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Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus in der Zeit vom 23. bis 29. November können Sie hier nachlesen. Die aktuellen Informationen finden Sie im Live-Blog.

24.11.2020, 19:26 Uhr - Verwirrung um Start der Weihnachtsferien

Die Bundesregierung will die Weihnachtsferien nun doch auf den 19. Dezember vorziehen. Das geht aus einem Papier mit Vorschlägen des Bundes hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zunächst war vom 16. Dezember die Rede gewesen.

Weitere Verschärfungen geplant

Demnach will der Bund auch schärfere Auflagen für den Einzelhandel. In Geschäften solle sichergestellt werden, dass sich nicht mehr als ein Kunde pro 25 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält - bislang liegt dieser Wert bei zehn Quadratmetern. Geplant ist demzufolge außerdem, strenger zu kontrollieren, ob Corona-Regeln eingehalten werden. Über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten am Mittwochnachmittag die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Merkel verteidigt Einschränkungen Bund und Länder einigen sich auf etwas schärfere Corona-Auflagen

Nach langen Beratungen haben sich Bund und Länder auf eine Verlängerung und teilweise Verschärfung der geltenden Corona-Einschränkungen geeinigt. Kanzlerin Merkel verteidigte die Maßnahmen.  mehr...

24.11.2020, 17:12 Uhr - Virologe Stürmer im SWR: Lockdown-Pause über Weihnachten ist gefährlich

Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer hält eine Pause des Corona-Lockdowns über die Weihnachtsfeiertage für gefährlich. Dies gebe dem Virus eine gute Möglichkeit sich weiter auszubreiten.

"Wir könnten natürlich Glück haben, dass die Infektionszahlen in den nächsten drei Wochen sinken, dann wäre die Situation nicht ganz so dramatisch, aber das jetzt schon so zu beschließen, als wenn es Fakt wäre, ist ein großes Risiko gerade für Hochrisikopersonengruppen wie unsere Großeltern".

Virologe Martin Stürmer im SWR

Stürmer rät deshalb dazu, Weihnachten nur im engsten Kreis zu feiern: "Wenn man schon auf die Bremse tritt und den Lockdown verlängert, dann tritt man die Bremse durch bis die Feiertage vorbei sind," so Stürmer.

24.11.2020, 16:34 Uhr - Merkel fordert Nachbesserungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Beschluss-Entwurf der Bundesländer zu den Corona-Maßnahmen begrüßt, fordert aber noch einige Nachschärfungen. Es gebe noch "ein paar Punkte, die wir mit den Ländern fester fassen können", sagte Merkel nach Angaben von Teilnehmern in der Sitzung der Unionsfraktion, ohne nähere Einzelheiten zu nennen. "Es liegt noch ein Stück Arbeit vor uns." 

24.11.2020, 16:03 Uhr - Teilweise längere Ferien geplant, um Kontakte zu reduzieren

24.11.2020, 15:17 Uhr - Bund plant offenbar "Dezemberhilfen" von 17 Milliarden Euro 

Der Bund plant nach dpa-Informationen im Dezember mit Finanzhilfen von rund 17 Milliarden Euro für betroffene Unternehmen - falls die Corona-Beschränkungen im Dezember verlängert werden. Bei einer Verlängerung blieben Restaurants und Hotels, Theater, Museen und Freizeiteinrichtungen, die seit November dicht sind, weiter geschlossen. Der Bund hatte den Unternehmen Unterstützung zugesagt.

Für die Hilfen im November plant die Bundesregierung bisher rund 14 bis 15 Milliarden Euro ein. Damit sollen Umsatzausfälle erstattet werden.

24.11.2020, 13:24 Uhr - Vertrag mit Impfstoffhersteller Moderna steht

Die EU-Kommission hat einen Vertrag mit dem Impfstoff-Hersteller Moderna ausgehandelt. Nach Angaben von Kommissionschefin Ursula von der Leyen sollen bis zu 160 Millionen Dosen des Impfstoffs geliefert werden. Man wolle den Vertrag morgen besiegeln. Moderna hatte in der vergangenen Woche erklärt, sein Impfstoff habe in der letzten klinischen Testphase eine Wirksamkeit von fast 95 Prozent der Fälle gezeigt.

24.11.2020, 13:10 Uhr - Positivrate bei Corona-Tests ist auf Rekordhoch

Fast jeder zehnte Corona-Test in Deutschland fällt aktuell positiv aus. Das hat der Laborverband ALM mitgeteilt. Die Zahl ist im Vergleich zur Vorwoche bei etwa gleich vielen Tests nochmal gestiegen - und zwar auf 9,6 Prozent. Der Anstieg habe sich aber verlangsamt. Außerdem wurden die Test-Kapazitäten ausgebaut. Es können jede Woche rund 1,7 Millionen sogenannte PCR-Tests durchgeführt werden.

24.11.2020, 13:06 Uhr- Planungen für Impfzentren im Südwesten fertig

Baden-Württemberg soll bis zu neun zentrale Corona-Impfzentren bekommen. Die Landesregierung hat dafür ein Konzept beschlossen. Fertig sein soll alles bis zum 15. Dezember. Dann muss laut Sozialministerium nur noch auf den Impfstoff gewartet werden. Zusätzlich sind mobile Impf-Teams für Pflegebedürftige geplant. Im Januar soll dann auch jeder Stadt- und Landkreis in Baden-Württemberg ein eigenes Impfzentrum bekommen.

Zentrale Impfzentren ab Mitte Dezember BW-Landesregierung beschließt Corona-Impfstrategie

Bis zu neun zentrale Impfzentren, rund 50 Kreisimpfzentren und etliche mobile Teams. Das wird Baden-Württemberg rund 60 Millionen Euro kosten. Das Landeskabinett hat das Konzept gebilligt.  mehr...

Rheinland-Pfalz plant 36 Impfzentren, das erste in Trier soll ebenfalls bis Mitte Dezember einsatzbereit sein.

24.11.2020, 12:48 Uhr - Bund will für nächstes Jahr 130 Millionen Schnelltests sichern

Das Bundesgesundheitsministerium will im nächsten Jahr rund 130 Millionen Antigen-Schnelltests beschaffen, davon 60 Millionen Tests im ersten Quartal. Nach dpa-Informationen sollen sie künftig deutlich häufiger eingesetzt werden, vor allem in Kliniken und in der Pflege. Das soll helfen, Bewohner, Personal und Besucher besser zu schützen. Für die letzten Monate dieses Jahres seien bereits größere Kontingente bei den Herstellern gesichert worden. Bei Antigen-Schnelltests müssen Proben zum Auswerten nicht ins Labor gebracht werden. Sie gelten aber als nicht so genau wie sonst genutzte PCR-Tests.

24.11.2020, 12:30 Uhr - Keine Impfpflicht bei Lufthansaflügen

Anders als die australische Fluggesellschaft Quantas plant die Lufthansa im Moment keine Impfpflicht für ihre Passagiere. Das hat ein Unternehmenssprecher mitgeteilt.

24.11.2020, 12:11 Uhr - Gericht lässt keine Befreiung vom Präsenzunterricht zu

Schülerinnen und Schüler haben nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz keinen Anspruch auf eine Befreiung vom Präsenzunterricht wegen der Corona-Pandemie. Aus Sich der Richter verletze der Präsenzunterricht nicht die Pflicht des Staates zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit. Ein gewisses Infektionssrisiko gehöre derzeit für alle zum allgemeinen Lebensrisiko. Geklagt hatte ein Gymnasiast aus Kaiserslautern. Er sei an Asthma erkrankt und sein Vater gehöre wegen seines hohen Alters zu einer Risikogruppe.

24.11.2020, 7:34 Uhr - Italien will Skiurlaube einschränken

Die italienische Regierung will Skiurlaube wegen der Corona-Pandemie einschränken. Dafür setzt sie auf Unterstützung aus Deutschland und Frankeich, weil von dort jährlich die meisten Urlauber kommen. Das hat Ministerpräsident Giuseppe Conte am Abend in einem Fernsehinterview angekündigt. Er arbeite derzeit daran, mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein gemeinsames europäisches Protokoll für die Winterferien zu erarbeiten.

24.11.2020, 7:00 Uhr - Bayern zieht Start der Weihnachtsferien vor

Bayern zieht wegen der Corona-Pandemie den Start der Weihnachtsferien vor. Letzter Schultag vor Weihnachten ist Freitag, der 18. Dezember, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dem Bayerischen Rundfunk. Damit fallen zwei Schultage weg. Söder sagte, durch die fast einwöchige Karenzzeit zwischen Schulunterricht und Weihnachten werde das Infektionsrisiko "erheblich gesenkt".

24.11.2020, 6:16 Uhr - WHO warnt vor schnellen Lockerungen über Weihnachten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Lockerungen von Corona-Restriktionen über Weihnachten, wenn Behörden das Infektionsgeschehen nicht voll unter Kontrolle haben. "Wenn sich Menschen untereinander anstecken und wenn ein Land nicht die nötige Infrastruktur hat, um Fälle zu verfolgen und Kontakte zu isolieren und in Quarantäne zu schicken, dann wird eine Lockerung zu stärkeren Ansteckungen führen", sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Regierungen müssten sich im Klaren sein, dass sie nur Risiken abwägen könnten. Eine wissenschaftliche Formel, welche Lockerungen vertretbar oder wie viele Feiertage ohne größere Auflagen sicher seien, gebe es nicht. "Es gibt nur ein höheres und niedrigeres Risiko, dass die Situation sich bessert oder verschlimmert", sagte er.

24.11.2020, 6:04 Uhr - 13.554 neue Corona-Fälle in Deutschland

Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) erneut vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Binnen 24 Stunden wurden 13.554 neue Fälle übermittelt, wie das RKI bekannt gab. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl bei 14.419 gelegen. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden.

Zu Beginn der Woche sind die Zahlen regelmäßig vergleichsweise niedrig, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt.Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 942.687 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 249 auf insgesamt 14.361. Das RKI schätzt, dass rund 636.700 Menschen inzwischen genesen sind.

24.11.2020, 5:25 Uhr - Städtetag fordert Corona-Stufenpläne in Schulen

Der Deutsche Städtetag hat sich bei einem wachsenden Infektionsgeschehen für Stufenpläne in Schulen in allen Ländern ausgesprochen. "Für die Städte ist wichtig, dass vor allem im eigenen Bundesland Klarheit herrscht, wann Präsenzunterricht reduziert werden muss", sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung. Es mache in vielen Städten Sorge, dass die Infektionen und notwendige Quarantäne-Anordnungen in den Schulen zunehmen. "Die Städte wollen guten Unterricht für junge Menschen auch während der Pandemie", so Jung. "Wir wollen die Schulen so lange es geht offenhalten. Aber wir brauchen auch praxistaugliche Handlungsszenarien, damit Schulen auf hohe Infektionszahlen angemessen reagieren können." Ein kluger Wechsel zwischen Unterricht in den Schulen und in digitaler Form sei bei besonders bei hohen Infektionszahlen zumindest für ältere Schülerinnen und Schüler kaum zu vermeiden, sagte er.

In einigen Ländern gibt es einen solchen Stufenplan bereits, so kann es in Niedersachsen bei steigenden Infektionszahlen zu Einschränkungen im Präsenzbetrieb kommen. Der Unterricht findet dann in geteilten Klassen abwechselnd in der Schule und als Homeschooling statt. Bund und Länder beraten am Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise.

Rückblick

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