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REDAKTEUR/IN

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 18. bis 24. Januar können Sie hier nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier.

22.1.2021, 21:16 Uhr - Auch Astrazeneca liefert weniger Impfstoff

Der Unmut über die Lieferengpässe großer Impfstoffhersteller nimmt zu. Nach dem US-Konzern Pfizer kündigte auch das britisch-schwedische Unternehmen Astrazeneca an, zunächst weniger Corona-Impfstoff an die EU-Staaten ausliefern zu können als geplant. Pfizer und der Partner Biontech aus Mainz hatten die Lieferschwierigkeiten mit dem Umbau eines Produktionswerkes in Belgien begründet. Astrazeneca nannte nun geringere Erträge an einem Produktionsstandort "innerhalb unserer europäischen Lieferkette" als Ursache. Weil wegen der verzögerten Bereitstellung des Pfizer-Vakzins derzeit viele Impfzentren in ganz Europa stillstehen, kündigte die EU-Kommission an, sich einzuschalten. "Wir werden das Unternehmen um eine Klärung bitten", sagte ein Kommissionssprecher.

22.1.2021, 20:40 Uhr - Nächtliche Ausgangssperre in den Niederlanden

Wegen anhaltend hoher Infektionszahlen gilt in den Niederlanden ab Samstag erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder eine nächtliche Ausgangssperre. Wer gegen das zwischen 21.00 Uhr und 04.30 Uhr geltende Ausgangsverbot verstößt, muss mit einer Geldbuße in Höhe von 95 Euro rechnen. Nach Regierungsangaben bleibt das Verbot zunächst bis 9. Februar in Kraft.

22.1.2021, 19:50 Uhr - Britische Virus-Variante womöglich tödlicher

Die zuerst in Großbritannien entdeckte Variante des Coronavirus ist möglicherweise tödlicher als die bislang vorherrschende. Darauf gebe es "einige Hinweise" sagte der britische Premierminister Boris Johnson. Die hohe Belastung der Krankenhäuser im Land sei zu einem erheblichen Teil auf die neue Virusvariante zurückzuführen, so der konservative Politiker.

Die Mutation war Ende vergangenen Jahres in der südostenglischen Grafschaft Kent aufgetaucht und hatte sich mit rasender Geschwindigkeit in London und Teilen des Landes ausgebreitet.

22.1.2021, 19:15 Uhr - Kanzleramtschef kritisiert Länder

Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat den Länderchefs mangelnde Konsequenz im Kampf gegen die Pandemie vorgeworfen. Dass manche von ihnen entgegen gemeinsamer Beschlüsse Präsenzunterricht erlauben wollen, hält er für gefährlich.

22.1.2021, 17:45 Uhr - Mehr als 20 Länder sind Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung stuft wegen Corona erstmals mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete ein. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gelten für diese Länder ab Sonntag leicht verschärfte Einreiseregeln. Dazu zählen demnach unter anderem das Nachbarland Tschechien, die Urlaubsländer Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA.

22.1.2021, 16:10 Uhr – Gedenken an Corona-Tote: #lichtfenster wird zum Twitter-Trend

Die Aktion von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Gedenken der Opfer in der Corona-Panademie wird gut angenommen. Der Hashtag #lichtfenster schaffte es am Nachmittag unter die Top fünf der deutschen Twitter-Trends. Steinmeier hat alle Bürger dazu aufgerufen, abends eine Kerze in ihre Fenster zu stellen und auch ein Bild davon mit dem Hashtag #lichtfenster in den sozialen Medien zu teilen.

Auch die beiden christlichen Kirchen unterstützen die Aktion. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hofft auf die Beteiligung vieler Menschen in Deutschland. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm, sagte: "Bis es zu einer öffentlichen Trauerfeier kommt, ist es wichtig, nicht die Menschen aus dem Bewusstsein zu verlieren, die im Stillen sterben."

#Bischof Bätzing unterstützt die Aktion #lichtfenster von #Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Bürger sind eingeladen, ab diesem Freitagabend eine Kerze in Gedenken an die Verstorbenen u. Angehörigen der #Corona-Pandemie zu entzünden. https://t.co/TGOoAoSZLA https://t.co/LIFdEjruBt

22.1.2021, 15:30 Uhr - Brasilianische Virusvariante in Deutschland nachgewiesen

In Deutschland ist erstmals die Coronavirus-Variante aus Brasilien nachgewiesen worden. Sie sei bei einem Mann aus Hessen festgestellt worden, der gestern aus Brasilien zurückgekehrt sei, sagte Hessens Sozialminister Kai Klose. Auch diese Variante gilt als ansteckender als das ursprüngliche Virus. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ähnelt die in Brasilien nachgewiesene Mutation der aus Südafrika.

22.1.2021, 15:20 Uhr - Strengere Maskenpflicht beim Fliegen ab Februar

Ab Februar gilt auch an deutschen Flughäfen und in Flugzeugen eine strengere Maskenpflicht. Künftig müssten medizinische Masken oder solche mit FFP2-Norm getragen werden, teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft mit. Von der Tragepflicht befreit werden können Reisende weiterhin nur mit negativem Corona-Test und einem ärztlichen Attest.

22.1.2021, 14:35 Uhr - Kein Feiertags-Ausbruch zu bemerken

Die Sorge vor Weihnachten und Silvester war groß: Könnten die Feiertage zu deutlich mehr Corona-Patienten auf den Intensivstationen führen? Mittlerweile ist klar: Die Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet.

22.1.2021, 12:39 Uhr - Heil möchte Corona-Zuschuss für Hartz IV-Empfänger

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will erreichen, dass Empfänger von Grundsicherung zügig einen Zuschuss für coronabedingte Zusatzbelastungen bekommen. Im Interview mit der "Rheinischen Post" sprach er von zusätzlichen Ausgaben durch Hygiene-Artikel. Das treffe besonders beispielsweise Kinder, Alleinerziehende und Langzeitarbeitslose.

Außerdem arbeite das Sozialministerium an Konzepten, wie Empfänger von Grundsicherung wie Hartz IV besser an FFP2- und OP-Masken gelangen könnten. Heil sagte, Bund und Länder sollten ihnen Bezugsscheine für Apotheken ausstellen, wie es bereits für ältere und vorerkrankte Menschen gemacht wird.

22.1.2021, 11:42 Uhr - Spahn und Experten informieren über Corona-Lage

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnt mit Blick auf die neue Coronavirus-Variante vor einer zu schnellen Rückkehr zum Alltag. Die Bundesregierung wolle sich nicht vorwerfen lassen, zu früh Lockerungen zugelassen zu haben, sagte Spahn. Auch der Virologe Christian Drosten warnte vor der Variante. In Deutschland habe sie sich bis jetzt zwar noch nicht flächendeckend verbreitet - es gebe aber erste Ausbrüche, so Drosten.

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, sprach in Bezug auf die rückläufigen Infektionszahlen von einem leicht positiven Trend. Gleichzeitig verwies er auf die vielen Infektionsausbrüche in Pflegeheimen. Diese Heime bräuchten mehr personelle Unterstützung, sage Wieler.

Deutschland

Spahn und Experten zur Corona-Lage Zwischen Hoffen, Warnen und Durchhalteparolen

Gemeinsam mit Experten aus der Wissenschaft informiert Gesundheitsminister Spahn in Berlin über die aktuelle Corona-Lage. Die Zahlen gingen zwar in die richtige Richtung. Doch auf eine schnelle Normalisierung des öffentlichen Lebens machte Spahn wenig Hoffnung.  mehr...

22.1.2021, 9:46 Uhr - Steinmeier plant Gedenkfeier für Corona-Tote

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier plant eine zentrale Gedenkfeier für die Toten der Corona-Pandemie. Damit solle ein Zeichen gesetzt werden, dass man als Gesellschaft gemeinsam trauere und die Toten und das Leid der Hinterbliebenen nicht vergesse, hieß es aus dem Bundespräsidialamt. Viel zu viele Menschen müssten um Angehörige trauern und viel zu viele kämpften auf den Intensivstationen und in den Pflegeheimen um ihr Überleben.

Die Feier soll nach Ostern in Berlin stattfinden. In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie vor rund einem Jahr mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Bereits ab heute ruft Steinmeier alle Bürgerinnen und Bürger auf, abends eine Kerze in ihre Fenster zu stellen - als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit allen Angehörigen.

22.1.2021, 7:20 Uhr - Mehr als 50.000 Corona-Tote in Deutschland

In Deutschland sind seit Beginn der Corona-Pandemie im März vergangenen Jahres mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das hat das Robert-Koch-Institut am Morgen mitgeteilt. Innerhalb eines Tages wurden dem Institut 859 weitere Todesfälle gemeldet.

Die Gesundheitsämter der Bundesländer meldeten außerdem gut 17.860 weitere positive Corona-Testergebnisse. Das sind rund 4.500 weniger als vor einer Woche.Zurückgegangen ist auch die Zahl der innerhalb einer Woche gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Sie liegt jetzt bei gut 115. Um Infektionsketten nachverfolgen zu können, will die Bundesregierung den Wert auf mindestens 50 drücken.

22.1.2021, 3:23 Uhr - USA-Reisende müssen in Quarantäne

Wer in die USA reisen will, muss künftig in Quarantäne, vor dem Abflug wird von den Reisenden ein Corona-Test verlangt. Das hat Präsident Joe Biden im Rahmen seiner Corona-Strategie angekündigt. Wie lange die Quarantäne dauern soll, sagte Biden nicht. Der neue Präsident hat den Chef-Virologen Anthony Fauci gebeten, sich wieder um die regelmäßigen Briefings zur Corona-Lage zu kümmern. Fauci sagte, die neue Regierung wolle ihr Vorgehen in der Krise auf Wissenschaft und Beweise stützen.

22.1.2021, 1:11 Uhr - Frankreich verlangt PCR-Tests von Einreisenden

Frankreich verlangt ab Sonntag die Vorlage eines negativen Corona-PCR-Tests von Einreisenden. Das hat Präsident Emmanuel Macron in der Nacht angekündigt. Der Test müsse innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise gemacht worden sein, hieß es. Die Verpflichtung zu dem PCR-Test gilt den Angaben zufolge für alle Reisen nach Frankreich, nicht "essenziell" sind.

Ausnahmen gelten unter anderem für Berufspendler oder Fahrer von Transporten. Reisende aus EU-Staaten mussten schon bislang für die Einreise nach Frankreich einen negativen Test auf das Coronavirus vorweisen. Dabei musste es sich jedoch nicht zwingend um einen PCR-Test handeln. Bei diesen Tests wird ein Abstrich im Labor untersucht. Für Reisende aus Nicht-EU-Staaten verlangt Frankreich bereits seit dem vergangenen Wochenende einen negativen PCR-Test.

22.1.2021, 00:16 Uhr - EU-Gipfel: Notfalls wieder Grenzen schließen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen die 27 EU-Staaten nicht notwendige Reisen weiter einschränken. Für Waren und Pendler sollen die europäischen Grenzen aber weiter offen sein, hieß es von EU-Ratschef Charles Michel nach einem Videogipfel der Staats- und Regierungschefs. Die EU-Kommission soll bis Montag einen Vorschlag erarbeiten, wie nicht-notwendige Reisen in der EU unterbunden werden können.

Außerdem soll die Impfkampagne besser in Schwung kommen. Ziel sei es, dass bis zum Sommer 70 Prozent der Erwachsenen in der EU gegen das Virus immunisiert sind. Außerdem soll es zwar einen EU-Impfpass geben, aber vorerst keine Vorteile für Geimpfte - etwa beim Reisen

Rückblick

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