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In den USA sind innerhalb von 24 Stunden mehr als 2.400 Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben, die Corona-Einschränkungen werden bis zum 20. Dezember verlängert und Wirtschaftsminister Altmaier will mehr verkaufsoffene Sonntage. Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus lesen Sie hier in unserem Live-Blog.

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga ist gegen kurzfristige Öffnungen von Restaurants und Hotels über Weihnachten. Eine Sprecherin sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, solche Betriebe müssten aufwändig gereinigt und dekoriert werden, dazu müssten Einkäufe und Personal geplant werden. Der Dehoga fordert deshalb, Gaststätten mindestens bis Mitte Januar öffnen zu lassen.

23.11.2020, 18:55 Uhr - WHO fordert weitere 4,3 Milliarden Dollar für Impfkampagne

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benötigt weitere 4,3 Milliarden Dollar für ihre weltweite Impfkampagne. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus begründet das mit dem Risiko der Armen und besonders Gefährdeten, im weltweiten Rennen um einen Corona-Impfstoff unter die Räder zu kommen. Bislang haben die Geberländer fünf Milliarden Dollar zugesagt, davon will Deutschland 600 Millionen Dollar bereitstellen.

23.11.2020, 15:16 Uhr - Nachbesserungen für Studierende gefordert

Studentenvertretungen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und drei weiteren Bundesländern fordern, die Überbrückungshilfe nachzubessern. Dass Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) das Programm über den Monat November hinaus bis Ende März 2021 verlängern wolle, begrüße man. Allerdings seien die Zuschüsse an Studierende in Höhe von 500 Euro im Monat zu niedrig und realitätsfern. Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben von Studierenden lägen bei 819 Euro.

23.11.2020, 15:04 Uhr - EU-Gesundheitsbehörde: Maßnahmen in Deutschland reichen womöglich nicht

Deutschland muss womöglich mehr gegen die Ausbreitung des Coronavirus tun, um die Infektionszahlen bis Weihnachten zu verringern. Das sagt die EU-Gesundheitsbehörde ECDC. Die derzeitigen Maßnahmen reichten voraussichtlich nicht aus. Auch eine Lockerung zu Weihnachten sei riskant, sagt die Behörde. Dann müssten Anfang Januar wieder mehr Menschen ins Krankenhaus. Strengere Regeln wie während der ersten Corona-Welle im Frühjahr könnten nach Berechnungen des ECDC die Infektionszahlen hingegen stärker drücken.

23.11.2020, 14:44 Uhr - Rheinland-Pfalz finanziert zusätzliche Schulbusse bis Ostern

Die rheinland-pfälzische Landesregierung verlängert ihr Schulbus-Programm in der Corona-Pandemie bis zu den Osterferien. Kreise und kreisfreie Städte könnten so wegen der Infektionsgefahr mehr Busse einsetzen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Verkehrs- und des Bildungsministeriums. Man übernehme 90 Prozent der Kosten. Derzeit würden rund 180 Busse gefördert, bis zu 250 seien möglich. Dabei können die Kommunen auch auf Busse einer eigens eingerichteten Busbörse zurückgreifen.

Infektionsgefahr in vollen Schulbussen Rheinland-Pfalz verlängert Schulbus-Förderung

Die Landesregierung verlängert das Schulbusprogramm noch einmal bis zu den Osterferien. Damit werden die Kommunen unterstützt, in der Corona-Pandemie mehr Busse einzusetzen.  mehr...

23.11.2020, 13:13 Uhr - Bund der Steuerzahler warnt vor hemmungsloser Verschuldung

Der Bund der Steuerzahler warnt vor einer hemmungslosen Verschuldung während der Corona-Pandemie. Statt coronabedingter Maßnahmen würden Wohlfühlprogramme und politische Wünsche finanziert, sagte der Präsident der Organisation, Reiner Holznagel im SWR. Die Politik müsse dafür sorgen, dass das Geld zielgenauer ausgegeben werde. Im Jahr 2022 müsse es wieder gelingen, die Schuldenbremse einzuhalten - dies sei eine Gerechtigkeitsfrage zwischen den Generationen, so Holznagel.

Corona-HIlfen versus Schuldenbremse Bund der Steuerzahler fordert Rückkehr zur Rotstift-Politik

Der Bund der Steuerzahler warnt vor einer hemmungslosen Verschuldung während der Corona-Pandemie. Statt Wohlfühlprogramme zu finanzieren, müsse der Rotstift wieder angesetzt werden, so die Forderung.  mehr...

23.11.2020, 12:29 Uhr - Spahn rechnet mit erster Impfstoffzulassung im Dezember

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist zuversichtlich, dass noch in diesem Jahr die ersten Menschen in Deutschland gegen Corona geimpft werden können. Das hat Spahn bei seinem Besuch des Pharmakonzern IDT Biologika in Sachsen-Anhalt gesagt.

23.11.2020, 10:39 Uhr - Mehr als 20.000 Strafverfahren mit Bezug zur Pandemie

Die Arbeit der deutschen Staatsanwaltschaften hat seit Beginn der Corona-Pandemie zugenommen. Das hat ein Vertreter des Deutschen Richterbundes der Zeitung "Die Welt" gesagt. Demnach gingen in Zusammenhang mit der Pandemie mehr als 20.000 Fälle bei den Staatsanwaltschaften ein. Die Verwaltungsgerichte bearbeiteten mehr als 6.000 Fälle, die mit Corona zusammenhingen. Viele Verfahren drehten sich um zu Unrecht gezahlte Corona-Beihilfen, gefälschte Corona-Medikamente oder minderwertige Masken, die als hochwertig verkauft würden.

23.11.2020, 8:30 Uhr - Impfstoff von AstraZeneca zu 70 Prozent effektiv

Inzwischen hat ein weiteres Unternehmen positive Zahlen zu einem Corona-Impfstoff vorgelegt. Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca teilte mit, der von ihm und der britischen Universität Oxford entwickelte Impfstoff sei zu 70 Prozent wirksam. Das belegten die Zwischenergebnisse klinischer Studien. Die Mitbewerber Pfizer und Biontech sowie Moderna hatten bei ihren Impfstoffen eine Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent gemeldet.

23.11.2020, 5:26 Uhr - 10.864 Fälle: Corona-Neuinfektionen auf Vorwochenniveau

Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. So seien binnen 24 Stunden 10.864 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI bekanntgab. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.824 gelegen.

Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt. Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen.

23.11.2020, 1:27 Uhr - Großbritannien lockert zu Weihnachten Quarantänebestimmungen

Die britische Regierung will einem Medienbericht zufolge rechtzeitig zum Weihnachtsfest die allgemeinen Quarantänebeschränkungen lockern. Reiserückkehrer aus Hochrisikoländern müssten anstatt den bislang 14 Tagen nur fünf Tage in Selbstisolation und ein negatives Testergebnis vorweisen, berichtet die Zeitung "Telegraph". Die Regelung trete voraussichtlich am 15. oder 16. Dezember in Kraft.

23.11.2020, 1:07 Uhr - Karliczek für Wechselunterricht in höheren Klassen

Vor der Bund-Länder-Schalte zur Eindämmung der Corona-Pandemie spricht sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) für eine teilweise Rückkehr zum Homeschooling aus. "Wechselunterricht sollte insbesondere in den höheren Klassen ins Auge gefasst werden, wenn in der jeweiligen Region die Infektionsbelastung sehr hoch ist", sagt die CDU-Politikerin den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Dabei sollten Schülerinnen und Schüler, die generell eine höhere Betreuung benötigten, vorwiegend in der Schule unterrichtet werden.

23.11.2020, 0:59 Uhr - Lauterbach - Reisebusse sollen Schulverkehr entlasten

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert vor den Beratungen von Bund und Ländern in dieser Woche umfangreiche Maßnahmen an Schulen zur Verringerung der Corona-Infektionszahlen. Neben eine Aufteilung in Präsenz- und Digitalunterricht müsse auch die Ansteckungsgefahr auf dem Schulweg vermindert werden, sagt Lauterbach der "Rheinischen Post". "Es ist paradox, dass überfüllte Schulbusse und Straßenbahnen die Infektionszahlen anheizen und gleichzeitig viele Reisebusunternehmen um ihre Existenz fürchten. Sie sollten jetzt sofort einspringen und mit Reisebussen den öffentlichen Nahverkehr zu den Schulen und zurück entlasten", so Lauterbach.

23.11.2020, 0:00 Uhr - Spahn rechnet mit ersten Corona-Impfungen noch im Dezember

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass noch in diesem Jahr die ersten Bundesbürger in Impfzentren gegen das Corona-Virus immunisiert werden können. "Es gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung für einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann können wir mit den Impfungen sofort loslegen", sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er habe die Länder gebeten, dass die Impfzentren bereits Mitte Dezember einsatzbereit seien, sagte der Minister. Dies scheine zu klappen.

Spahn zeigte sich zudem optimistisch, dass es nicht bis Ende 2021 dauern werde, bis alle Bevölkerungsgruppen durchgeimpft seien. Er kündigte den Aufbau einer Online-Plattform an, die Auskunft gibt über die erreichten Impfquoten, differenziert nach Alter und Regionen.

Rückblick

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