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Alle wichtigen Entwicklungen zur Corona-Krise in der Woche vom 13. bis 18. Dezember können Sie in unserem Blog nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier.

28.12.2020, 9:18 Uhr - Operation "Impfstoffproduktion erhöhen": Bund und Hersteller wollen zusätzliche Produktionsstätten aufbauen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn weist Kritik zurück, dass das Tempo bei der Impfstoffproduktion in Deutschland zu gering sei. Die Bundesregierung tue alles zusammen mit den Herstellern Biontech und Pfizer, dass es zusätzliche Produktionsstätten in Deutschland etwa im hessischen Marburg geben könne, sagt der CDU-Politiker im ZDF.

"Ziel ist, noch im Februar/März dort auch Produktion möglich zu machen. Das würde die Menge enorm erhöhen." Impfstoffproduktion sei hochkomplex und könne nicht beliebig in drei vier Wochen hochgefahren werden. Das könne man auch nicht so einfach per Lizenz bei einem anderen Unternehmen machen. "Gerade auch für das Vertrauen in den Impfstoff ist es doch wichtig, dass wir alle Qualitätsanforderungen einhalten."

28.12.2020, 8:40 Uhr - Japan verhängt Einreisestopp für Ausländer

Japan hat einen sofortigen Einreisestopp für alle Ausländer verhängt. Als Grund nennt die Regierung in Tokio die neue Variante des Coronavirus, die in bisher acht Fällen im Land entdeckt wurde. Schon seit Donnerstag durften ausländische Staatsbürger nicht nach Japan einreisen, wenn sie kürzlich Großbritannien und Südafrika besucht hatten.

In Japan gibt es bisher vergleichsweise wenige Corona-Fälle. Allerdings sind in den vergangenen Tagen deutlich mehr Neuinfektionen aufgetreten. Premierminister Yoshihide Suga hat deshalb die Bürger aufgerufen, das Jahresende und den Jahreswechsel ruhig zu verbringen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

28.12.2020, 8:15 Uhr - Spahn gegen Sonderrechte für Geimpfte

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lehnt Sonderrechte für Geimpfte in der Corona-Pandemie ab. "Viele warten solidarisch, damit einige als erste geimpft werden können. Und die Noch-Nicht-Geimpften erwarten umgekehrt, dass sich die Geimpften solidarisch gedulden", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Keiner sollte Sonderrechte einfordern, bis alle die Chance zur Impfung hatten." Es sei diese gegenseitige Rücksicht, die das Land zusammenhalte, fügte der Gesundheitsminister hinzu.

28.12.2020, 6:37 Uhr - Zahl der Toten in Deutschland überschreitet die Schwelle von 30.000

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet auf seiner Internetseite 10.976 Neuinfektionen (Vortag: 13.755) und 348 (356) weitere Todesfälle in Deutschland. Damit sind hierzulande inzwischen 30.126 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 157,8 nach 161,3 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen positiv getestet wurden.

Diese Zahlen sind allerdings erneut nur bedingt aussagekräftig. Das RKI weist darauf hin darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit weniger Tests und Laboruntersuchungen sowie weniger Übermittlungen von Testergebnissen durch die Gesundheitsämter zu rechnen sei.

28.12.2020, 3:33 Uhr - Polizei sammelt trotz Corona-Einschränkungen 20 Millionen Überstunden

Die Zahl der Überstunden bei der Polizei ist trotz des Lockdowns in diesem Jahr unverändert hoch. Die Beamten würden derzeit 20 Millionen Überstunden vor sich herschieben, hat der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei der "Neuen Osnabrücker Zeitung" gesagt. Die Pandemie habe für eine ungeheure Menge von Einsätzen gesorgt. Zwar seien viele Großveranstaltungen wie Fußballspiele oder Festivals weggefallen, dafür habe es aber in ganz Deutschland Hunderte Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen gegeben. Dabei hätten Provokationen gegen Polizisten deutlich zugenommen. Es beginne mit Beleidigungen und gehe über Anhusten oder Anspucken bis hin zu Gewaltattacken.

28.12.2020, 2:28 Uhr - Trump unterschreibt Corona-Hilfspaket doch noch

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat nach tagelanger Blockade das Corona-Hilfspaket für die Vereinigten Staaten doch noch unterschrieben. Das teilte das Weiße Haus mit. Zuvor hatte Trump das von Demokraten und Republikanern ausgehandelte Maßnahmenbündel noch vehement abgelehnt. Es geht dabei um umgerechnet 740 Milliarden Euro. Davon sollen unter anderem einmalige Hilfszahlungen an Millionen US-Bürger und ein höheres Arbeitslosengeld finanziert werden. Trump unterzeichnete den Angaben zufolge nun auch einen neuen Übergangshaushalt, der zusammen mit dem Corona-Hilfspaket von Republikanern und Demokraten gemeinsam auf den Weg gebracht worden war. Damit wird eine Stilllegung von Bundesbehörden abgewendet, die ab Mitternacht (Ortszeit) gedroht hatte.

28.12.2020, 1:43 Uhr - Lindner fordert schnellere Produktion von Impfstoffen

FDP-Chef Christian Lindner fordert, dass die Corona-Impfstoff-Produktion beschleunigt wird. Derzeit werde zu wenig hergestellt, sagte er der "Bild"-Zeitung. Er spricht sich deshalb dafür aus, den Impfstoff von Biontech und Pfizer durch andere Hersteller mit einer Lizenz produzieren zu lassen.

28.12.2020, 1:17 Uhr - Spahn lehnt Sonderrechte für Geimpfte ab

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist gegen Sonderrechte für Menschen, die bereits gegen das Corona-Virus geimpft worden sind. Viele Leute würden warten, damit andere zuerst geimpft werden können, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie würden umgekehrt erwarten, dass sich die Geimpften solidarisch gedulden. Niemand solle Sonderrechte einfordern, bis alle die Chance zur Impfung gehabt hätten, so Spahn. Gegen die Pandemie würde man gemeinsam kämpfen - man werde sie auch nur gemeinsam überwinden. Zuvor hatten sich bereits Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gegen Privilegien für Geimpfte ausgesprochen.

28.12.2020, 0:49 Uhr - Kultusminister wollen vor 5. Januar über Schulen beraten

Die Kultusminister der Länder wollen in den kommenden Tagen darüber sprechen, wann und wie es nach den aktuellen Corona-Beschränkungen an den Schulen weitergeht. Am 5. Januar würden sich die Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin treffen, sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Stefanie Hubig (SPD), dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Vorher werde man noch einmal beraten. Dabei werde vor allem darauf geachtet, wie sich die Infektionszahlen bis dahin entwickelt hätten.

Rückblick

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