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REDAKTEUR/IN

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 25. bis 30. Januar können Sie hier nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier.

28.1.2021, 22:03 Uhr - Astrazeneca will jetzt doch mehr liefern

Der Impfstoff-Hersteller Astrazeneca lenkt im Streit mit der EU-Kommission nach Medienberichten ein. Der Konzern will laut "Frankfurter Allgemeiner Zeitung" nun doch deutlich mehr als nur 31 Millionen Dosen an die EU liefern. Außerdem legt die Firma demnach den Vertrag mit der EU-Kommission offen.

Die EU hatte gestern ein Krisengespräch mit Konzernchef Pascal Soriot geführt, bei dem es zunächst keine Einigung gab. Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens nur eingeschränkt. Sie teilte mit, dass er nur an Menschen unter 65 Jahren verabreicht werden sollte.

28.1.2021, 21:56 Uhr - Bundesländer machen 42 Milliarden Euro Schulden

Die Bundesländer haben im vergangenen Jahr ein Haushaltsdefizit von knapp 42 Milliarden Euro verbucht. Das berichtet das "Handelsblatt" und beruft sich auf Daten aus dem Bundesfinanzministerium. Demnach sind die Ausgaben im Vergleich zu 2019 um 18 Prozent gestiegen. Die Einnahmen hätten sich nur um etwa vier Prozent erhöht. Eigentlich hätten die Länder wegen der Schuldenbremse im vergangenen Jahr erstmals keine neuen Schulden machen dürfen. Alle haben aber in der Corona-Pandemie von der Notfallklausel Gebrauch gemacht.

28.1.2021, 20:43 Uhr - EU-Innenminister für strengere Reisevorgaben

Die EU-Innenminister haben die Vorschläge der Kommission für neue Reisevorgaben begrüßt. Die Behörde hat strengere Test- und Quarantäneregeln vorgelegt, die von den Staaten aber noch abgesegnet werden müssen. Generell werde von überflüssigen Reisen abgeraten, hieß es nach dem informellen Treffen der Minister. Kritisch äußerte sich Innenkommissarin Ylva Johansson zu Plänen der Bundesregierung, die Grenzen zu Risikogebieten zu schließen.

28.1.2021, 19:45 Uhr - EU-Ratspräsident erwägt Notmaßnahmen für schnelleres Impfen

EU-Ratspräsident Charles Michel hat Notmaßnahmen ins Gespräch gebracht, um die Corona-Impfungen in Europa zu beschleunigen. Sollten keine befriedigenden Lösungen mit den Herstellern gefunden werden, "sollten wir alle Optionen prüfen und alle juristischen Mittel und Durchsetzungsmaßnahmen nutzen", schrieb Michel in einem Brief an mehrere EU-Staats- und Regierungschefs.

Konkret bringt Michel Artikel 122 der EU-Verträge ins Spiel, der Notmaßnahmen bei Versorgungsengpässen ermöglicht. Die EU-Staaten könnten die EU-Kommission beauftragen, gezielte Maßnahmen zur Beschleunigung der Impfkampagne zu ergreifen, wie es aus EU-Kreisen hieß. Das könnten etwa Vorkehrungen sein, Impfstoffe bereits vor der Zulassung an die EU-Staaten zu verteilen. Es könnte aber auch bis hin zu Zwangslizenzen für Impfstoffe gehen, so dass Konkurrenten diese gegen Gebühr produzieren könnten, sagte ein EU-Vertreter.

28.1.2021, 18:26 Uhr - ifo-Institut: Wirtschaft stabilisiert sich nicht durch frühzeitige Lockerungen

Clemens Fuest, der Präsident des Münchner ifo-Instituts warnte davor, die Maßnahmen zu früh zurückzufahren. "Wir werden die Wirtschaft nicht stabilisieren, wenn wir jetzt wieder öffnen". Die Gefahr für die Wirtschaft seien weniger die Lockdown-Maßnahmen, sondern das Virus selbst, so Fuest. Mehrere Wissenschaftlern fordern unterdessen ein gemeinsames Handeln in Europa, um die Pandemie auf dem ganzen Kontinent einzudämmen. Dies sei vor dem Hintergrund der hohen Fallzahlen und der neuen Virusvarianten nötig. Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass nationale und örtliche Anstrengungen besser wirken, wenn Europa gemeinsam gegen die Pandemie vorgeht.

28.1.2021, 17:52 Uhr - Grundschulen in Baden-Württemberg bleiben bis 21. Februar geschlossen

Die Grundschulen und Kitas in Baden-Württemberg bleiben bis zum 21. Februar geschlossen. Das Auftreten der in Südafrika entdeckten Virus-Mutation habe die Pläne für eine schrittweise Öffnung in der kommenden Woche durchkreuzt, sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

In einer Freiburger Kita waren 25 Personen positiv auf Corona getestet worden. Mittlerweile stehe fest, dass 18 davon mit der südafrikanischen Variante infiziert seien, bei den übrigen Personen stünden die Testergebnisse noch aus, sagt Kretschmann. "Die Diskussionen um weitere Lockerungen sind erst einmal gegenstandslos worden." Aktuellen Daten zufolge seien schon zwei bis drei Prozent der festgestellten Infektionen auf Corona-Mutationen zurückzuführen.

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg verzichtet auf frühere Öffnung von Kitas und Grundschulen Ministerpräsident begründet Entscheidung

Noch am Mittwoch war die Entscheidung vertagt worden - jetzt hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann das Vorgehen bekannt gegeben. Eine wesentliche Rolle hat die Entwicklung in einer Kita in Freiburg gespielt.  mehr...

28.1.2021, 17:37 Uhr - Biontech erhält Genehmigung für Vakzin-Produktion in Marburg

Das Mainzer Unternehmen Biontech hat auch die arzneimittelrechtliche Erlaubnis zur Herstellung von Corona-Impfstoff in seinem Werk im hessischen Marburg erhalten. Um den in Marburg hergestellten Impfstoff in der EU vermarkten zu können, ist allerdings noch eine Genehmigung der EU-Arzneimittelagentur EMA nötig.

Im ersten Halbjahr 2021 sollen in Marburg 250 Millionen Dosen des Impfstoffes von Biontech und seines US-Partners Pfizer hergestellt werden. Als Gesamtmenge einer Jahresproduktion streben die Mainzer nach eigenen Angaben hier 750 Millionen Dosen an. Biontech hatte das Werk vom Schweizer Pharmakonzern Novartis übernommen. Biontech plant im Februar mit der Produktion in Marburg zu starten.

28.1.2021, 17:30 Uhr - Impf-Gipfel von Bund und Ländern am Montag

Bund und Länder planen angesichts der Impf-Misere ein Spitzentreffen am kommenden Montag. An der Videokonferenz würden neben weiteren Mitgliedern der Bundesregierung und den Regierungschefs und -chefinnen der Länder auch Vertreter der Impfstoffhersteller sowie der betreffenden Verbände teilnehmen, so ein Regierungssprecher.

Weil es bei den Impfstofflieferungen seit Wochen ruckelt und Hersteller wiederholt geringere Mengen in Aussicht stellten, als zunächst geplant, hatten mehrere SPD-Politiker einen Impf-Gipfel gefordert.

Rheinland-Pfalz

Landtagssitzung mit Regierungserklärung Dreyer verlangt Impfgipfel von Bund, Ländern und Wirtschaft

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Verlängerung der Shutdowns als richtig bezeichnet. Nun müsse es aber Klarheit bei dem Impfungen geben.  mehr...

28.1.2021, 16:18 Uhr - Astrazenca will Impfstoffvertrag mit EU veröffentlichen

Astrazeneca ist einem Zeitungsbericht zufolge bereit, den Impfstoffvertrag mit der Europäischen Union zu veröffentlichen. Die Hausjuristen arbeiteten derzeit an einem Vorschlag, welche heiklen Teile geschwärzt werden sollten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf EU-Kreise. Dieser solle mit der EU abgestimmt werden. Die Veröffentlichung sei für Freitag geplant.

Streit um knappen Impfstoff Wie Pharma-Lieferverträge üblicherweise ausgehandelt werden

Der Corona-Impfstoff in der EU ist weiter knapp. Die Frage steht im Raum, wozu sich die Pharmafirmen vertraglich verpflichtet haben. Und ob die EU hier schlecht verhandelt hat.  mehr...

28.1.2021, 16:03 Uhr - Biontech-Vakzin gegen Corona-Mutanten wirksam

Der Corona-Impfstoff von Biontech ist nach Angaben des Mainzer Unternehmens gegen die wichtigsten Virus-Mutanten aus Großbritannien und Südafrika wirksam. Erste Ergebnisse von In-Vitro-Tests wiesen darauf hin, dass die Entwicklung eines neuen Impfstoffs für diese Varianten nicht notwendig sei, teilten Biontech und sein US-Partner Pfizer mit.

28.1.2021, 14:28 Uhr - Kostenlose Masken für Empfänger von Grundsicherung

Wer Sozialleistungen erhält, soll künftig zehn FFP2-Masken kostenlos erhalten. Grund ist die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken in Bussen, Bahnen und Geschäften. Die Masken werden über die Apotheken abgegeben, erklärten Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Anrecht auf die Zuteilung haben rund fünf Millionen Menschen, die Sozialleistungen oder Grundsicherung beziehen. Sie erhalten einen Brief von ihrer Krankenkasse und können dann binnen zwei Wochen die Masken abholen. Heil sagte, die Abgabe werde jetzt so schnell wie möglich auf den Weg gebracht.

28.1.2021, 14:03 Uhr - STIKO: Astrazeneca-Impfstoff nur für unter 65-Jährige

Der Astrazeneca-Impfstoff soll nach einer Empfehlung der deutschen Impfkommission im Gegensatz zu den Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna nur an Menschen unter 65 Jahren verabreicht werden.

In der Empfehlung der Ständigen-Impfkommission des Robert-Koch-Instituts heißt es, das Astrazeneca-Präparat solle in den einzelnen Stufen, die die Priorisierung festlegen, "jeweils nur den Personen angeboten werden, die 18-64 Jahre alt". Zuvor hatte es Berichte über eine geringere Wirksamkeit des Präparats gegeben.

28.1.2021, 13:48 Uhr - Einkaufszentren in Polen dürfen öffnen

Polens Gesundheitsminister kündigt an, dass zum 1. Februar die Shopping-Malls des Landes wiedereröffnen. Auch die Sonderzeiten für Einkäufe von älteren Menschen würden dann aufgehoben. Darüber hinaus würden die bestehenden Auflagen aber bis zum 14. Februar verlängert. Dies gelte auch für Schulen, wo der Präsenzunterricht nur für die jüngsten Kinder möglich ist.

28.1.2021, 12:53 Uhr - China stoppt Neujahrsfest-Reisepläne

Millionen Chinesen sehen derzeit ihre Reisepläne zum chinesischen Neujahrsfest gestoppt: Zu Beginn der wichtigsten Reisezeit des Jahres wurden vor allem in Peking Flüge und Zugverbindungen gestrichen. Die Gesundheitsbehörden in der Hauptstadt warnten vor einer "komplexen Covid-19-Situation" und veröffentlichten den "Ratschlag", zu Hause zu bleiben. Das Neujahrsfest ist für die meisten Chinesen die einzige Gelegenheit des Jahres für Verwandtenbesuche. Hunderte Millionen Menschen reisen zu diesem Anlass quer durchs Land.

28.1.2021, 11:55 Uhr - Seehofer bestätigt Pläne für Einreiseverbote

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat bestätigt, dass die Bundesregierung Einreisesperren für Länder vorbereitet, in denen sich neue Varianten des Coronavirus stark ausbreiten. Konkret nannte er Portugal, Großbritannien, Südafrika und Brasilien. Derzeit werde geklärt, welche Ausnahmen zugelassen würden, sagte Seehofer in Berlin. Mit einer Entscheidung rechne er bis spätestens morgen.

28.1.2021, 11:40 Uhr - Spahn stimmt auf "harte Wochen" ein

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht wegen der Impfstoff-Knappheit noch von mindestens zehn harten Wochen aus. Auf Twitter erklärte er, die Herstellung der Impfstoffe sei komplex und lasse sich nicht mal eben aufbauen. Zuletzt war bekannt geworden, dass es nicht nur bei dem Impfstoff von Biontech sondern auch bei dem von Astrazeneca Lieferschwierigkeiten gibt.

Engpässe bei Impfstoff-Lieferungen Spahn kündigt "harte Wochen" an

EU-Streit mit dem britisch-schwedischen Impfstoffhersteller AstraZeneca um Liefermengen, immer mehr entdeckte Virus-Mutationen in Deutschland. Der Bundesgesundheitsminister macht jetzt wenig Hoffnung auf baldige Besserung.  mehr...

28.1.2021, 10:55 Uhr - Douglas schließt 500 Filialen in Europa

Die Parfümeriekette Douglas hat angekündigt, bis Herbst nächsten Jahres europaweit rund 500 Filialen zu schließen. In Deutschland seien 60 Filialen betroffen. Douglas begründet den Schritt mit massiven Einbrüchen im Filialgeschäft durch die Corona-Pandemie und durch den verstärkten Trend zum Online-Shopping. Das Unternehmen teilte mit, den betroffenen Beschäftigten in Deutschland würden Abfindungen angeboten, die besser seien als derzeit in der Branche üblich.

28.1.2021, 10:15 Uhr - RP verschiebt Wechselunterricht

An den Grundschulen in Rheinland-Pfalz findet nun doch kein Wechselunterricht ab nächsten Montag statt. Das hat das Bildungsministerium beschlossen. Die Entscheidung sei in Absprache mit Fachleuten der Universitätsmedizin Mainz getroffen worden. Der Grund: Es soll unbedingt vermieden werden, dass die mutierte Form des Coronavirus eingeschleppt wird. In einer Kita in Freiburg ist das bereits passiert - wie gestern bekannt wurde.

Rheinland-Pfalz

Wegen Virusmutationen in Baden-Württemberg Doch kein Wechselunterricht an Grundschulen in Rheinland-Pfalz

Das Bildungsministerium in Rheinland-Pfalz hat entgegen seiner ursprünglichen Planung beschlossen, am kommenden Montag nicht mit dem Wechselunterricht an Grundschulen zu beginnen. Die Entscheidung sei nach dem Auftreten von Mutationen des Coronavirus getroffen worden.  mehr...

28.1.2021, 9:20 Uhr - 7-Tage-Inzidenz unter 100

Erstmals seit Ende Oktober liegt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz laut Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) unter der Schwelle von 100. So wurden in Deutschland binnen einer Woche 98 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an die Gesundheitsämter übermittelt, wie das RKI meldete.

Ziel der Bundesregierung ist es, den Wert auf unter 50 zu drücken. Zuletzt unter 50 gelegen hatte der Wert am 20. Oktober.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem RKI 17.553 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages - fast 3.000 weniger als vor einer Woche. Außerdem wurden mehr als 900 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Insgesamt sind im Zusammenhang mit Covid-19 fast 55.000 Tote gemeldet.

28.1.2021, 8:50 Uhr - Studien: Impfstoffe wirken auch bei Mutationen

Die Covid-19-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wirken auch gegen die Mutationen aus dem Vereinigten Königreich und aus Südafrika. Das zeigen übereinstimmend unabhängige Studien von US-Wissenschaftlern. Sie bestätigen damit frühere Untersuchungen der Herstellerfirmen. Ein neuer Impfstoff sei deshalb derzeit nicht erforderlich.

28.1.2021, 8:40 Uhr - Weltcup-Springen in Norwegen abgesagt

Der Ski-Weltverband FIS hat die Wettbewerbe der Skispringerinnen sowie Kombinierer und Kombinierinnen in Lillehammer vom Mitte März gestrichen. Hintergrund ist die Corona-Pandemie, wegen der Norwegen morgen seine Grenzen schließen wird. Die Weltcups sollten ursprünglich schon Anfang Dezember ausgetragen werden, waren aber wegen der Pandemie verschoben und erst in der vergangenen Woche neu angesetzt worden.

28.1.2021, 8:00 Uhr - SPD drängt auf schnellere Impfungen

Die SPD dringt auf eine Beschleunigung der Corona-Impfungen in Deutschland. "Wir brauchen einen klaren Plan, wie wir das Impfen in Deutschland schneller hinbekommen», sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. " Dafür ist es wichtig, dass alle Ebenen jetzt zusammenkommen.

28.1.2021, 5:00 Uhr - Friseure und Fitnessstudios fordern Plan für Lockerungen

Das Friseurhandwerk und die Fitnessbranche wollen wissen, wann ihre Betriebe wieder öffnen können. Nachdem in der ersten Stufe Kitas und Schulen wieder öffnen sollten, seien in der nächsten Stufe Friseure dran, forderte der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks in den Funke-Zeitungen. Voraussetzung seien niedrige Werte bei der Sieben-Tage-Inzidenz und der Zahl der Menschen, die ein Infizierter im Durchschnitt anstecke.

Der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen forderte, sobald sich die Situation entspanne, müsse die Politik eine Strategie zu schrittweisen Lockerungen vorlegen.

28.1.2021, 4:30 Uhr - Dreyer fordert gemeinsames Vorgehen bei Lockerungen

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fordert, beim Lockern der Corona-Beschränkungen einheitlich vorzugehen. Es sei wichtig, sich bundesweit auf die gleichen "Wenn-dann"-Regeln zu einigen, sagte Dreyer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es sei ein Einvernehmen darüber nötig, bei welchen Inzidenz-Werten gelockert werden könnten oder wieder verschärft werden müssten. Dreyer forderte außerdem einen Zukunftsplan, der Familien, der Wirtschaft und der Kultur Perspektiven vermittle.

28.1.2021, 2:56 Uhr - Bundesregierung plant Einreiseverbot

Die Bundesregierung plant nach Informationen des "Spiegel" ein Einreiseverbot aus Gebieten mit hoch ansteckenden Mutanten des Coronavirus. Das würde demnach beispielsweise für Großbritannien, Irland und Portugal gelten. Länder wie Dänemark oder die Niederlande könnten bald folgen, berichtet das Magazin und beruft sich auf Regierungskreise.

Für deutsche Staatsbürger gelte das geplante Verbot allerdings nicht, sie könnten jederzeit einreisen. Ausnahmen solle es außerdem beispielsweise für Berufspendler geben.

28.1.2021, 2:15 Uhr - Impfbereitschaft in Deutschland steigt

In Deutschland nimmt einer Umfrage zufolge die Bereitschaft zu, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Aktuell wollten dies 63 Prozent der Menschen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und berief sich auf eine von ihr beauftragte Befragung. Mitte Dezember seien dagegen 52 Prozent dazu bereit gewesen.

Die Meinungsforscher sprechen auch von einem Zusammenhang mit dem Alter. Von den unter 30-Jährigen seien nur 46 Prozent zur Impfung entschlossen, von den über 60-Jährigen annähernd drei Viertel.

Rückblick

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