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REDAKTEUR/IN

Alle wichtigen Entwicklungen zur Corona-Krise in der Woche vom 13. bis 18. Dezember können Sie in unserem Blog nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier.

18.12.2020, 20:30 Uhr - Erkrankter französischer Präsident Macron meldet sich per Twitter

Nach seiner Corona-Infektion hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Videobotschaft auf Twitter veröffentlicht. Er fühle sich "gut", sagte der 42-Jährige und fügte hinzu, seine Aktivität habe sich aufgrund von Symptomen wie Müdigkeit etwas "verlangsamt". "Ich habe die gleichen Symptome wie gestern: Müdigkeit, Kopfschmerzen, trockener Husten. Wie hunderttausende andere von euch." Seine Erkrankung führte er auf Fahrlässigkeit und Pech zurück. Er werde "vollkommen transparent" hinsichtlich seiner Krankheit sein, sagte Macron.

18.12.2020, 18:20 Uhr - Österreich: dritter harter Lockdown ab 26. Dezember

In Österreich wird es vom 26. Dezember bis 24. Januar einen dritten harten Lockdown geben mit ganztägigen Ausgangsbeschränkungen, teilte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz mit. Das Haus darf nur aus triftigen Gründen verlassen werden. Schüler werden bis 17. Januar per Fernunterricht unterrichtet. Ab dem 18. Januar sollen der Handel sowie erstmals seit November auch Kultur und Gastronomie wieder öffnen - allerdings nur für Menschen, die bei einem der dann landesweit umsonst angebotenen Corona-Schnelltests negativ getestet werden.

18.12.2020, 16:16 Uhr - Schweiz verschärft wieder Corona-Maßnahmen

Wegen einer drohenden Überlastung der Krankenhäuser legt die Schweiz bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nach. Ab kommenden Dienstag werden Restaurants sowie Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen für einen Monat geschlossen. Auf einen erneuten Lockdown verzichtet das Land aber. Die Geschäfte bleiben offen, auch wenn die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig in einem Laden aufhalten darf, weiter eingeschränkt wird. Auch Skifahren bleibt über die Feiertage möglich. Die Neuinfektionen in dem Land sind gemessen an der Bevölkerungszahl höher als etwa in Deutschland.

18.12.2020, 16:25 - Heidelberger Uniklinik verlegt Covid-19-Patienten

Das Heidelberger Uni-Klinikum hat zum ersten Mal Covid-19-Patienten in andere Krankenhäuser verlegt. Nach SWR-Informationen handelte es sich um vier Erkrankte. Sie wurden in verschiedene Krankenhäuser im Raum Stuttgart und Ulm gebracht. Dort werden sie intensivmedizinisch betreut. Der Leiter der Notfallmedizin der Uniklinik Heidelberg, Erik Popp, nannte die Lage sehr angespannt. Man habe in den vergangenen Tagen viele Corona-Patienten aufnehmen müssen.

Ulm/Heidelberg/Stuttgart

Transport nach Stuttgart und Ulm "Angespannte Lage": Covid-19-Patienten aus Heidelberg in andere Kliniken verlegt

Das Uniklinikum Heidelberg hat damit begonnen, Intensivpatienten in andere Krankenhäuser des Landes zu verlegen. Die Maßnahme ist laut Klinik vorsorglich, die Lage sei aber "sehr angespannt".  mehr...

18.12.2020, 15:10 Uhr - Berlinale 2021 nicht wie geplant

Die Berlinale wird im nächsten Jahr nicht wie geplant im Februar stattfinden. Stattdessen soll es im März einen digitalen Branchentreff geben, im Juni sei ein Festival mit Publikum geplant, teilten die Filmfestspiele in Berlin mit.

18.12.2020, 15:00 Uhr - Dezemberhilfen lassen auf sich warten

Die Dezemberhilfen für Firmen in der Corona-Krise lassen weiter auf sich warten. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte, Bund und Länder müssten noch einige Fragen klären. Ein Datum wann die Hilfen beantragt werden können, nannte sie nicht. Die Bundesregierung hatte wegen des Teil-Lockdowns im November und Dezember für betroffene Firmen - etwa in der Gastronomie - Hilfen angekündigt, erstattet werden Umsatzausfälle. Bei den Novemberhilfen wurden bisher Abschlagszahlungen in Höhe von 688 Millionen Euro ausgezahlt.

18.12.2020, 14:15 Uhr - Deutlich mehr Tote als in den Vorjahren

Nach dem Anstieg der Corona-Infektionen steigt auch die Zahl der Todesfälle weiter an: Nach vorläufigen Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind Mitte November etwa neun Prozent mehr Menschen gestorben als im Schnitt der Vorjahre. Vor allem für Sachsen meldete Destatis eine hohe Übersterblichkeit.

Bundesweit starben zwischen 16. und 22. November in Deutschland mindestens 19.600 Menschen, wie das Amt in Wiesbaden mitteilte. Basis ist eine Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen, die aktuell bis zur 47. Kalenderwoche zur Verfügung steht. Das Mittel der Jahre 2016 bis 2019 für diese Woche lag bei 17.977 Toten. 

18.12.2020, 14:05 - Gericht kippt Feuerwerksverbot in Niedersachsen

Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat das Feuerwerksverbot in der niedersächsischen Corona-Verordnung vorläufig außer Kraft gesetzt. Ein derart umfassendes Feuerwerksverbot sei als Infektionsschutzmaßnahme nicht notwendig, hieß es in einer Mitteilung des Gerichts.

Für ein Verbot hat sich zuletzt unter anderem der Präsident der Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, Michael Raschke, ausgesprochen: "Weniger Silvester-Verletzungen würden bei der angespannten Personalsituation nicht nur die Notaufnahmen, sondern auch die Rettungsdienste und die Feuerwehr entlasten."

18.12.2020, 13:40 Uhr - Kanaren wieder Risikogebiet

Die Kanarischen Inseln zählen ab Sonntag wieder zum Corona-Risikogebiet. Das Robert Koch-Institut teilte auf seiner Internetseite mit, ab dann stehe wieder ganz Spanien auf der Risikoliste. Zuletzt hatte die Regionalregierung der Inseln die Corona-Maßnahmen auf Teneriffa wegen steigender Infektionszahlen verschärft. Zugleich hatten die Behörden betont, Urlauber seien weiter willkommen.

Schlag für Tourismusbranche Kanaren sind wieder Risikogebiet

Die Bundesregierung stuft die bei deutschen Urlaubern beliebten Kanarischen Inseln wieder als Corona-Risikogebiet ein. Damit steht ab Sonntag wieder ganz Spanien auf der Risikolis…  mehr...

18.12.2020, 13:15 Uhr - Heimbetreiber befürchten Probleme bei Impfungen

Heimbetreiber fürchten große Probleme bei den geplanten Corona-Impfungen in Pflegeheimen. Der Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste, Herbert Mauel, sagte der Zeitung "Die Welt", zwei Drittel der Heimbewohner seien demenzkrank. Die Impfaktionen müssten daher so organisiert werden, dass dann die Einwilligung eines gesetzlichen Betreuers oder Angehörigen vorliegt.

Mauel sprach von einem logistischen Megaprojekt. Man habe schon mit Tests, Quarantäneregelungen und Personalausfällen mehr als genug zu tun.

18.12.2020, 12:30 Uhr - Heidelberger Uniklinik verlegt Covid-19-Patienten

Das Heidelberger Uni-Klinikum hat zum ersten Mal Covid-19-Patienten in andere Krankenhäuser verlegt. Grund dafür ist nach SWR-Informationen möglicherweise eine Überlastung der Heidelberger Intensivstation. Vier Patienten wurden mit einem Spezial-Transporter - einer Art fahrender Intensivstation - in verschiedene Krankenhäuser in Stuttgart und Ulm gebracht. Dort werden sie intensivmedizinisch betreut.

Ulm/Heidelberg/Stuttgart

Transport nach Stuttgart und Ulm "Angespannte Lage": Covid-19-Patienten aus Heidelberg in andere Kliniken verlegt

Das Uniklinikum Heidelberg hat damit begonnen, Intensivpatienten in andere Krankenhäuser des Landes zu verlegen. Die Maßnahme ist laut Klinik vorsorglich, die Lage sei aber "sehr angespannt".  mehr...

18.12.2020, 11:20 Uhr - Gesundheitsminister stellt Impf-Verordnung vor

Bundesgesundheitsminister Spahn hat seine Pläne vorgelegt, in welcher Reihenfolge die Menschen in Deutschland geimpft werden sollen. Die Strategie sieht vor, die Impf-Reihenfolge in drei Gruppen zu unterteilen.

Berlin

Corona-Schutzimpfung: Wer kommt zuerst? Spahn will "die Schwächsten zuerst schützen"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Verordnung vorgestellt, die regelt, wer in Deutschland zuerst gegen das Coronavirus geimpft werden kann. Das ist nötig, weil es zu Beginn nicht genug Impfstoff für alle geben wird.  mehr...

18.12.2020, 10:30 Uhr - Lehrerverband kritisiert Länder-Alleingang bei Lernplattformen

Der Lehrerverband vermisst eine gemeinsame Lernplattform für Schulen in allen Bundesländern. In kaum einem Bundesland gebe es zurzeit eine wirklich funktionierende Lernplattform, kritisierte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Da hätte es einer gemeinsamen Anstrengung bedurft.

Die Politik habe nicht erkannt, wie wichtig die Digitalisierung von Schulen sei. Sie habe eher auf die Wirtschaft als auf die Schulen geschaut und ausgeblendet, dass wieder eine Phase des Distanzlernens kommen könne. An 60 Prozent der Schulen gebe es nach wie vor kein schnelles Internet, bemängelte Meidinger.

18.12.2020, 7:10 Uhr - Spahn will heute Impf-Verordnung unterschreiben

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will heute die Verordnung unterschreiben mit der geregelt wird, wer in Deutschland zuerst gegen das Coronavirus geimpft werden kann. Das ist nötig, weil es zu Beginn nicht genug Impfstoff für alle geben wird.

18.12.2020, 6:00 Uhr - RKI registriert mehr als 33.700 Corona-Neuinfektionen

Die Corona-Zahlen in Deutschland bleiben weiterhin sehr hoch. Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) mehr als 33.700 Neuinfektionen gemeldet. 813 Menschen mit einer Corona-Infektion sind gestorben. Allerdings beinhalten die Infektionszahlen auch nachgemeldete Fälle aus Baden-Württemberg, die gestern aus technischen Gründen noch nicht in die Statistik aufgenommen wurden.

18.12.2020, 4:39 Uhr - Studie: Höheres Risiko im Restaurant als im Bus

Der Aufenthalt in einem Restaurant oder einer Bar erhöht französischen Forschern zufolge das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Auch ein geselliges Beisammensitzen mit Gästen zum Abendessen erhöhe die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung, teilten die Forscher vom Pasteur-Institut mit. Die Studie bestätigt Annahmen, wonach das gemeinsame Essen ein höheres Risiko birgt als etwa die Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln oder das Einkaufen. Die Wissenschaftler hatten untersucht, welche Faktoren Infizierte von jenen unterschieden, die sich nicht mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Insgesamt befragten die Forscher rund 3.400 Menschen, die sich mit dem Virus angesteckt hatten, und 1.700 Menschen ohne Corona-Infektion.

18.12.2020, 3:19 Uhr - Krankenhäuser sollen wieder Geld bekommen

Wegen der stark gestiegenen Zahl von Corona-Patienten könnten Krankenhäuser wieder Ausgleichszahlungen erhalten. Das meldet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Kliniken in Hotspot-Gebieten sollen finanziell besonders unterstützt werden. Das stehe in einem Eckpunktepapier des Gesundheitsministeriums. Vorgesehen seien Finanzhilfen für das Freihalten von Betten. Auch für das Verschieben von Operationen soll es Geld geben.

18.12.2020, 2:23 Uhr - Bundesregierung will Gedenkveranstaltung für Opfer

Die Bundesregierung denkt über eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Corona-Opfer nach. Das hat ein Regierungssprecher den Zeitungen der Funke Mediengruppe gesagt. Auch der Bundesregierung sei es wichtig, ein Zeichen zu setzen, dass die Verstorbenen nicht vergessen seien und das Leid der Betroffenen gewürdigt werde. Wegen der aktuellen Pandemielage gebe es aber noch keine konkreten Pläne. Zuvor hatten schon die deutschen Bischöfe und Bundespräsident Steinmeier eine solche Veranstaltung vorgeschlagen.

Rückblick

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Baden-Württemberg

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