemie und die Beschränkungen zusammen.  mehr...

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Lage im Land Corona-Live-Blog in RP: Sterberate Anfang April etwa im Schnitt der Vorjahre

Das Coronavirus ist weiter das bestimmende Thema in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Neuinfektionen steigt wieder deutlich, vielerorts wird die Notbremse gezogen. Die aktuelle Entwicklung hier im Blog.  mehr...

STAND
REDAKTEUR/IN