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REDAKTEUR/IN

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 18. bis 24. Januar können Sie hier nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier.

18.1.2021, 23:50 Uhr - Bundesarbeitsminister Heil fordert mehr Homeoffice

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) drängt auf eine Ausweitung des Homeoffice. Im ZDF-"heute journal" sagte Heil: "Ich weiß, dass Homeoffice nicht überall möglich ist, und deshalb geht es darum, das jetzt möglich zu machen, wo es betrieblich möglich ist." Um dies zu erreichen, sei "ein Stück mehr Verbindlichkeit" nötig, betonte Heil. Man wolle einen Shutdown der gesamten Volkswirtschaft vermeiden. Deshalb müssten Unternehmen und öffentliche Arbeitgeber einen stärkeren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten, indem sie Homeoffice ermöglichen. IG-Metall-Chef Jörg Hofmann bewertet die Pläne skeptisch. Manche kleinere und mittlere Betriebe könnten dies weder technisch noch organisatorisch umsetzen, sagte er der Zeitung "Die Welt".

18.1.2021, 19:19 Uhr - Drosten: Kein Grund zur Sorge wegen Mutation in Garmisch

Der Charité-Virologe Christian Drosten warnt vor Panik wegen einer in Garmisch-Partenkirchen entdeckten möglichen neuen Virus-Variante. Er hat getwittert, man habe keine Hinweise auf eine besondere Mutation, er rechne da im Moment mit keinen Überraschungen. Die Charité untersucht gerade Proben aus Garmisch-Partenkirchen. Dort hatten sich 35 Patienten und Mitarbeiter in einer Klinik mit dieser Variante angesteckt.

18.1.2021, 18:37 Uhr - Sängerknaben helfen Corona-Suchhunden

Die Wiener Sängerknaben helfen beim Training von Corona-Suchhunden des österreichischen Militärs. Dazu wurden bei den rund 130 jungen Sängern zuerst PCR-Tests durchgeführt, im Anschluss atmeten sie zehn Minuten lang in eine Maske. Mit den Masken wollen die Hundetrainer des Militärs ihren Spürhunden beibringen, eine Corona-Infektion zu erschnüffeln. Auch bei der deutschen Bundeswehr werden zur Zeit Hunde auf das Erkennen von Corona-Infektionen trainiert.

18.1.2021, 18:01 Uhr - WHO kritisiert ungleiche Verteilung von Impfstoff

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die ungleiche Verteilung von Corona-Impfstoffen in der Welt scharf verurteilt. WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus sprach von einem katastrophalen moralischen Versagen, auf das die Welt zusteuere. Die Menschen in den armen Ländern müssten das mit ihrem Leben bezahlen. Laut Tedros sind in den wohlhabenden Staaten inzwischen 39 Millionen Dosen Impfstoff gespritzt worden, in den armen Ländern gerade einmal 25. "Nicht 25 Millionen, nicht 25.000, nur 25", betonte der WHO-Chef. Das sei nicht hinnehmbar. Um welches Land es sich dabei konkret handelt, sagte er nicht.

18.1.2021, 17:37 Uhr - Bundesrat billigt mehr Kinderkrankengeld-Tage

Der Bundesrat hat die Ausweitung finanzieller Hilfen für Eltern während der Corona-Pandemie gebilligt. Die Länderkammer stimmte in einer Sondersitzung für eine Verdoppelung der Kinderkrankengeld-Tage. In der vergangenen Woche hatte bereits der Bundestag die Änderung beschlossen. Für Paare erhöht sich der Anspruch damit von 10 auf 20 Tage, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage. Eltern erhalten das Kinderkrankengeld während der Corona-Pandemie auch dann, wenn das Kind wegen geschlossener Schulen und Kitas zu Hause betreut werden muss. Der Anspruch soll rückwirkend zum 5. Januar gelten.

18.1.2021, 17:18 Uhr - Bayern verschiebt alle Schulabschlussprüfungen

Wegen der Corona-Pandemie werden in Bayern nach den Abiprüfungen auch die Abschlussprüfungen an allen anderen Schularten verschoben. Das hat das bayerische Kultusministerium mitgeteilt. Demnach startet das Abitur jetzt am 12. Mai statt Ende April. Auch an den den Real- und Mittelschulen gehen die Prüfungen erst zwei Wochen später los als geplant - und zwar am 6. Juli.

18.1.2021, 17:02 Uhr - SPD-geführte Bundesländer und Bayern für Verlängerung

Die Ministerpräsidenten der SPD-geführten Bundesländer und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) werden sich morgen in der Bund-Länder-Schalte für eine Verlängerung des Lockdowns einsetzen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) teilte mit, dabei gehe es vorerst um eine Verlängerung um zwei Wochen. Das sei keine leichte Entscheidung gewesen, aber es sei wichtig, dass die Zahlen "weiter runterkommen" - so Dreyer. Die Verlängerung müsse auf jeden Fall an Wirtschaftshilfen gekoppelt werden. CSU-Chef Söder sagte dem "Münchner Merkur": Bis Mitte Februar sei auch klar, wie sich die in Großbritannien aufgetretene Variante des Coronavirus in Deutschland entwickle.

Rheinland-Pfalz

Dreyer plädiert für mehr Homeoffice SPD-Länder wollen Corona-Maßnahmen verlängern

Bei den Bund-Länder-Beratungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wollen die SPD-Länderchefs eine Verlängerung der Einschränkungen bis 14. Februar vorschlagen. Das teilte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer am Montag mit.  mehr...

18.1.2021, 16:24 Uhr - Ursprung von Mutation in Garmisch noch unklar

Nach einem Corona-Ausbruch im Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist dort eine neue Variante des Virus festgestellt worden. Woher sie komme, sei aber noch nicht bekannt, so der stellvertretende Ärztliche Direktor. Demnach handelt es sich weder um die britische, südafrikanische noch die brasilianische Variante. Es werde auch erst noch erforscht, ob sich diese Mutation weiter ausbreiten könne. Die Variante ist insgesamt bei 35 Patienten und Mitarbeitern des Klinikums festgestellt worden. Wie es zu den Ausbrüchen kommen konnte, ist noch nicht klar. Nach Ansicht des Klinikums ist die Lage aber unter Kontrolle.

18.1.2021, 15:51 Uhr - Verbraucherzentralen schalten neue Corona-Website

Die Verbraucherzentralen wollen mit einer neuen Internetseite gegen Falschinformationen über das Coronavirus vorgehen. Dafür haben die Zentralen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen die Website www.faktencheck-gesundheitswerbung.de gestartet. Das Angebot ist Teil eines vom Bundesverbraucherschutzministerium geförderten Projekts und soll dazu beitragen, Verbraucher in die Lage zu versetzen, windige Gesundheitsinformationen frühzeitig zu erkennen. Gerade in der Corona-Pandemie kursierten jede Menge Falschinformationen und unseriöse Angebote im Internet.

18.1.2021, 15:31 Uhr - Verbände gegen Homeoffice-Pflicht

Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände in Baden-Württemberg sind gegen eine Homeoffice-Pflicht für eine bessere Kontaktvermeidung in der Corona-Krise. Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Südwesten, Martin Kunzmann, sagte, eine solche Regelung wäre auch für viele Beschäftigte problematisch. Mobiles Arbeiten bedeute nicht automatisch, dass das auch unter guten Bedingungen passiere. Die Landesvereinigung der Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz sieht das ähnlich. Eine Homeoffice-Pflicht lasse die Bemühungen der Betriebe und die Faktenlage außer Acht, dass Ansteckungen vor allem im privaten Bereich passierten, hieß es. Die Produktion in den Unternehmen müsse weiterlaufen.

Weitere Verschärfungen ab Dienstag möglich Corona: Gewerkschaften und Arbeitgeber lehnen Homeoffice-Pflicht ab

Was kann man noch tun, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen? Politiker denken an eine Homeoffice-Pflicht. Davon halten Arbeitgeber und Gewerkschafter gar nichts.  mehr...

18.1.2021, 15:29 Uhr - Umsatzeinbruch im Gastgewerbe

Wegen der Corona-Beschränkungen haben Hoteliers und Restaurantbetreiber im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel ihres Umsatzes verloren. Nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes liegt der Rückgang im Gastgewerbe real bei 38 Prozent. Die Hauptgeschäftsführerin des Branchenverbands Dehoga, Ingrid Hartges, sagte, die Lage sei katastrophal. Wenn nicht die versprochenen Hilfen schnell, unbürokratisch und in vollem Umfang bei den Unternehmen ankämen, käme es bestimmt zu Insolvenzen und Betriebsaufgaben.

18.1.2021, 13:34 Uhr - Louvre: 72 Prozent weniger Besucher im vergangenen Jahr

Der Pariser Louvre hat wegen der Corona-Krise im vergangenen Jahr 72 Prozent weniger Besucher verzeichnet und damit einen Verlust von rund 90 Millionen Euro eingefahren. Aufgrund der Reisebeschränkungen seien die meisten Besucher aus Frankreich gekommen, erklärte das Museum. Normalerweise kommen drei Viertel der Gäste aus dem nicht europäischen Ausland, vor allem aus China und den USA. Die meisten Menschen kamen demnach zur Leonardo-da-Vinci-Ausstellung, die bis zum 24. Februar zu sehen war. Insgesamt war der Louvre im vergangenen Jahr rund sechs Monate geschlossen.

18.1.2021, 13:29 Uhr - Zwei Luxushotels in Schweizer Nobelskiort unter Quarantäne

Im schweizerischen St. Moritz stehen zwei Luxushotels unter Quarantäne. Dort waren rund ein Dutzend Fälle einer hochansteckende Variante des Coronavirus aufgetreten. Die etwa 95 Gäste und 300 Angestellten dürfen die Hotels daher vorerst nicht verlassen. Das Gesundheitsamt hat Coronatests angeordnet.

18.1.2021, 13:18 Uhr - Großbritannien lädt Über-70-Jährige zur Impfung ein

In Großbritannien werden jetzt auch die Menschen über 70 Jahre zur Corona-Impfung eingeladen. Mehr als die Hälfte der über 80-Jährigen, die zuerst dran waren, habe bereits die erste Dosis erhalten, heißt es aus der Regierung. Bis Mitte Februar sollen 15 Millionen Menschen aus Risikogruppen und Personal von Pflegeheimen und Krankenhäusern geimpft werden. Bislang wurden 3,8 Millionen Briten geimpft. Trotz eines Lockdowns liegen die Corona-Fallzahlen in Großbritannien weiter auf hohem Niveau. Vor allem in London sind die Krankenhäuser überfüllt.

18.1.2021, 12:44 Uhr - Mehr FFP2-Masken für Risikogruppen

Zum Schutz vor dem Coronavirus sollen mehr Menschen aus Risikogruppen vom Bund finanzierte FFP2-Masken bekommen als zunächst vorgesehen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte in Berlin an, 34,1 Millionen statt 27 Millionen Bürger bekämen Gutscheine für zwölf FFP2-Masken zugesandt. Dadurch sollen sich vor allem über 60-Jährige und Menschen mit bestimmten chronischen Krankheiten vor einer Ansteckung schützen.

Corona-Pandemie Diesen Nutzen haben FFP2-Masken

In Bayern sind FFP2-Masken bereits beim Einkaufen und im Nahverkehr Pflicht. Bald vielleicht auch in anderen Bundesländern? Macht eine solche Maßnahme auch Sinn?  mehr...

18.1.2021, 12:39 Uhr - Eisenmann gegen Lockdown-Verschärfung

Kurz vor dem Treffen von Bund und Ländern warnt Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) vor weiteren Verschärfungen des Lockdowns. "Die Frage ist für mich tatsächlich: Wo will man weiter verschärfen?", sagte sie in einem Talk-Format der "Bild". Sie halte es zwar für richtig, über eine Verlängerung des Lockdowns nachzudenken. Aber zu einer möglichen Verschärfung sagte sie: "Man muss den Maßnahmen ja auch die Chance geben zu wirken." Sie halte es für schwierig, jetzt schon davon zu sprechen, wie es Ostern oder gar bis Pfingsten ist. Es brauche verlässliche Zahlen, so die Spitzenkandidatin der CDU für die Landtagswahl am 14. März.

18.1.2021, 12:09 Uhr - Spahn will Virustyp genauer bestimmen lassen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will positive Corona-Tests genauer untersuchen lassen. Dadurch sollen Virusmutationen und ihre Verbreitung besser nachvollzogen werden können. Die Labore sollen die Ergebnisse der sogenannten Sequenzierungen an das Robert-Koch-Institut melden. Eine entsprechende Verordnung tritt ab heute in Kraft.

18.1.2021, 11:15 Uhr - RKI: Gemeldete Zahlen wohl unvollständig

Die heute vom Robert-Koch-Institut gemeldeten Corona-Infektionszahlen der vergangenen 24 Stunden sind möglicherweise unvollständig. Eine RKI-Sprecherin teilte mit, aus einigen Bundesländern, darunter Rheinland-Pfalz, seien auffallend wenige Meldungen eingegangen. Es werde jetzt geprüft, woran das liegen könnte. Für ein Problem in der Meldekette spricht, dass Rheinland-Pfalz zum Beispiel nur zwei neue Fälle angegeben hat. Im Schnitt hatten die Gesundheitsämter dort zuletzt mehrere hundert Neuinfektionen pro Tag übermittelt. Am Dienstag könnte es also Nachmeldungen geben. Für ganz Deutschland hat das Robert-Koch-Institut an diesem Montagmorgen gut 7.100 neue Corona-Fälle gelistet - gut 5.000 weniger als vor einer Woche.

18.1.2021, 10:34 Uhr - Offenbar neue Virus-Variante in Bayern entdeckt

Im bayerischen Garmisch-Partenkirchen wurde offenbar eine neue Variante des Coronavirus entdeckt. Das berichtet der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf die Zeitung "Münchner Merkur". Die Variante ist demnach in einem Krankenhaus in der Stadt aufgetreten. Labormitarbeiter hätten mit Hilfe eines speziellen Laborgeräts Unregelmäßigkeiten bei drei Corona-Abstrichen festgestellt. Die Proben wurden danach an der Berliner Charité untersucht. Eine tiefergehende Analyse habe bestätigt, dass es sich um eine neue Variante des Coronavirus handelt. Das Expertenteam um den Virologen Christan Drosten wird die Virusvariante genauer untersuchen, um zu klären, was diese Veränderung bewirkt. Ende Januar wird mit Ergebnissen gerechnet.

18.1.2021, 9:03 Uhr - Habeck fordert Recht auf Homeoffice

Grünen-Chef Robert Habeck hat einen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice im Kampf gegen die Corona-Pandemie gefordert. Das sei ein sehr leicht durchzusetzendes Instrument, sagte Habeck im ARD-Morgenmagazin. 40 Prozent der Menschen in Deutschland könnten von zuhause aus arbeiten, aber nur 14 Prozent täten dies aktuell, so Habeck. Als weiteres Instrument sei auch der Einsatz von FFP2-Masken möglichst überall im öffentlichen Leben nötig. Die sehr teuren Masken sollten subventioniert oder kostenlos abgegeben werden. Morgen wollen die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die Corona-Regeln beraten.

18.1.2021, 9:03 Uhr - 73 Prozent weniger Fluggäste in Frankfurt

Der größte deutsche Flughafen in Frankfurt hat 2020 wegen Corona wie erwartet deutlich weniger Passagiere gezählt als im Vorjahr. Nämlich knapp 19 Millionen - ein Minus von rund 73 Prozent, wie der Betreiber Fraport mitteilte. Das sei die niedrigste Passagierzahl seit 1984. Bei den Frachtflügen war das Minus mit gut acht Prozent deutlich geringer - unter anderem wegen vieler Lieferungen wichtiger medizinischer Güter.

18.1.2021, 8:30 Uhr - Haseloff: Corona-Maßnahmen an bestimmten Stellen verschärfen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hält trotz der zuletzt etwas gesunkenen Corona-Zahlen eine Verschärfung der Maßnahmen für nötig. Die jetzige Tendenz sei durchaus positiv, "aber sie muss nachhaltig gestaltet werden", sagt Haseloff im Deutschlandfunk.

Zumal infektiösere Virus-Mutationen eine Gefahr darstellten. Es sei ganz klar, dass an bestimmten Stellen weiter verschärft werden müsse, um das, was andere Länder erlebt hätten, in Deutschland vermeiden zu können. Vor allem müssten die beschlossenen Maßnahmen erst einmal konsequent umgesetzt werden. Ein Herunterfahren der Wirtschaft lehnte er ab. Schließlich sei die Wirtschaft die Basis dafür, dass die Maßnahmen bezahlbar blieben.

18.1., 2021, 8:16 Uhr - Spahn: Erste Erfolge bei Corona-Zahlen, aber keine Entwarnung

Nach Meinung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) deuten die aktuellen Corona-Infektionszahlen auf eine erste Entspannung hin. Man habe erste Erfolge, die Intensivstationen seien um zehn bis 15 Prozent leerer geworden, sagte Spahn im ARD-Morgenmagazin. Entwarnung könne jedoch noch nicht gegeben werden. Ein Risiko seien Corona-Mutationen, die sehr wahrscheinlich zu einer höheren Ansteckungsrate führten. Spahn rief die Bürger auf, harte Maßnahmen mitzutragen.

18.1.2021, 7:30 Uhr - Brinkhaus zu Corona-Verschärfungen im SWR Tagesgespräch

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus rechnet damit, dass bei den morgigen Bund-Länder-Beratungen über weitere Kontaktbeschränkungen diskutiert wird. Es könne aber auch darum gehen, wie man es schaffe, dass mehr Menschen von zu Hause aus arbeiteten, sagte Brinkhaus im SWR 2-Tagesgespräch.

Die Forderung der FDP nach einer Sondersitzung des Bundestags zu den Corona-Maßnahmen wies der CDU-Politiker zurück. Dies sei eine PR-Aktion der Liberalen. Der Bundestag sei eingebunden und habe jederzeit die Möglichkeit, alles wieder zurückzuholen was von den Regierungen beschlossen werde, so Brinkhaus.

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18.1.2021, 6:30 Uhr - Medienberichte: Ausgangssperren in ganz Deutschland geplant

Das Kanzleramt plant nach Informationen des Wirtschaftsmagazins "Business Insider" in ganz Deutschland offenbar nächtliche Ausgangssperren wie zum Beispiel in Baden-Württemberg einzuführen. In Regierungskreisen heiße es, die Bundesländer hätten grundsätzlich ihre Zustimmung signalisiert. Außerdem werde überlegt, eine FFP-2-Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr einzuführen. Unternehmen sollen gegebenenfalls verpflichtet werden, Home-Office anzubieten. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten wollen Dienstag über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten.

18.1.2021, 6:25 Uhr - Stadtklinik Frankenthal beschließt Aufnahmestopp

Nach einer Häufung von Corona-Infektionen hat die Stadtklinik Frankenthal einen freiwilligen Aufnahmestopp beschlossen. Nach Angaben der Frankenthaler Stadtverwaltung müssen insgesamt 1.000 Personen zwei Mal getestet werden. Die chirurgische Abteilung der Stadtklinik sei von dem Corona-Ausbruch betroffen, teilte die Stadt mit. Die Infektionen seien aufgefallen, als ein Patient vor seiner Verlegung getestet wurde. Der Aufnahmestopp soll bis zum 26. Januar dauern. Erste Tests hätten ergeben, dass vier Ärzte sowie zwei Mitarbeiter Corona-positiv sind, dazu kämen zwei Verdachtsfälle. Drei infizierte Patienten seien auf die Covid-Station verlegt worden.

Frankenthal

Mehrere Corona-Infektionen Aufnahmestopp in Frankenthaler Stadtklinik

Nach einer Häufung von Corona-Infektionen hat die Stadtklinik Frankenthal einen freiwilligen Aufnahmestopp beschlossen. Nach Angaben der Frankenthaler Stadtverwaltung müssen insgesamt 1.000 Personen zwei Mal getestet werden.  mehr...

Anstöße SWR1 Rheinland-Pfalz

18.1.2021, 6:05 Uhr - Bundesrat entscheidet über Kinderkrankengeld

Der Bundesrat entscheidet heute in einer Sondersitzung über die zusätzlichen Kinderkrankentage für gesetzlich versicherte Eltern. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Tage wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr verdoppelt werden - von zehn auf 20 Tage, für Alleinerziehende auf 40 Tage. Der Anspruch soll nicht nur bei Krankheit des Kindes gelten, sondern auch wenn Kitas, Schulen oder Betreuungseinrichtungen wegen der Pandemie geschlossen sind. Der Bundestag hat dem Gesetz schon zugestimmt.

18.1.2021, 5:47 Uhr - RKI: Mehr als 7.000 Neuinfektionen

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 7.141 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Weitere 214 Menschen sind laut RKI durch oder im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die erfassten Zahlen sind an Montagen allerdings meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

18.1.2021, 5:30 Uhr - Australien wird wohl Grenzen für Touristen nicht öffnen

Australien wird in diesem Jahr voraussichtlich keine Touristen ins Land lassen. Der medizinische Chefberater der Regierung, Brendan Murphy, hat in einem Fernseh-Interview gesagt, freie Reisen seien 2021 nicht zu erwarten - auch wenn bald die Impfkampagne beginne. "Selbst wenn wir einen großen Teil der Bevölkerung geimpft haben, wissen wir nicht, ob das die Übertragung des Virus verhindern wird", sagte er. Australien hat seine Grenzen im März vergangenen Jahres geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das Land hat sich Dosen der Vakzine von Biontech und Pfizer sowie AstraZeneca gesichert, die Impfkampagne wird voraussichtlich Ende Februar starten.

18.1.2021, 3:49 Uhr - Brasilien startet mit Impfungen

Die Nationale Behörde für Gesundheitsüberwachung in Brasilien hat zwei Corona-Impfstoffen eine Notfallzulassung erteilt: Zum einen dem vom britischen Pharmaunternehmen AstraZeneca und zum anderen dem vom chinesischen Konzern Sinovac. Kurz darauf erhielt eine Krankenschwester die erste Impfung. Brasilien ist nach den USA das am härtesten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Bislang haben sich dort etwa 8,5 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Fast 210.000 Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hatte sich häufig verächtlich über die Impfstoffe geäußert.

18.1.2021, 2:24 Uhr - BKK-Verbandschef fordert schnelle Schulöffnung

Der Chef des Verbandes der Betriebskrankenkassen (BKK), Frank Knieps, hat vor der Gefahr länger geschlossener Schulen gewarnt und gleichzeitig eine schnelle Öffnung gefordert. Er sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", der Staat könne es nicht hinnehmen, dass es vom Geldbeutel oder dem Improvisationstalent der Eltern abhänge, ob die Kinder Zugang zu Bildung bekämen. In bildungsfernen Haushalten gebe es Kinder ohne Computer und ohne Unterstützung beim Lernen. Das Risiko, dass Kinder beim Infektionsgeschehen eine größere Rolle spielten als bisher vermutet, müsse man eingehen. Das grundsätzliche Ziel, Kontakte zu reduzieren, stellte Knieps aber nicht in Frage.

18.1.2021, 1:20 Uhr - Scholz gegen Bevorzugung von Corona-Geimpften

Auch Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Vorstoß seines Kabinetts- und Parteikollegen Heiko Maas für mehr Freiheiten von Corona-Geimpften zurückgewiesen. Scholz sagte der "Bild-Zeitung", er halte diese Diskussion für nicht praktisch. Die Bevölkerung solle da eher ein Gefühl von Solidarität haben. Maas hatte sich dafür ausgesprochen, dass Geimpfte früher als die anderen wieder Restaurants oder Kinos besuchen sollen können. Auch das SPD-geführte Justizministerium und das CDU-geführte Gesundheitsministerium lehnten den Vorstoß von Maas ab.

18.1.2021, 0:12 Uhr - Slowakei verschärft Ausgangsbeschränkungen

Die Slowakei verschärft im Kampf gegen die Corona-Pandemie ihre Ausgangsbeschränkungen. Ministerpräsident Igor Matovic teilte mit, ab Montag würden Corona-Massentests im ganzen Land durchgeführt. Außerdem werde auch der Weg zur Arbeit nur mit einem negativen Corona-Test erlaubt sein. In der Slowakei gilt ein grundsätzliches Verbot, die eigene Wohnung zu verlassen. Der Weg zur Arbeit galt allerdings als wichtige Ausnahme. Die Slowakei hatte im vergangenen Oktober mit Massentests fast aller über zehn Jahre alten Einwohner für internationales Aufsehen gesorgt.

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