STAND
REDAKTEUR/IN

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 25. bis 30. Januar können Sie hier nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier.

30.1.2021, 23:16 Uhr - Lehrerverband fordert Änderung der Impfordnung

Nach Meinung des Deutschen Lehrerverbandes muss die Impfordnung in Deutschland schnell geändert werden. Lehrkräfte sollten früher dran sein, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger im ZDF. Der neu zugelassene Impfstoff von Astrazeneca werde Menschen über 64 Jahren nicht verabreicht - das mache es möglich, Lehrkräfte und andere Berufsgruppen vorzuziehen. Schulen müssten zu sicheren Orten gemacht werden.

30.1.2021, 19:15 Uhr - Baden-Württemberg: Alle neuen Corona-Fälle werden auf Mutationen getestet

Die baden-württembergische Landesregierung will künftig alle neue Corona-Fälle auf die Virus-Mutationen überprüfen lassen. Test-Labore sollen dafür alle positiven Proben an die Labore der Universitätskliniken weiterleiten. Ziel sei es, einen Überblick über die Ausbreitung der neuen Varianten im Land zu bekommen und diese besser kontrollieren zu können, hat Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) gesagt. Auch in Rheinland-Pfalz soll die Untersuchung der positiven Tests ausgeweitet werden.

31,5 Millionen Euro für Sequenzierung Baden-Württemberg untersucht alle positiven Corona-Tests auf Mutationen

Das Land Baden-Württemberg will künftig die Proben aller positiven Corona-Tests auf Mutationen des Coronavirus untersuchen lassen. Auch in puncto Quarantäne-Dauer gibt es Neues.  mehr...

30.1.2021, 16:51 Uhr - Razzia in Tirol gegen ausländische Skitouristen

Bei einer Razzia in Tirol gegen ausländische Skitouristen hat die österreichische Polizei fast 100 Anzeigen erstattet. Die Beamten haben nach eigenen Angaben 33 Unterkünfte in St. Anton am Arlberg und im Stanzertal kontrolliert. Unter den Gästen seien unter anderem Deutsche, Briten, Dänen, Polen und Australier gewesen. Die Corona-Regeln verbieten das. Laut Polizei sind Strafen von bis zu 2.180 Euro vorgesehen.

30.1.2021, 15:20 Uhr - Mediziner: Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen bald impfen

Auch Kinder und Jugendliche mit chronischen Krankheiten sollten nach Ansicht von Medizinern schnell gegen Corona geimpft werden. Es bestehe die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs, hat der Vorsitzende des Verbandes der Kinder- und Jugendärzte, Fischbach, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt. Die Politik solle deshalb die Forschung zu kindgerechten Impfstoffen fördern. Die bisher zugelassen Impfstoffe sind erst für Menschen ab 16 beziehungsweise 18 Jahren gedacht.

30.1.2021, 13:19 Uhr - Weitere Impfdosen angekündigt

Die Bundesländer sollen bis zum 22. Februar mindestens fünf Millionen weitere Corona-Impfdosen erhalten. Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte, sind darunter alle drei zugelassenen Impfmittel der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach auf Twitter von guten Nachrichten nach einem schwierigen Start. Da die Impfstoffe zwei Mal verabreicht werden müssen, könnten mit der Menge etwa zweieinhalb Millionen Menschen versorgt werden.

30.1.2021, 12:00 Uhr - Merkel: "Gewaltiger Kraftakt" für Familien

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Corona-Krise als "gewaltigen Kraftakt" für Familien bezeichnet und um Geduld geworben. "Noch sind wir nicht so weit, Kitas und Schulen wieder öffnen zu können", sagt sie in ihrem Video-Podcast. Aber: "Je konsequenter wir uns jetzt verhalten, auf Kontakte verzichten und da, wo sie unumgänglich sind, Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Masken tragen, desto schneller wird das wieder möglich sein." Der Lockdown ist derzeit bis Mitte Februar befristet.

30.1.2021, 10:45 Uhr - RKI: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf rund 91

Der positive Trend der Corona-Zahlen in Deutschland setzt sich fort. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf knapp 91 gesunken. Die Bundesregierung will den Wert unter 50 bringen. Innerhalb eines Tages hat das RKI rund 12.300 neue Fälle gemeldet - etwa 4.000 weniger als vor einer Woche.

30.1.2021, 8:45 Uhr - Mehrere Politiker fordern Verlängerung des Lockdowns

Mehrere Politiker fordern, den Corona-Lockdown in Deutschland über Mitte Februar hinaus zu verlängern. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wies auf die Virus-Mutationen hin. Sie glaube, man müsse eher über Verschärfungen reden, so Schwesig im Ersten. Zuvor hatte sich schon Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) ähnlich geäußert.

30.1.2021, 7:45 Uhr - 390.000 Zuschauer bei Australian Open erwartet

Bei den in rund einer Woche beginnenden Australian Open werden täglich bis zu 30.000 Menschen zuschauen. Das hat der Sportminister des Bundesstaates Victoria, Martin Pakula, angekündigt. Insgesamt würden bei dem Tennisturnier in Melbourne rund 390.000 Zuschauer erwartet - etwa die Hälfte der durchschnittlichen Besucherzahl der letzten drei Jahre. Australien verzeichnet aktuell nur noch wenige Corona-Neuinfektionen.


30.1.2021, 4:02 Uhr - Seehofer: Bundesbürger sollen auf Auslandsreisen verzichten

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die von Deutschland beschlossenen Einreiseverbote verteidigt. Der CSU-Politiker sagte der "Augsburger Allgemeinen", nur so könnte verhindert werden, dass sich hoch ansteckende Coronavirus-Mutationen weiter ausbreiten. Seehofer appellierte zudem an die Menschen, derzeit nicht ins Ausland zu reisen. Wörtlich sprach er von einer "Bürgerpflicht".

30.1.2021, 3:30 Uhr - EU lenkt im Streit mit London über Exportkontrollen bei Impfstoff ein

Die Europäische Union hat klargestellt, dass es an der Grenze von Irland zu Nordirland keine Exportkontrollen für Corona-Impfstoffe geben wird. Damit entschärfte sie einen diplomatischen Streit mit Großbritannien. In einer ersten Erklärung wurde zunächst der Eindruck erweckt, die EU wolle einen Notfallmechanismus in Gang setzen, der Kontrollen an der inneririschen Grenze erlaubt. Eine harte Grenze dort gilt als Gefahr für den Friedensprozess in der Region.

30.1.2021, 0:50 Uhr - Brinkhaus fordert Verlängerung des Lockdowns

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) fordert wegen der Ausbreitung neuer Coronavirus-Varianten eine Verlängerung des Lockdowns über den 14. Februar hinaus. "Besser jetzt noch ein wenig länger etwas härtere Maßnahmen als ein Raus-Rein-Raus-Rein, was letztlich alle zermürbt", sagte Brinkhaus dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Deutschland müsse wegen der Mutationen des Coronavirus bei Lockerungen sehr vorsichtig sein. "Das, was wir zum Beispiel in Großbritannien und Irland gesehen haben, ist sehr besorgniserregend", sagte Brinkhaus.

Rückblick

Corona-Krise: Updates, Zahlen und Informationen Corona-Blog vom 18. bis 24. Januar

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 18. bis 24. Januar können Sie hier nachlesen.   mehr...

Corona-Krise: Updates, Zahlen und Informationen Corona-Blog vom 11. bis 17. Januar

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 11. bis 17. Januar können Sie hier nachlesen.   mehr...

Corona-Krise: Updates, Zahlen und Informationen Corona-Blog vom 4. bis 10. Januar

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 4. bis 10. Januar lesen Sie hier.  mehr...

Baden-Württemberg

Das Coronavirus und die Folgen für das Land Live-Blog zum Coronavirus in BW: Landesweite Inzidenz unverändert

Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen rund um die Pandemie und die Beschränkungen zusammen.  mehr...

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Lage im Land Live-Blog zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz: FDP für Öffnungen in der Gastronomie

Das Coronavirus bestimmt weiter das öffentliche Leben in Rheinland-Pfalz. Mit dem Start in den März sind in Rheinland-Pfalz einige Lockerungen der Corona-Regeln in Kraft getreten. Die aktuelle Entwicklung hier im Blog.  mehr...

STAND
REDAKTEUR/IN