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Alle wichtigen Entwicklungen über die Coronakrise vom 30. November bis zum 6. Dezember lesen Sie hier in unserem Blog.

Die neuesten Entwicklungen finden Sie hier in unserem Live-Blog.

6.12.2020, 22:00 Uhr - Trumps Anwalt offenbar positiv auf Corona getestet

Rudy Giuliani, der persönliche Anwalt des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte Trump auf Twitter mit. Der 76-jährige ehemalige Bürgermeister von New York kämpft derzeit zusammen mit Trump juristisch gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl. Bislang ohne nennenswerten Erfolg. Trump spricht noch immer von einem angeblichen Wahlbetrug.

6.12.2020, 21:52 Uhr - Verschärfung bayrischer Corona-Regeln: Diskussion auch auf Bundesebene

Nach der Ankündigung Bayerns, die Corona-Regeln zu verschärfen, wird über ein ähnliches Vorgehen auf Bundesebene diskutiert. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält es für richtig, die Beschränkungen auf ganz Deutschland auszuweiten. Auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist für Ausgangssperren - allerdings nur in Corona-Hotspots mit hohen Fallzahlen, sagte er in der ARD. Kritik kommt von FDP-Chef Christian Lindner: Er fordert eine dauerhafte Strategie, die nicht jede Woche geändert werde.

6.12.2020, 19:45 Uhr - Handelsverband beklagt schlechtes Weihnachtsgeschäft

Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel läuft aus Sicht des Handelsverbands Deutschland weiter schlecht. Die Lage sei vor allem in den Innenstädten dramatisch. Bis zu 50.000 Händler drohe die Insolvenz. Der baden-württembergische Handelsverband berichtet, die Kunden seien durch die Corona-Einschränkungen verunsichert. Vor allem die Bekleidungsgeschäfte meldeten Umsatzeinbußen.

6.12.2020, 17:40 Uhr - Scholz' Pläne zu Schutzschirm für Veranstaltungen stößt auf Kritik

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) stößt mit seinem Plan, die Kosten für ausfallende Konzertveranstaltungen im kommenden Jahr zu übernehmen, auf Kritik. Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr sagte, der Finanzminister solle erst einmal dafür sorgen, dass die November- und Dezemberhilfen bei den Unternehmen ankämen. Es sei falsch, immer neue Mittel in Aussicht zu stellen, die sowieso nicht abgerufen werden könnten. Dürr forderte stattdessen, eine erweiterte Verlustverrechnung einzuführen. Scholz hatte im Tagesspiegel staatliche Hilfen angekündigt, falls Veranstaltungen zwischen Juli und Dezember 2021 wegen der Corona-Krise ausfallen müssen. Konzertveranstalter sollen damit ermutigt werden, wieder loszulegen, so der SPD-Politiker.

6.12.2020, 16:05 Uhr - Lauterbach fordert bundesweit strengere Regeln wie in Bayern

Die von Bayern geplanten schärferen Corona-Maßnahmen sollten nach Ansicht des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach zügig auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. "Der Wellenbrecher-Shutdown reicht bei weitem nicht mehr aus. Es ist nicht akzeptabel, dass wir jeden Tag bis zu 500 Tote haben", sagt er der "Funke"-Mediengruppe. Er regte zudem die Schließung des Einzelhandels nach Weihnachten an. "Die Geschäfte sollten mindestens bis Ende der ersten Januar-Woche geschlossen bleiben. Wir brauchen jetzt einen harten Shutdown, um etwas zu bewirken", so Lauterbach.

6.12.2020, 15:27 Uhr - 200 Menschen bei "Glühwein-Spaziergang" in Heidelberg

Die Polizei hat am Samstag in Heidelberg eine Gruppe von rund 200 Menschen aufgelöst, die zusammengekommen waren, um Glühwein zu trinken. In fast allen Fällen hätten sie weder Abstand gehalten noch eine Mund-Nase-Bedeckung getragen, teilte die Polizei mit. Elf Streifenwagen-Besatzungen und mehrere Kommunikationsteams waren im Einsatz. Gegen die Betreiber der Gaststätten wird jetzt ermittelt. Polizeipräsident Andreas Stenger nannte das Verhalten unsolidarisch und absolut nicht hinnehmbar.

6.12.2020, 14:38 Uhr - Bayern kippt Lockerungen über Silvester

Bayern will seine Corona-Beschränkungen vom kommenden Mittwoch an bis zum 5. Januar verschärfen. Dazu zählen Ausgangsbeschränkungen, nach denen Wohnungen nur aus triftigem Grund verlassen werden dürfen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Sondersitzung seines Kabinetts in München mitteilte. Lockerungen bei Zusammenkünften sollen nur für Weihnachten gelten, aber nicht für Silvester. Nur noch vom 23. bis zum 26. Dezember sind demnach Treffen über die derzeit erlaubten fünf Teilnehmer aus zwei Haushalten hinaus gestattet, mit bis zu maximal zehn Personen aus bis zu zehn Haushaushalten. In Hotspots ab 200 Inzidenzfällen soll eine nächtliche Ausgangssperre gelten.

6.12.2020, 14:20 Uhr - Bayern schränkt Präsenzunterricht an Schulen deutlich ein

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie schränkt Bayern den Präsenzunterricht für ältere Schüler ab kommenden Mittwoch deutlich ein. Ab Klassenstufe acht sollen die Klassen überall geteilt werden und in Wechselunterricht übergehen. In Hotspots ab einer Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche sollen die Schüler ab der achten Klasse komplett in den Distanzunterricht wechseln. Das hat das Kabinett am Sonntag in München bei einer Sondersitzung beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend mitteilte.

6.12.2020, 14:13 Uhr - Söder will für Bayern Katastrophenfall ausrufen

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will den Katastrophenfall ausrufen und allgemeine Ausgangsbeschränkungen. Der Landtag muss noch zustimmen.

6.12.2020, 13:26 Uhr - Italien lockert Corona-Auflagen in mehreren Regionen

Italien lockert in mehreren Regionen die strikten Corona-Beschränkungen. So dürfen etwa die Menschen in der Toskana, in Kampanien und dem Aostatal seit heute wieder kleineren Reisen unternehmen, aber weiterhin nur innerhalb ihrer Region. Auch ist der Einzelhandel wieder geöffnet; Restaurants und Bars müssen weiter geschlossen bleiben. In der Region Abruzzen in der Mitte Italiens bleiben die strengen Einschränkungen bestehen. Die Bewohner dürfen ihre Häuser nur für die Arbeit, Lebensmitteleinkäufe oder Arztbesuche verlassen - oder um ihre Kinder zur Schule zu bringen. Italien war das erste Land in Europa, das von der Pandemie getroffen war. Seitdem starben dort knapp 60.000 Menschen an oder mit dem Coronavirus.

6.12.2020, 13:20 Uhr - Verstöße gegen Ausgangssperren in Mannheim

Seit zwei Nächten gilt in Mannheim eine Ausgangssperre. Anders als gestern fällt die Bilanz der Polizei am Sonntag eher durchwachsen aus, der Grund sind jedoch nicht die Mannheimer selbst. Auch in Pforzheim gab es Kontrollen.

Mannheim

Kontrollen in Mannheim und Pforzheim Ausgangssperren in BW-Städten: Polizei trotz einiger Verstöße weitgehend zufrieden

In Mannheim und Pforzheim gilt aktuell eine nächtliche Ausgangssperre. Die Kontrollen der Polizei am Wochenende zeigten: Die meisten hielten sich an die Regeln - mit einigen Ausnahmen.  mehr...

6.12.2020, 9:53 Uhr - Söder drängt auf Verschärfung der Corona-Auflagen

Wegen der weiter hohen Corona-Infektionszahlen diskutieren Politiker über Verschärfungen der Einschränkungen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) berät darüber heute mit seinem Kabinett. Laut Staatskanzlei will der Ministerrat per Videoschalte über "weitere Maßnahmen" beraten. "Es braucht jetzt konsequentes Vorgehen", sagte Söder der "Bild am Sonntag". "Wir können die hohen Todeszahlen in Deutschland nicht hinnehmen. Die Ansteckungszahlen sind weiterhin zu hoch." Es sei daher besser, bis Weihnachten zu handeln, "als ein dauerhaftes Stop-and-go für die Bevölkerung." Auch rund fünf Wochen nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns sinken die Infektionszahlen bisher nicht wie erhofft.

6.12.2020, 9:40 Uhr - Österreich: Wenig Interesse an Massentests

In Österreich haben die Menschen bisher offenbar weniger Interesse an den Corona-Massentests als erwartet. Die Regierung hofft eigentlich, dass sich mehrere Millionen Menschen testen lassen. In den ersten beiden Tagen haben sich nach offiziellen Angaben in Wien, Tirol und Vorarlberg rund 300.000 Menschen untersuchen lassen. Besonders die Teststationen in Wien seien nicht ausgelastet gewesen. Auch seien insgesamt nur wenige Infizierte gefunden worden. Mit den Massentests sollen vor allem symptomfreie Infizierte entdeckt werden.

Wenig Nachfrage und wenig Infizierte Corona-Massentests in Österreich — nur wenige gehen hin

Die Corona-Massentests in Österreich werden von der Bevölkerung bislang weniger genutzt als erwartet. Vor allem in Wien sind die Teststationen nicht ausgelastet.  mehr...

6.12.2020, 6:53 Uhr - Scholz: Konzertveranstalter sollen wieder loslegen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ruft Künstler und Kultur-Unternehmen dazu auf, ab Juli kommenden Jahres wieder Veranstaltungen zu planen. Falls die Veranstaltungen coronabedingt doch abgesagt werden müssten, werde der Staat die Kosten übernehmen, kündigte Scholz im "Tagesspiegel" an. Konzertveranstalter sollten damit ermutigt werden, wieder loszulegen - sonst sei die Pandemie irgendwann vorbei, aber es fänden trotzdem keine Konzerte statt, so Scholz.

6.12.2020, 6:53 Uhr - Schulglocken läuten zum Lüften

Viele deutsche Grundschulen lassen jetzt alle 20 Minuten ihre Schulglocken läuten, um damit an die Corona-Lüftungen zu erinnern. Dafür hätten viele Schulen die eigentlich abgeschalteten Schulglocken wieder reaktiviert, teilte der Vorsitzende des Grundschulverbandes, Edgar Bohn, mit. Die Behörden empfehlen, regelmäßig alle 20 Minuten für rund fünf Minuten stoßzulüften, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Bohn kritisierte, viele Kinder seien in der derzeitigen Kälte nicht warm genug angezogen.

6.12.2020, 6:42 Uhr - Corona-App laut Braun ein Erfolgsmodell

Die Corona-Warn-App hat bisher mehr als 1,5 Millionen Menschen vor einer möglichen Infektion gewarnt. Das hat Kanzleramtschef Helge Braun der "Welt am Sonntag" gesagt. Die deutsche Warn-App sei besser als alle asiatischen Versionen, da sie genauer sei und nicht so viele Menschen unnötig in Quarantäne schicke. Außerdem sei die deutsche App an Labore angebunden, so Braun.

6.12.2020, 6:14 Uhr - Lufthansa baut 29.000 Stellen ab

Die Lufthansa wird laut einem Medienbericht wegen der Corona-Krise bis Jahresende 29.000 Stellen abbauen. Die "Bild am Sonntag" schreibt unter Berufung auf Konzernkreise, gut ein Drittel der Jobs sollen im Ausland wegfallen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte im November angekündigt, dass 27.000 Vollzeitstellen überflüssig seien, weil die Airline durch die Krise dauerhaft schrumpfen werde. Erst 2024 sei mit einer Rückkehr zum Normalbetrieb zu rechnen.

6.12.2020, 5:19 Uhr - RKI: Neuinfektionen deutlich über Vorwochen-Niveau

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Deutschland liegt deutlich über dem Vorwochen-Niveau: Das Robert-Koch-Institut meldete mehr als 17.700 neue Fälle innerhalb eines Tages - das sind über 3.100 mehr als am vergangenen Sonntag. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil weniger getestet wird. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus gestorben sind, ist den Angaben zufolge um 255 auf insgesamt 18.772 gestiegen.

6.12.2020, 4:00 Uhr - Kliniken geraten unter Druck

Die deutschen Kliniken kommen nach Darstellung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) durch die Corona-Pandemie an ihre Grenzen. "In einzelnen Ländern wie Sachsen ist die Zahl der Intensivpatienten fünfmal so hoch wie im April", zitiert die "Welt am Sonntag" DKG-Präsidenten Gerald Gaß. Gegenwärtig befänden sich 40 Prozent mehr Covid-Patienten auf Intensivstation als während der ersten Welle.

6.12.2020, 3:30 Uhr - Scholz: Mehrwertsteuer steigt ab Januar wieder

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Verlängerung der bis Jahresende befristeten Mehrwertsteuersenkung ausgeschlossen. Die Absenkung müsse befristet sein, damit sich ein volkswirtschaftlicher Effekt ergibt und die Bürger bei größeren Anschaffungen nicht auf bessere Zeiten warten, sagte Scholz dem "Tagesspiegel". Um wegen der Corona-Krise den Konsum anzukurbeln, wurde zum 1. Juli der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 auf 16 Prozent und der ermäßigte Satz von 7 auf 5 Prozent gesenkt - und bis 31. Dezember befristet.

6.12.2020, 1:18 Uhr - Giffey fordert Beobachtung von "Querdenkern"

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) fordert ein härteres Vorgehen des Staates gegen die sogenannte Querdenken-Bewegung. Bei Gruppen, die sich verfassungsfeindlich äußerten oder einen Angriff auf die Demokratie planten, müsse sich der Verfassungsschutz einschalten, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dies bedeute nicht, dass alle, die bei solchen Demonstrationen mitlaufen, als Verfassungsfeinde angesehen würden. Der Staat müsse jedoch wachsam sein, wenn die Demokratie angegriffen werde, sagte Giffey. Sie werde in Kürze gemeinsam mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) Eckpunkte für ein "Wehrhafte-Demokratie-Fördergesetz" vorlegen.

6.12.2020, 0:31 Uhr - Braun: Überbrückungshilfen wohl bis Juni

Die Bundesregierung geht laut Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) derzeit davon aus, dass die Corona-Überbrückungshilfen bis zum kommenden Juni gezahlt werden. Ab dem Sommer rechnet die Bundesregierung laut Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit Massenimpfungen. Braun sagte der "Welt am Sonntag", das Kurzarbeitergeld werde genauso bis zum Ende der Krise gelten wie auch die Überbrückungshilfe. Zur Höhe der Staatsverschuldung erklärte er: "Da gibt es keine fixe Grenze. In der Krise werden wir keine notwendige Unterstützungsmaßnahme aus fiskalischer Strenge unterlassen."

Rückblick

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