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Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus in der Zeit vom 23. bis 29. November können Sie hier nachlesen. Die aktuellen Informationen finden Sie im Live-Blog.

26.11.2020, 20:33 Uhr - Kliniken bereiten sich auf mehr Corona-Patienten vor

Immer mehr Krankenhäuser in Deutschland bereiten sich auf eine steigende Zahl an Corona-Patienten vor. Die München Klinik verschiebt nun nicht dringliche OPs. Das rät Klinikchef Axel Fischer auch anderen Krankenhäusern. Die Lage sei ernster als während der ersten Welle, sagte er. Auch einige Krankenhäuser in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben bereits Maßnahmen getroffen - etwa im Kreis Freudenstadt, in Tübingen und Ludwigshafen.

26.11.2020, 19:40 Uhr - Bereits 17.000 Anträge auf Novemberhilfe gestellt

Nur einen Tag nach Freischaltung der Internetplattform für die Novemberhilfen sind bereits rund 17.000 Anträge gestellt worden. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums sind im System zusätzlich fast 50.000 Anträge angelegt, die noch nicht abgesendet wurden. Mit der Novemberhilfe unterstützt der Bund unter anderem Unternehmen, Vereine und Selbstständige, die wegen der Corona-Beschränkungen Umsatzausfälle haben.

26.11.2020, 18:34 Uhr - Dehoga RP: Corona-Beschlüsse sind "fataler Fehler"

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe hat die Corona-Beschlüsse scharf kritisiert. Der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes, Gereon Haumann, warf der Politik vor, es versäumt zu haben, "klare Vorstellungen für ein Wiederhochfahren der Wirtschaft und damit klare Vorgaben für die Wiedereröffnung unserer Betriebe zu formulieren." Er halte dies für einen "fatalen, desaströsen Fehler der Politik." Klar sei lediglich, dass die Betriebe des Gastgewerbes weiter bis zum 20. Dezember geschlossen bleiben müssten. "Unbeantwortet ist allerdings die Frage, wie es nach diesem Stichtag für unsere Branche weitergehen soll", sagte Haumann. Diese Frage könne nicht erst Mitte Dezember beantwortet werden.

Regierungschefin verweist auf Corona-Zahlen Dreyer erwartet Gaststättenöffnung erst im Januar

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer (SPD) geht nicht davon aus, dass Gaststätten und Hotels noch in diesem Jahr wieder öffnen können. Dafür seien die Infektionszahlen zu hoch, sagte Dreyer im SWR.  mehr...

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

26.11.2020, 16:53 Uhr - Einzelhandel kritisiert Corona-Beschlüsse

Einzelhändler fürchten wegen der geplanten strengeren Corona-Schutzmaßnahmen weitere Umsatzeinbußen. Bund und Länder haben gestern beschlossen, dass ab Dezember in Kaufhäusern, größeren Geschäften und Supermärkten weniger Kunden gleichzeitig einkaufen dürfen als bisher. Damit soll in der Vorweihnachtszeit Gedränge verhindert werden. Der deutsche Handelsverband erklärte, vor allem die Geschäfte in den Innenstädten müssten damit rechnen, dass dann die Kunden wegblieben. Stattdessen werde künftig mehr im Internet eingekauft. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) schlug mehr verkaufsoffene Sonntage vor, um die Umsatzrückgänge im Einzelhandel auszugleichen. Dazu bekam er Kritik aus der eigenen Partei: Auch Verkäuferinnen und Verkäufer wollten sonntags freihaben, erklärte der baden-württembergische CDU-Vorsitzende und Landesinnenminister Thomas Strobl.

26.11.2020, 16:32 Uhr - Bayern erlässt Quarantänepflicht für Wintersportler

In Bayern gilt künftig eine Quarantänepflicht für Wintersportler und andere Tagestouristen, die in ein Corona-Risikogebiet im Ausland wie Österreich reisen. Touristische Ausflüge seien vermeidbare Risikoquellen, teilte die bayerische Staatsregierung nach einer Kabinettssitzung mit. Bisher durften Tagestouristen bis zu 24 Stunden ins Ausland reisen, ohne danach in Quarantäne zu müssen. Bayerns Ministerpräsident Söder dringt seit Tagen darauf, den Skitourismus in der kommenden Zeit zu unterbinden. Bundeskanzlerin Merkel hat sich dafür ausgesprochen, alle Skigebiete in Europa zu schließen. Österreich will allerdings den Skibetrieb aufrechterhalten, die Schweiz nach Angaben des Tourismusverbands ebenfalls.

26.11.2020, 15:28 Uhr - Bahn ändert ihr Reservierungssystem

Nach dem Bund-Länder-Beschluss ändert die Bahn ab morgen ihr Reservierungssystem. Wie der Konzern mitteilt, ist im Großraumwagen pro Doppelsitz nur noch der Sitzplatz am Fenster reservierbar, der Gangsitzplatz bleibt für eine Reservierung gesperrt. Bei Sitzgruppen mit Tisch können nur noch die diagonal gegenüberliegenden Sitzplätze gebucht werden. In geschlossenen Abteilen sind nur noch zwei Plätze reservierbar. Für Paare und Familien werden gesonderte Bereiche geschaffen, wo man auch nebeneinander sitzen kann.

Weniger Sitzplätze verfügbar Deutsche Bahn ändert Reservierungssystem wegen Corona

Nur noch eine Person pro Doppelsitz - das soll Bahnreisenden mehr Schutz vor dem Coronavirus bieten. Für Paare und Familien soll es gesonderte Bereiche geben.  mehr...

26.11.2020, 15:06 Uhr - Diskussion um Skisaison

Die Liftbetreiber in Deutschland lehnen eine Schließung aller Skigebiete ab. Ein Wintersportverbot wäre für die betroffenen Regionen katastrophal und unverständlich, teilte der Verband Deutscher Seilbahnen mit. Das würde viele Betreiber an ihre Grenzen bringen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich wegen der Corona-Pandemie dafür ausgesprochen, dass alle Skigebiete in Europa schließen.

Italien befürwortet das. Österreich will den Skibetrieb aufrecht erhalten und nur Après-Ski untersagen. Frankreichs Regierungschef Jean Castex hat angekündigt, dass französische Skigebiete in den Weihnachtsferien zwar öffnen dürfen, die Skilifte aber geschlossen bleiben. Für die Schweiz ist eine Schließung der Skigebiete in diesem Winter kein Thema. "In der Schweiz sind Bundesrat, Behörden und die Tourismusbranche überzeugt, dass die Wintersaison sicher stattfinden kann", sagte Markus Berger, Sprecher von Schweiz Tourismus, der Deutschen Presse-Agentur.

26.11.2020, 13:38 Uhr - Sternsinger sollen trotz Corona unterwegs sein

Die Sternsinger sollen rund um den Dreikönigstag trotz Corona-Pandemie unterwegs sein. Das hat das "Sternsinger"-Hilfswerk angekündigt. Allerdings könnten die Jugendlichen in den katholischen Diözesen diesmal nicht in die Wohnungen gehen, sondern blieben davor auf Abstand. Die Übergabe von Süßigkeiten und Spenden sei "kontaktlos" möglich. Bei der inzwischen 63. Sternsingeraktion soll vor allem Geld für Kinder in der Ukraine gesammelt werden.

26.11.2020, 11:44 Uhr - Sachsen erwägt Alkoholverbot in der Öffentlichkeit

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat für Regionen mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen weitere Einschränkungen angekündigt. Diese sollen ab kommender Woche gelten, sagte er am Donnerstag im Mitteldeutschen Rundfunk. Unter anderem dürfen sich dann weniger Menschen treffen. In der Öffentlichkeit soll das Trinken von Alkohol untersagt werden können. Angesicht der "Glühweinzeit" sei ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit naheliegend, da es dann immer wieder zu größeren Ansammlungen von Personen kommen könnte.

26.11.2020, 10:23 Uhr - Merkel wirbt für Schließung aller Skigebiete in Europa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich mit Blick auf anstehende Winterurlaube dafür ausgesprochen, dass alle Skigebiete in Europa schließen. "Es naht die Skisaison", sagte sie im Bundestag. Touristische Reisen sollten nicht stattfinden, jeder nicht notwendige Kontakt sollte vermieden werden. "Wir werden uns in Europa um eine Abstimmung bemühen, ob wir alle Skigebiete schließen könnten. Es sieht leider nicht so aus, wenn man die österreichischen Verlautbarungen hört, dass uns das so einfach gelingen könnte, aber wir werden es noch einmal versuchen."

26.11.2020, 8:42 Uhr - RKI meldet mehr als 22.000 Neuinfektionen

Die Gesundheits-Ämter in Deutschland haben innerhalb von 24 Stunden 22.268 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gut 300 Infektionen weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Laut RKI starben außerdem weitere 389 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus.  Am Mittwoch war mit 410 Todesfällen ein neuer Höchstwert erreicht worden.

26.11.2020, 7:00 Uhr - Altmaier will mehr verkaufsoffene Sonntage

Wegen teils starken Umsatzeinbrüchen im Einzelhandel spricht sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für mehr verkaufsoffene Sonntage im kommenden Jahr aus. Er würde sich wünschen, dass die Umsatzausfälle so wieder reingeholt werden könnten, sagte er der „Bild“-Zeitung. Den Einzelhandel zu erhalten sei eine nationale Aufgabe.

26.11.2020, 4:15 Uhr - Mehr als 2.400 Corona-Tote an einem Tag in den USA

In den USA sind innerhalb von 24 Stunden mehr als 2.400 Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Das sei der größte Anstieg seit sechs Monaten, teilt die Johns-Hopkins-Universität mit. Schon am Vortag hatte die Totenzahl kurz vor dem wichtigen Familienfeiertag Thanksgiving über 2.000 gelegen. Insgesamt haben sich fast 13 Millionen US-Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Mehr als 262.000 Menschen starben. Wegen der Thanksgiving-Feierlichkeiten befürchten die Behörden weiterhin steigende Fallzahlen.

Rückblick

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