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Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen in Deutschland und der Welt. Hier finden Sie die Entwicklungen rund um die Pandemie.

24.3.2021, 22:08 Uhr - Harter Lockdown für Wien

In der österreichischen Hauptstadt Wien und zwei benachbarten Bundesländern gelten über Ostern schärfere Corona-Beschränkungen. Museen und Geschäfte, die nicht für den Grundbedarf nötig sind, müssen schließen. Außerdem gibt es auch tagsüber Ausgangssperren. In Wiens Krankenhäusern ist die Zahl der Corona-Patienten stark gestiegen.

24.3.2021, 21:03 Uhr - Merkel hält Vertrauensfrage nicht für nötig

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt es ab, im Bundestag die Vertrauensfrage zu stellen. Oppositionspolitiker hatten sie dazu aufgefordert, nachdem sie den Plan einer verlängerten Osterruhe wieder zurückgezogen hatte. Merkel sagte am Abend in einem ARD-Brennpunkt, sie habe heute die Menschen für einen Fehler um Verzeihung gebeten. "Das ist, glaube ich, das Richtige, was zu tun ist. Ich habe ansonsten die Unterstützung der gesamten Bundesregierung und insofern auch des Parlamentes."

Merkel gegen Vertrauensfrage "Nein, das werde ich nicht tun"

Bundeskanzlerin Merkel hat ihre Kehrtwende bei der Osterruhe verteidigt. Im ARD-Brennpunkt räumte sie ein, dass die Maßnahmen nicht so gut geplant waren, wie es notwendig gewesen wäre.  mehr...

24.3.2021, 20:32 Uhr - Belgien verschärft Corona-Beschränkungen

Die belgische Regierung verschärft die Corona-Beschränkungen. Wegen steigender Ansteckungszahlen werden ab Samstag die Schulen mit Ausnahme der Vorschulen für vier Wochen geschlossen, teilte Ministerpräsident Alexander De Croo in Brüssel mit. Nicht lebensnotwendige Geschäfte sollen nur noch für Kunden nach vorheriger Termin-Vereinbarung öffnen. Friseure, Tattoostudios und Kosmetiker müssen komplett schließen. Zurzeit gilt in Belgien bereits eine nächtliche Ausgangssperre.

24.3.2021, 19:10 Uhr - Millionen Astrazeneca-Impfdosen in Italien gefunden

Bei einer Durchsuchung in Italien sind 29 Millionen Astrazeneca-Impfdosen gefunden worden. Das hat die Regierung in Rom bestätigt. Die Impfstoffdosen seien durch eine Sondereinheit entdeckt worden, heißt es. Sie lagern in Kühlhallen eines italienischen Unternehmens, der Impfstoff im Auftrag von Astrazeneca abfüllt. Laut Medienberichten sei der Impfstoff für einen Export an Großbritannien vorgesehen. Astrazeneca dementiert das. Ein Teil des Impfstoffs sei für die EU vorgesehen, ein anderer Teil für den Export in ärmere Länder, so Astrazeneca. Der Wirkstoff sei außerhalb der EU hergestellt und zur Abfüllung nach Italien gebracht worden.

24.3.2021, 17:20 Uhr - EU will Impfstoff-Exporte schärfer kontrollieren

In der EU gelten bald strengere Export-Regeln für Corona-Impfstoffe. Die EU-Kommission hat beschlossen, unter anderem die Exportkontrolle zu erweitern. Dadurch können künftig Lieferungen aus der EU an Drittstaaten in bestimmen Fällen gestoppt werden. Entwicklungsländer sind davon ausgenommen. Bisher konnten die einzelnen Mitgliedsländer entscheiden, ob sie Exporte genehmigen oder nicht. Laut des Vizepräsidenten der EU-Kommission Valdis Dombrovskis sollen aber generelle Exportverbote nicht beabsichtigt.

24.3.2021, 15:22 Uhr - Bundesregierung prüft Unterbindung von Urlaubsreisen ins Ausland

Die Bundesregierung prüft, ob Reisen in beliebte Urlaubsgebiete im Ausland wegen der Corona-Pandemie vorübergehend unterbunden werden können. Es gebe einen entsprechenden Prüfauftrag, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin.

Hintergrund ist der vorübergehende Buchungsboom für Mallorca nach der Streichung der Insel von der Liste der Corona-Risikogebiete am 14. März. Damit wurde auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amts aufgehoben. Der Schritt erfolgte, weil die Zahl der Neuinfektionen dort unter 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gesunken war. Damit ist der Urlaub auf Mallorca wieder ohne Quarantäne und Testpflicht bei der Rückkehr möglich. Beim Bund-Länder-Treffen am Montag wurde allerdings entschieden, dass künftig für alle Flugpassagiere, die nach Deutschland einreisen, eine Testpflicht eingeführt werden soll.

Der Prüfauftrag geht nun darüber hinaus. Details der Prüfung nannte Demmer nicht. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts sagte aber, dass eine weltweite Reisewarnung wie zu Beginn der Pandemie im vergangenen Frühjahr bisher nicht geplant sei.

24.3.2021, 15:21 Uhr Schweigeminute in vielen Städten Europas

In Dutzenden Städten Europas hat es um 12 Uhr eine Schweigeminute und andere Gedenkveranstaltungen für die Corona-Toten gegeben. Wie der Verband Eurocities als Organisator mitteilte, hatten sich viele der rund 200 Städte aus knapp 40 Ländern mit eigenen Aktionen an dem gemeinsamen Gedenken beteiligt. Eine genaue Zahl der Teilnehmer gebe es aber nicht, sagte ein Sprecher.

In Berlin standen nach Angaben der Verkehrsbetriebe BVG am Mittag viele Busse und Bahnen an den Haltestellen oder im Bahnhof für kurze Zeit still. Eine ähnliche Aktion habe es in der ungarischen Hauptstadt Budapest gegeben, berichtete der Sprecher von Eurocities. Andernorts seien in Rathäusern Sitzungen zeitweise unterbrochen worden.

24.4.2021, 14:36 Uhr - Kabinett verlängert erleichterten Zugang zu Kurzarbeit

Die Bundesregierung erleichtert den Zugang zu Kurzarbeit angesichts der andauernden Corona-Krise bis zum Sommer. Wie das Bundesarbeitsministerium mitteilte, beschloss das Kabinett eine Verlängerung der erleichterten Bedingungen um drei Monate bis zum 30. Juni. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erklärte, Arbeitgeber und Beschäftigte bräuchten "Planungssicherheit". Die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zum Kurzarbeitergeld sei die richtige Antwort darauf. "Denn Kurzarbeit ist unser wichtigstes Instrument, um Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern."

24.3.2021, 14:30 Uhr - Corona-Lage spitzt sich in den meisten EU-Staaten zu

Die Corona-Lage spitzt sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen EU-Staaten wieder zu. In 19 der 27 Mitgliedsstaaten würden steigende Fallzahlen beobachtet, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. In 15 Ländern würden wieder mehr Menschen in Krankenhäusern und Intensivstationen aufgenommen, in acht Staaten steige auch die Zahl der Todesfälle wieder schneller. Die Lage sei besorgniserregend, auch wegen der immer stärkeren Ausbreitung von Virusvarianten.

24.3.2021, 14:26 Uhr - Merkel: Länder verantworten Mangel an Coronatests in Schulen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Verantwortung für die schleppende Belieferung von Schulen mit Corona-Selbsttests den Ländern zugewiesen. "Ich bin bereit, vieles zu verantworten", sagte Merkel in der Regierungsbefragung im Bundestag. "Aber die Verteilung von Selbsttests gehört wirklich nicht zu den Aufgaben, die eine Bundesregierung zu leisten hat." Der Bund sei jederzeit bereit, bei der Beschaffung "unterstützend tätig" zu werden, um mit den Ländern auf dem Markt aktiv zu sein und die gemeinsame "Marktmacht" auszuspielen, sagte die Kanzlerin. Im Grundsatz liege die Verantwortung für den Schulbereich aber bei den Ländern.

24.3.2021, 13:19 Uhr - Handwerksverband über Rücknahme von Oster-Lockdown erleichtert

Der Handwerksverband ZDH hat die Rücknahme der Pläne für einen Oster-Lockdown als richtige Entscheidung begrüßt. "Dass die Bundeskanzlerin sie so rasch und bei Übernahme persönlich voller Verantwortung getroffen hat, verdient großen Respekt", sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer. Er appellierte zugleich an alle Handwerksbetriebe, mit der Beachtung der Corona-Regeln und weniger eigenen Kontakten die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

24.3.2021, 13:14 Uhr - Arbeitgeberpräsident lobt Merkels Kehrtwende bei Osterruhe

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die Rücknahme der geplanten Osterruhe gelobt. "Die mutige Entscheidung der Bundeskanzlerin beweist Führungsstärke," sagte Dulger. Für das Management der Corona-Krise gebe es keine Blaupause. Es sei auch als Arbeitgeber schwer, Entscheidungen zu treffen und manche davon zu kassieren. "Umso mehr habe ich Respekt dafür, dass die Kanzlerin den Beschluss zurückgenommen hat.

24.3.2021, 12:18 Uhr - Entscheidung zur Osterruhe: Merkel übernimmt Verantwortung

Nach massiver Kritik und Verwirrung um die geplante Corona-Osterruhe hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) diese Regelung aus den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen wieder gekippt. Sie übernehme dafür die Verantwortung, wurde Merkel von Teilnehmern einer kurzfristig einberufenen Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten zitiert. "Der Fehler ist mein Fehler", sagte Merkel demnach. Sie habe am Vormittag entschieden, die Verordnungen zur Osterruhe nicht auf den Weg zu bringen, sondern zu stoppen.

Begründet wurde die Entscheidung damit, dass zu viele Folgeprobleme entstanden wären, hätte man - wie beschlossen - den Gründonnerstag und Karsamstag zu Ruhetagen erklärt. Aufwand und Nutzen stünden in keinem guten Verhältnis, wurde Merkel von Teilnehmern der völlig überraschend einberufenen Runde mit den Länderregierungschefs zitiert. Dem Vernehmen nach drückten die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten ihren Respekt für die Kanzlerin aus und betonten die gemeinsame Verantwortung. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte nach Angaben von Teilnehmern: "Ich habe persönlichen Respekt vor der Erklärung der Kanzlerin. Es ist am Ende besser, jetzt abzuräumen, wenn es rechtlich nicht geht."

24.3.2021, 10:59 Uhr - Ifo-Forscher kritisiert Corona-Politik: "Wird planlos agiert"

Das Ifo-Institut kritisiert die Corona-Politik in Deutschland. "Im Moment wird relativ viel falsch gemacht", sagte der Leiter des Ifo-Zentrums für Makroökonomik und Befragungen, Andreas Peichl. "Es fehlt eine Strategie. Es wird planlos agiert." Man laufe dem Virus hinterher. Die Politik begehe die gleichen Fehler, die sie schon im vergangenen Herbst gemacht habe. Trotz fehlender Teststrategie seien die Beschränkungen Anfang März gelockert worden. Der Mini-Lockdown über Ostern könne die Infektionszahlen vielleicht abflachen helfen. Aber sie dürften nicht richtig nach unten gehen.

24.3.2021, 10:43 Uhr - Laschet kündigt Modellprojekte für Corona-Öffnungen an

Nordrhein-Westfalen will in etwa einem halben Dutzend Modellregionen Öffnungen coronabedingter Einschränkungen mit strengen Schutzmaßnahmen und Testkonzepten erproben. Das kündigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) im Düsseldorfer Landtag an. Die Landesregierung werde befristete Projekte "schnell nach Ostern möglich machen", sagte Laschet. Dann könnte etwa erprobt werden, mit negativem Corona-Test wieder Kinos, Sport- oder Kulturveranstaltungen zu besuchen.

24.03.2021, 10:16 Uhr - Kanzlerin Merkel berät am Vormittag erneut mit Ministerpräsidenten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Vormittag erneut mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Beschlüsse vom Montag beraten. Dabei soll es um den Umgang mit der anhaltenden Kritik gehen.

Aus Länderkreisen hieß es, möglicherweise werde es um die vom Bundesinnenministerium geplante Mustervorlage zur Umsetzung der jüngsten Corona-Beschlüsse gehen. Die Musterverordnung soll nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung am Nachmittag an die Länder verschickt werden.

Unmut hatte sich vor allem daran entzündet, dass nach den stundenlangen Corona-Beratungen in der Nacht zum Dienstag die Umsetzung zentraler Beschlüsse noch offen war. Das gilt insbesondere für den Plan, Gründonnerstag und Karsamstag einmalig zu "Ruhetagen" zu erklären, um das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben über Ostern so stark herunterzufahren wie noch nie in der Pandemie.

24.3.2021, 9:59 Uhr - USA: Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt langsamer

In den USA hat sich das Tempo beim Rückgang der Corona-Neuinfektionen verlangsamt. Die Behörden meldeten für Dienstag insgesamt 51.587 neue Fälle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore hervorging. Das waren knapp 2.000 weniger als am gleichen Tag der Vorwoche mit 53.811. Der bisherige Tagesrekord war am 2. Januar mit 300.416 neuen Infektionen binnen 24 Stunden registriert worden. Im Januar und Februar verzeichneten die Behörden im Wochenvergleich noch Rückgänge von mehreren Zehntausend Fällen.

Die Zahl der neuen Todesfälle mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion lag am Dienstag bei 844. Eine Woche zuvor waren es noch 1165. Der bisherige Höchstwert wurde am 12. Januar mit rund 4477 Toten verzeichnet.

24.3.2021, 9:07 Uhr - Lauterbach hätte sich noch härteren Lockdown gewünscht

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält die geplante Osterruhe für dringend nötig, hätte sie sich aber noch härter und mit Ausgangssperre gewünscht. "Wir brauchen noch einmal einen Lockdown-Beschluss, den haben wir ja jetzt auch gefasst, ich hoffe, er wirkt ausreichend, ich hätte ihn früher gefasst und auch härter", sagte Lauterbach im WDR. "Wir brauchen nochmal einen Lockdown, um das Tempo aus dieser B.1.1.7-Mutation rauszuholen. Das haben alle anderen auch nicht anders geschafft. Es gibt keinen dritten Weg."

Es sei wissenschaftlich belegt, dass gegen eine dritte Welle mit der gefährlichen britischen Mutation nur Lockdowns mit Ausgangssperre funktionierten. "Daher hätte ich das sogar vorübergehend gemacht, bis wir die Tests überall in den Betrieben und in den Schulen verteilt haben und dort dann testen können, dann wäre die Ausgangssperre nicht mehr nötig gewesen." Dazu hätten aber viele andere Politiker gesagt, dass man das dem Bürger nicht zumuten könne.

24.3.2021, 9:04 Uhr - Russen wollen in Bayern Corona-Impfstoff produzieren

Der russische Pharmakonzern R-Pharm will von Juni oder Juli an im bayerischen Illertissen den in Moskau entwickelten Corona-Impfstoff Sputnik V produzieren. "Wir unternehmen alle Anstrengungen, damit es im Sommer losgehen kann", sagte R-Pharm-Manager Alexander Bykow der Nachrichtenagentur dpa. In Illertissen könnten monatlich Millionen Dosen produziert werden. "Wir haben die Ausrüstung schon dort und die Kader", sagte Bykow. Die genaue Produktionskapazität nannte er nicht. Im Moment prüft die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung des Präparats.

24.3.2021, 8:14 Uhr - Intensivmediziner: Impfungen machen sich bereits bemerkbar

Die deutschen Intensivmediziner registrieren nach Angaben ihres Verbandes Divi bereits Auswirkungen der Impfungen. Auf den Intensivstationen gebe es nur noch "sehr wenig" Corona-Patienten im Alter von 80 Jahren, sagt Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), im Deutschlandfunk. Das sei deutlich zu sehen. "Die Impfungen scheinen wirklich zu wirken", ergänzt Marx. "Wenn wir die über 65-Jährigen geimpft haben, werden wir einen Effekt deutlich merken."

24.3.2021, 6:46 Uhr - IW-Institut senkt Konjunkturprognose

Die IW-Forscher senken wegen der nicht abflauenden Corona-Pandemie ihre Konjunkturprognose für 2021 und rechnen nur mit einem stagnierenden Privatkonsum. Die deutsche Wirtschaft werde im laufenden Jahr um drei Prozent wachsen und 2022 um vier Prozent, wie das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mitteilte. Im Dezember hatten die Kölner Ökonomen für 2021 noch ein Plus von vier Prozent veranschlagt. "Bisher haben die Lockdowns bereits 250 Milliarden Euro gekostet. Derzeit läuft ein Wettlauf zwischen Injektionen und Infektionen", sagte IW-Direktor Michael Hüther.

24.3.2021, 5:45 Uhr - Kubicki: Geimpften ihre Freiheit zurückgeben

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) dringt darauf, Geimpften ihre Freiheitsrechte zurückzugeben. "Die Passivität der Bundesregierung in dieser Frage ist auf Dauer rechtswidrig", sagte der stellvertretende FDP-Vorsitzende den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wenn in Israel Geimpfte ihre Grundrechte weitgehend wieder wahrnehmen können und sogar Nachtclubs wieder aufhaben, werden das Bundesgesundheitsministerium und das Robert Koch-Institut erklären müssen, warum in Deutschland Enkel ihre geimpften Großeltern nicht besuchen können." Der Verweis auf die eigene Unwissenheit, wie ihn das Gesundheitsministerium gerne wiederhole, reiche irgendwann nicht mehr.

24.3.2021, 5:16 Uhr - Mehr als 75.000 Corona-Tote in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Mittwoch 15.813 Neuinfektionen. Das sind 2.378 Fälle mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz verharrt bei 108,1 im Vergleich zum Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 248 weitere Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 75.212.

24.3.2021, 4:10 Uhr - Seehofer übt Kritik an Gipfelbeschlüssen zu Oster-Gottesdiensten

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat scharfe Kritik an den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu den Oster-Gottesdiensten geübt. "Es hat mich schon erstaunt, dass ausgerechnet Parteien, die das C im Namen führen, den Kirchen den Verzicht auf Gottesdienste nahelegen, noch dazu an Ostern", sagte Seehofer der "Bild"-Zeitung. Es handle sich nicht um ein Verbot oder eine Forderung, Gottesdienste zu Ostern ausfallen zu lassen, sagte Seehofer. "Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hier um eine Bitte handelt."

24.3.2021, 3:55 Uhr - Mehrheit hält Corona-Beschlüsse für angemessen oder nicht weitreichend genug

Knapp zwei Drittel der Deutschen halten die beim Bund-Länder-Gipfel beschlossenen Corona-Maßnahmen für angemessen oder sogar nicht weitreichend genug. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Sender RTL und ntv. Ähnlich wie nach der letzten Ministerpräsidentenkonferenz Anfang März findet eine Mehrheit der Befragten die Beschlüsse verwirrend. Angesichts der steigenden Infektionszahlen halten 32 Prozent der Bürger die Maßnahmen für angemessen, 31 Prozent für noch nicht weitreichend genug. Dass die aktuell beschlossenen Maßnahmen zu weit gingen, findet nur eine Minderheit (32 Prozent) der Bundesbürger. 

Rückblick

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