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REDAKTEUR/IN

Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 4. bis 10. Januar können Sie hier nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier.

6.1.2021, 19:45 Uhr - Pop-up-Radwege in Berlin dürfen vorerst bleiben

Die in der Corona-Krise im Schnellverfahren eingerichteten sogenannten Pop-up-Radwege in Berlin dürfen vorerst bleiben. Das entschied das Oberverwaltungsgericht und hob damit einen gegenteiligen Beschluss der Vorinstanz auf.

Nach Beginn der Corona-Pandemie hatten Senat und Bezirke im April 2020 damit begonnen, Radwege auf Parkstreifen oder Autospuren zu markieren und entsprechende Schilder aufzustellen. Begründet wurde das mit den in der Corona-Pandemie geltenden Abstandsgeboten und mit mehr Sicherheit. Viele Berliner hätten kein Auto, und in Bussen und Bahnen sei es zu eng.

6.1.2021, 18:00 Uhr - Frankreich: Hunderte Impfzentren in den kommenden Wochen

Nach Kritik an dem schleppenden Impfstart drückt die französische Regierung jetzt aufs Tempo. Man wolle in den kommenden Wochen mehrere hundert Impfzentren eröffnen, kündigte Regierungssprecher Gabriel Attal an. Die Zahl der Krankenhäuser, die Impfungen durchführen, habe sich außerdem verdreifacht.

6.1.2021, 16:40 Uhr - Auch Moderna-Impfstoff offiziell in der EU zugelassen

Als zweiter Corona-Impfstoff ist ab sofort auch das Mittel des US-Herstellers Moderna in der Europäischen Union zugelassen. Dies entschied die EU-Kommission am Mittwoch auf Empfehlung der Arzneimittelbehörde EMA, wie Kommissionschefin Ursula von der Leyen mitteilte.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwartet, dass die ersten Lieferungen in der kommenden Woche in Deutschland ankommen. Das hat er in Berlin mitgeteilt. Bis Ende März rechne er mit zwei Millionen Dosen des Wirkstoffs.

Wir beschaffen sichere & effektive #COVID19 Impfstoffe für die Menschen in Europa. Wir haben den Impfstoff von @moderna_tx zugelassen, der zweite in der EU. Europa hat bisher 2 Mrd. Dosen an möglichen Impfstoffen beschafft - mehr als genug für uns alle #StrongerTogether https://t.co/tKXEDGe8yZ

6.1.2021, 15:00 Uhr - Polizei: Maßnahmen in verschneiten Ausflugsgebieten in Baden-Württemberg wirken

Nach dem jüngsten Ansturm auf die Ausflugsgebiete in Baden-Württemberg ist die Lage an Dreikönig zunächst ruhig geblieben. "Die Maßnahmen wirken, es sind sehr viele Kräfte im Einsatz", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Offenburg am Mittwochmittag. Das Verkehrsaufkommen im Nordschwarzwald sei deutlich geringer. Laut Polizei wurden die Zufahrtsstraßen zur Schwarzwaldhochstraße bereits frühzeitig gesperrt, nachdem die Parkplätze an der B500 voll waren.

Baden-Württemberg

Volle Parkplätze und genervte Anwohner Ansturm auf Schneehänge auch am Feiertag - aber weniger Chaos

Statt mit Spaß im Schnee endet der Winterausflug für viele auch am Feiertag im Stau oder an einem überfüllten Parkplatz. Dabei hatten Politik und Polizei an die Vernunft appelliert. Eine Übersicht.  mehr...

6.1.2021, 14:20 Uhr - Schweiz will Einschränkungen bis Ende Februar verlängern

Die Schweiz will die bislang bis 22. Januar befristeten Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verlängern. Restaurants, Kulturbetriebe, Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen sollen bis Ende Februar geschlossen bleiben, erklärt Innenminister Alain Berset. Formell beschlossen werden soll der Schritt in der kommenden Woche. Bereits ab Samstag gelten die Einschränkungen zudem landesweit, Ausnahmen für Kantone mit günstiger Fallzahl-Entwicklung werden aufgehoben.

6.1.2021, 13:24 Uhr - EU-Arzneimittelbehörde empfiehlt Zulassung von Moderna-Impfstoff

Der zweite Corona-Impfstoff steht in der EU kurz vor der Zulassung. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt den Moderna-Wirkstoff. Das hat die Behörde mitgeteilt. Nun muss noch die EU-Kommission zustimmen.

📢 EMA has recommended granting a conditional marketing authorisation for COVID-19 Vaccine Moderna to prevent #COVID19 in people from 18 years of age: https://t.co/l9KMZlx7wa https://t.co/BdvXanjOHN

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet damit im Lauf des Tages. Bei Zulassung geht er davon aus, dass Deutschland im ersten Quartal des Jahres knapp zwei Millionen Impfdosen bekommt. Spahn bekräftigt erneut, Deutschland werde genug Corona-Impfstoff bekommen. Man werde allen Menschen im Sommer ein Impfangebot machen können, denn es sei genug bestellt worden.

Biontech/Pfizer versus Moderna Das sind die Unterschiede zwischen den Impfstoffen

Mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff wird in der EU bereits geimpft. Nun wurde als zweiter Impfstoff ein Produkt des US-Pharmakonzerns Moderna zugelassen. Die Impfstoffe von Biontech und Moderna im Vergleich.  mehr...

6.1.2021, 12:28 Uhr - Söder besetzt bayrisches Gesundheitsministerium neu

Bayern bekommt einen neuen Gesundheitsminister. Regierungschef Markus Söder (CSU) teilte nach einer Kabinettssitzung mit, dass Ministerin Melanie Huml (CSU) in die Staatskanzlei wechselt und Staatssekretär Klaus Holetschek (CSU) ihr Amt übernimmt. Das Kabinett hat in einer Videoschalte über die Umsetzung der verschärften Corona-Regeln beraten, auf die sich Bund und Länder gestern verständigt hatten. Die bayerischen Minister sind unter anderem dafür, die Faschingsferien ausfallen zu lassen, damit versäumter Schulunterricht nachgeholt werden kann. Bayern will auch das verschärfte Kontaktverbot umsetzen - und Bewegungsfreiheit in Corona-Hotspots einschränken. Am Freitag berät der Landtag in München über das neue Corona-Paket.

6.1.2021, 11:17 Uhr - 157 Milliarden Euro Minus in der Staatskasse

Die Corona-Krise hat der deutschen Staatskasse ein Minus im dreistelligen Milliardenbereich beschert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag das Defizit in den ersten drei Quartalen des Vorjahres bei rund 157 Milliarden Euro. Ein Jahr davor hatte es noch einen Überschuss von fast 19 Milliarden gegeben. Grund für das aktuelle Minus sind die hohen Ausgaben, etwa durch Soforthilfen - bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen, zum Beispiel durch Steuer-Ausfälle.

6.1.2021, 10:29 Uhr - Merkel berät mit Ministern über Impfstoff-Produktion

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) berät heute mit mehreren Bundesministern über die Impfstoff-Produktion in Deutschland. Teilnehmen werden unter anderem Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Bei der Konferenz soll es darum gehen, ob und wie die zusätzliche Impfstoff-Produktion in Deutschland koordiniert und unterstützt werden kann. Spahn war zuletzt in die Kritik geraten - unter anderem der Koalitionspartner SPD hatte bemängelt, es sei nicht genügend Impfstoff bestellt worden. Spahn will sich am Mittag zur deutschen Impfstoffstrategie äußern.

6.1.2021, 10:26 Uhr - Friseure befürchten Pleitewelle

Die Friseur-Branche befürchtet nach den aktuellen Corona-Beschlüssen eine Pleitewelle. Viele kleine oder Familienbetriebe könnten die Einnahmeverluste nicht mehr länger verkraften, sagte Verbandschef Jörg Müller. Er wies darauf hin, dass es auch oft Probleme mit den staatlichen Hilfen gebe. Das Geld müsse schnell und unbürokratisch fließen, forderte Müller. In Deutschland gibt es rund 80.000 Friseursalons. Die meisten sind zurzeit wegen Corona geschlossen.

6.1.2021, 8:28 Uhr - Familienministerin Giffey für schnelle Rückkehr zu Schul- und Kitabetrieb

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will, dass Schulen und Kitas so schnell wie möglich wieder aufmachen. Homeoffice und Homeschooling gehe nicht zusammen, sagte sie im Deutschlandfunk. Solche Belastungen für Kinder und Familien dürften nicht über einen längeren Zeitraum gehen. Wenn es Lockerungen gebe, so Giffey, dann müssten diese sich zuerst auf Kitas und Schulen beziehen. Bund und Länder hatten gestern beschlossen, die geltenden Corona-Auflagen - also auch Schul- und Kitaschließungen - bis Ende Januar zu verlängern und zum Teil zu verschärfen. Ab Montag sind nur noch Treffen mit maximal einer Person eines weiteren Haushalts erlaubt. Außerdem soll der Bewegungsradius für Bewohner von Regionen mit sehr hohen Corona-Infektionszahlen auf 15 Kilometer beschränkt werden. Baden-Württemberg hat bereits angekündigt, diese Maßnahme nicht umsetzen zu wollen. In Rheinland-Pfalz ist das noch offen.

6.1.2021, 6:50 Uhr - Europäische Arzneimittelbehörde entscheidet heute über Moderna-Impfstoff

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA entscheidet heute über die Zulassung des Corona-Impfstoffes vom US-Konzern Moderna. Experten rechnen damit, dass die Behörde eine Zulassung empfiehlt. Dann müsste die EU-Kommission noch zustimmen, was als reine Formsache gilt. Das Moderna-Präparat wäre der zweite in der EU zugelassene Impfstoff nach dem von Biontech und Pfizer. Wann genau die Entscheidung der EMA fällt, ist noch unklar.

6.1.2021, 6:46 Uhr - Dreyer hält Lockdown-Verlängerung für notwendig

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die von Bund und Ländern beschlossene Verlängerung der Corona-Beschränkungen als notwendig bezeichnet. In den vergangenen zwei Wochen sei die Inzidenz in Rheinland-Pfalz von über 170 auf 110 zurückgegangen, so Dreyer. Das sei zwar ein Erfolg, dennoch seien weitere Kontaktbeschränkungen nötig. Dass in Corona-Hotspots der Bewegungsradius auf 15 Kilometer eingeschränkt werden soll, sieht Dreyer nicht als Automatismus. Vielmehr werde man mit betroffenen Kommunen in Kontakt treten und lokale Maßnahmen ergreifen, so Dreyer. Derzeit beträfe die Regelung in Rheinland-Pfalz nur die Stadt Speyer.

6.1.2021, 6:26 Uhr - RP: Sternsinger kommen per Post oder übers Netz

Auch in Rheinland-Pfalz können die Sternsinger in diesem Jahr wegen Corona nicht wie gewohnt von Haus zu Haus ziehen. Stattdessen haben sich die Pfarreien andere Aktionen ausgedacht, um die Segenswünsche zu verteilen. Im Bistum Trier etwa legen sie "Segen to-go" in den Kirchen aus, verschicken Segenswünsche per Post oder verteilen Flyer. Einige Pfarreien haben zudem besondere Sternsingerprojekte ins Leben gerufen. Vor den vier Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Nahe-Heide-Westrich beispielsweise wurden geschmückte Holzhütten aufgestellt. In der Pfarrei Heilige Anna in Edenkoben (Bistum Speyer) werben die Sternsinger per Tanz-Video auf Youtube für die diesjährige Spendenaktion. Auch im Bistum Mainz ist Ungewöhnliches geplant.

6.1.2021, 6:00 Uhr - RKI: Mehr als 21.200 Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben innerhalb eines Tages 21.237 Corona-Neuinfektionen gemeldet - und außerdem 1.019 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Das hat das Robert-Koch-Institut (RKI) mitgeteilt. Es geht davon aus, dass die Meldedaten erst gegen Ende der kommenden Woche wieder belastbar sind. Die Begründung des RKI: Rund um Weihnachten und zwischen den Jahren sei sehr viel weniger getestet worden.

6.1.2021, 1:31 Uhr - Gesundheitssystem in Los Angeles kurz vor Kollaps

Das Gesundheitssystem im Raum Los Angeles im US-Staat Kalifornien steht wegen der hohen Corona-Infektionszahlen vor dem Kollaps. Rettungskräfte wurden angewiesen, Patienten mit geringer Überlebenschance nicht mehr ins Krankenhaus zu bringen. Das zuständige Gesundheitsamt in Los Angeles erklärte, die Kliniken würden mit Covid-19-Patienten überschwemmt.

Rückblick

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