STAND
REDAKTEUR/IN

Deutschland liefert Impfstoff nach Tschechien. Die FDP fordert ein nationales Impfportal. Die Einreise aus der französischen Grenzregion Moselle wird ab Dienstag erschwert. Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus lesen Sie hier in unserem Live-Blog.

26.2.2021, 19:10 Uhr - Altmaier stellt Öffnung für Außengastronomie in Aussicht

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält es für möglich, Biergärten und Außengastronomie in Deutschland um Ostern wieder zu öffnen. Das sagte Altmaier nach einer Videokonferenz mit seinen Ministerkollegen aus den Ländern. Voraussetzung sei, dass die Hygienevorschriften eingehalten würden. Die Verfügbarkeit von Schnelltests könne eine Öffnung der Außengastronomie noch sicherer machen, so der CDU-Politiker.

26.2.2021, 18:22 Uhr - Malta ist Hochrisikogebiet

Ab Sonntag gilt die Ferieninsel Malta als Hochrisikogebiet. Grund sind besonders hohe Corona-Infektionszahlen. Das gab das Robert-Koch-Institut bekannt. Jetzt muss bereits bei der Einreise nach Deutschland ein negativer Corona-Test vorgezeigt werden. Auch die Quarantäne-Pflicht von zehn Tagen bleibt. In Malta macht vor allem die Ausbreitung neuer Virus-Varianten Probleme. Ärzte klagen, dass die Situation auf den Intensivstationen kritisch sei: Die Krankenhäuser könnten die Patientenzahl bald nicht mehr bewältigen.

26.2.2021, 18:21 Uhr - UN-Resolution zu gerechter Impfstoffverteilung

Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig eine Resolution zur gerechten Verteilung von Corona-Impfstoffen weltweit verabschiedet. Alle 15 Ratsmitglieder unterstützten den von Großbritannien eingebrachten Beschluss. Er soll es konfliktgeplagten und ärmeren Ländern leichter machen, an Corona-Vakzine zu kommen. Die Ratsmitglieder fordern darin mehr Solidarität mit ärmeren Staaten und Waffenstillstände in Konfliktgebieten. Auch werden reichere Staaten aufgefordert, Corona-Impfstoffdosen an ärmere Länder zu spenden. Ausdrücklich werden UN-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, auf das Horten von Impfstoffen zu verzichten.

26.2.2021, 18:15 Uhr - Bier-Brauer bekommen Kosten ersetzt

Brauereien bekommen die Kosten für verdorbenes Bier ersetzt, das sie wegen der Corona-Beschränkungen nicht absetzen konnten. Das hat das bayerische Wirtschaftsministerium nach Beratungen von Bund und Ländern bekanntgegeben. In vielen Brauereien ist hektoliterweise Fassbier verdorben, weil die Gastronomie geschlossen ist und keine Volksfeste stattfinden.

26.2.2021, 17:45 Uhr - RP: Neue Corona-Verordnung ab Montag

Mit dem Beschluss der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung hat der rheinland-pfälzische Ministerrat vorsichtige Lockerungen des Lockdowns auf den Weg gebracht. Die neue Verordnung tritt am Montag in Kraft und soll zunächst bis 14. März gelten. Demnach dürfen neben Friseuren auch Blumenläden, Fahrschulen, Fußpflege und Tierparks wieder öffnen. Garten- und Baumärkte dürfen ein "gartencenter-typisches Sortiment" verkaufen, aber nur draußen. Einzelunterricht in Musikschulen ist auch wieder möglich - außer Gesang und das Spielen auf Blasinstrumenten. Bestellte Ware kann nicht mehr nur abgeholt, sondern - unter strengen Auflagen - auch im Geschäft anprobiert werden. Beim "Termin-Shopping" darf aber immer nur ein Hausstand das Geschäft betreten.

Gartencenter, Baumärkte, Friseure Gelockerte Corona-Regeln ab 1. März in Rheinland-Pfalz

Die Rheinland-Pfälzer können sich ab dem 1. März über erste Lockerungen im Corona-Lockdown freuen: Neben Friseuren dürfen auch Blumenläden, Baumärkte und Fußpflege-Studios wieder öffnen - unter strengen Auflagen.  mehr...

26.2.2021, 17:30 Uhr - Modellrechnung: Millionen Menschen könnten schneller geimpft werden

Millionen Menschen in Deutschland könnten nach Ansicht von Experten deutlich schneller gegen Corona geimpft werden - und zwar, wenn etwa keine Impfdosen für die Zweitimpfungen zurückgelegt werden. Das hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung berechnet. So könnten bis Mitte Juni statt 47 bereits 58 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Dosis bekommen. Grundlage für die Berechnung sind die geplanten Liefermengen der drei bisher in der EU zugelassenen Impfstoffe.

26.2.2021, 15:47 Uhr - Impftermine in BW für weitere Personengruppen

Die baden-württembergische Landesregierung hat die Terminvergabe für eine Corona-Impfung auf weitere Personengruppen ausgeweitet. "Wir öffnen die Impfungen für Menschen von 18 bis einschließlich 64 Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen oder wenn sie zum Beispiel enge Kontaktpersonen von Schwangeren, Vorerkrankten und Pflegebedürftigen sind", sagte Landesgesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne). Die Personen aus der sogenannten zweiten Prioritätengruppe könnten "ab sofort" online oder über die Hotline 116 117 einen Termin vereinbaren. Für die Impfungen stehe laut Lucha der Impfstoff von Astrazeneca zur Verfügung. Von dem britisch-schwedischen Hersteller erwartet das Land bis Mitte März rund 450.000 weitere Impfdosen. Trotzdem bat Lucha bei der Terminvergabe um Geduld.

Baden-Württemberg

Rund 450.000 Astrazeneca-Dosen erwartet Weitere Personengruppen in Baden-Württemberg haben Anspruch auf Impfung gegen Coronavirus

Das Land Baden-Württemberg ermöglicht es ab sofort weiteren Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, sich impfen zu lassen. Sie benötigen allerdings einen ärztlichen Nachweis dafür.  mehr...

26.2.2021, 15:26 Uhr - Düsseldorf: Eilantrag gegen Verweilverbot gescheitert

Das sogenannte Verweilverbot in Teilen Düsseldorfs ist rechtens. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat einen Eilantrag dagegen abgelehnt. Begründung: Die Gesundheit der Bevölkerung überwiege die privaten Interessen des Antragsstellers. Damit ist das Verweilverbot seit 15 Uhr in Kraft. In der Altstadt und am nahen Rheinufer dürfen Menschen nicht mehr länger stehen bleiben, sich hinsetzen oder auf eine Wiese legen.

26.2.2021, 15:20 Uhr - Korruptionsverdacht: Nüßlein lässt Amt ruhen

Der CSU-Politiker Georg Nüßlein lässt wegen der Korruptionsermittlungen gegen ihn sein Amt als Vizechef der Unionsfraktion im Bundestag ruhen. Das hat der Anwalt des schwäbischen Abgeordneten mitgeteilt. Gegen den 51-Jährigen wird wegen des Anfangsverdachts der Bestechlichkeit im Zusammenhang mit dem Ankauf von Corona-Atemschutzmasken ermittelt. Nüßlein hält die Vorwürfe nach Angaben seines Anwalts für nicht begründet. Der Bundestag hatte gestern Nüßleins Immunität aufgehoben. Unmittelbar danach begannen Durchsuchungen unter anderem in seinem Bundestagsbüro.

Wegen Korruptionsermittlungen Nüßlein lässt Amt als Fraktionsvize ruhen

Die Vorwürfe wiegen schwer: Der CSU-Bundestagsabgeordnete Nüßlein soll gegen Provision Einfluss auf den Ankauf von Corona-Schutzmasken genommen haben. Laut seinem Anwalt lässt er …  mehr...

26.2.2021, 14:22 Uhr - Hausärzte sind bereit für Impfungen in Praxen

Die Hausärzte sind nach eigenen Angaben dazu in der Lage, ohne großen Vorlauf mit Corona-Impfungen in den Praxen zu beginnen. Es sei möglich, sofort loszulegen. Und es gebe keinen vernünftigen Grund, die Impfungen in den Praxen jetzt nicht anlaufen zu lassen, sagte der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt. Große logistische Herausforderungen sehe er nicht. Die Impfstoffe - auch der von Biontech - ließen sich im normalen Kühlschrank mehrere Tage lagern. Hausärzte könnten außerdem noch unsichere Menschen vom Sinn einer Impfung überzeugen.

26.2.2021, 14:21 Uhr - Impftermine auch für Polizisten in BW

Polizisten in Baden-Württemberg werden ab der kommenden Woche gegen Corona geimpft. Das kündigte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) bei dem Innenministertreffen der CDU- und CSU-geführten Länder in Heilbronn an. Ab nächster Woche würde man mit der Impfung der rund 34.000 Polizisten beginnen. Dafür werde man sowohl die zentralen Impfzentren als auch die Kreisimpfzentren nutzen. Die Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz war bei der Konferenz und begrüßte die Ankündigung. Sie sagte, die Polizei sei seit November durch Demonstrationen und allgemeine Corona-Kontrollen sehr stark gefordert. Mit den Impfungen hofft sie, den Kollegen eine zusätzliche Sicherheit geben zu können.

26.2.2021, 14:00 Uhr - Viele Masken-Verstöße bei der Bahn

In Zügen und auf Bahnhöfen ist im vergangenen Jahr fast eine Viertelmillion mal gegen die Maskenpflicht verstoßen worden. Von Mitte September bis zum Jahresende registrierte die Bundespolizei 236.000 Fälle. Das teilte das Bundesinnenministerium auf eine FDP-Anfrage mit. Gleichzeitig sank die Zahl der Straftaten in Bahnhöfen und Zügen. Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub gingen um 12 Prozent, Eigentumsdelikte wie Taschendiebstahl um 20 Prozent zurück.

26.2.2021, 13:30 Uhr - Biontech-Gründerpaar bekommt Bundesverdienstkreuz

Die Gründer des Biotech-Unternehmens und Impfstoffherstellers Biontech, Özlem Türeci und Ugur Sahin, bekommen das Bundesverdienstkreuz. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werde dem Ehepaar am 19. März im Schloss Bellevue das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichen, teilte das Bundespräsidialamt mit.

26.2.2021, 13:10 Uhr - Bundestag beschließt weitere Corona-Hilfen

Der Bundestag hat weitere Corona-Hilfen für Familien, Geringverdiener und Unternehmen beschlossen. Unter anderem werden Firmen steuerlich entlastet. Die geringere Mehrwertsteuer in der Gastronomie wird bis Ende 2022 verlängert. Außerdem sollen Unternehmen Verluste aus dem Jahr 2020 in noch größerem Umfang als bisher mit Gewinnen aus 2019 verrechnen können. Für Hartz-IV-Empfänger gibt es eine Einmalzahlung von 150 Euro. Familien bekommen pro Kind ebenfalls einen Bonus über 150 Euro.

Für Familien und Firmen Bundestag billigt weitere Corona-Hilfen

Ein Kinderbonus von 150 Euro, auch weiterhin ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz auf Speisen in der Gastronomie: Der Bundestag hat weitere Corona-Hilfen gebilligt, um für Entlastung…  mehr...

26.2.2021, 12:55 Uhr - Lauterbach findet BW-Lockerungsplan viel zu riskant

Lockerungen durch Schnelltests? Diesen Vorschlag der baden-württembergischen Landesregierung sieht SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kritisch. Im SWR sagte Lauterbach, der Vorstoß gehe "ganz klar ins Risiko". Man befinde sich noch in einer schwierigen Situation, weil die Hälfte der über 80-Jährigen noch gar nicht geimpft sei.

Audio herunterladen (3,3 MB | MP3)

26.2.2021, 12:15 Uhr - Kinderärzte fürchten um Existenz

Viele niedergelassene Kinderärzte in Deutschland fürchten wegen der Corona-Pandemie um ihre Zukunft. Mehr als ein Drittel sieht die eigene wirtschaftliche Existenz bedroht, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hervorgeht.

Seit Beginn der Corona-Krise gehen demnach die Fallzahlen in den Praxen deutlich zurück, weil es aufgrund der Pandemie-Schutzmaßnahmen weniger akute Infektionskrankheiten gibt. Auch bleiben viele Familien aus Sorge vor einer Ansteckung den Praxen fern.

26.2.2021, 11:30 Uhr - Wolf: "Was jetzt fehlt, sind eine klare Vision und ein klares Ziel"

Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Stefan Wolf, erwartet von den Corona-Gesprächen der Regierungschefs aus Bund und Ländern am Mittwoch konkrete Ansagen über Lockerungen. "Am Anfang war die Corona-Politik gut strukturiert und klar. Was jetzt fehlt, sind eine klare Vision und ein klares Ziel", sagte Wolf dem "Handelsblatt".

Die Menschen bräuchten eine Perspektive, die Beschäftigten wollten mal wieder aus dem Homeoffice in die Firma und Kontakt zu Kollegen. "Das soziale Element ist nicht zu unterschätzen", so Wolf.

26.2.2021, 10:50 Uhr - Spahn appelliert, Astrazeneca-Impfstoff zu nutzen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) appelliert daran, den Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca zu nutzen. Der Impfstoff sei sicher und schütze, sagte Spahn in Berlin. Es gebe auch "hinreichend viele" Menschen, die das Impfangebot mit dem Vakzin annehmen würden.

Auch RKI-Präsident Lothar Wieler nennt das Astrazeneca-Mittel "sehr, sehr wirksam". Das Angebot nicht anzunehmen, sei "fachlich, sachlich nicht gerechtfertigt", sagt Wieler bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Spahn.

26.2.2021, 10:41 Uhr - RKI-Chef warnt eindringlich vor dritter Welle durch Mutationen

Die aus Großbritannien stammende Corona-Virusmutation breitet sich hierzulande schnell aus. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagte in Berlin, sie sei zudem deutlich gefährlicher, und zwar in allen Altersgruppen. Nach der positiven Entwicklung der Infektionszahlen zu Jahresbeginn gebe es jetzt deutliche Signale für eine Trendumkehr. Es sei wichtig, die Regeln weiter einzuhalten. Ansonsten steuere man in eine dritte Welle, so Wieler.

26.2.2021, 10:35 Uhr - Handelsvertreter fordern Öffnungsstrategie

Vertreter aus Handel und Wirtschaft fordern von der Politik eine Öffnungsstrategie. Die fehlende Perspektive treibe Geschäftsleute wegen des drohenden Existenzverlustes in Wut und Verzweiflung. Das steht in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), den mehrere Handelsverbände und Chefs großer Unternehmen unterzeichnet haben. Die Fortsetzung des Lockdowns habe bei vielen Händlern größtes Unverständnis ausgelöst, heißt es weiter.

Die Wirtschaftsvertreter fordern, dass beim Bund-Länder-Treffen am kommenden Mittwoch konkrete Maßnahmen für eine verbindliche Öffnungsstrategie beschlossen werden. Die Betriebe bräuchten dringend Planungssicherheit.

26.2.2021, 10:16 Uhr - Rheinland-Pfalz plant Wechselunterricht für weitere Klassenstufen

Das rheinland-pfälzische Kabinett hat angekündigt, die Schulen wieder für weitere Klassenstufen zu öffnen. Das sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) im Ältestenrat des Landtags. Der Vorschlag sehe vor, dass die fünften und sechsten Klassen am 8. März und alle anderen Klassen ab 15. März in den Wechselunterricht gehen.

Die Grundschulen sind bereits seit Beginn dieser Woche im Wechselunterricht. Alle anderen Klassen haben noch Fernunterricht. Mit einem Beschluss ist den Angaben zufolge im Laufe des Tages zu rechnen.

Rheinland-Pfalz

Schulen und Lockerungen Themen im Ältestenrat Wechselunterricht für alle Schüler in Rheinland-Pfalz noch im März

Nach den Grundschulen soll auch an weiterführenden Schulen im März schrittweise mit dem Wechselunterricht begonnen werden. Das entschied der Ministerrat. Ministerpräsidentin Dreyer sprach am Freitag zudem über weitere mögliche Lockerungen.  mehr...

26.2.2021, 9:25 Uhr - Günther: Geplanter EU-Impfpass als "sinnvolles Instrument"

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bezeichnet den von der EU geplanten europäischen Impfpass laut RTL/ntv als "sinnvolles Instrument". Sobald allen Bürgern ein Impfangebot gemacht worden sei, könne man mit Hilfe solch eines Passes weitere Öffnungsschritte verantworten, wird er zitiert.

26.2.2021, 7:50 Uhr - Mützenrich: Lockerung darf "nicht zu schnell erfolgen"

SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich dringt auf eine behutsame Lockerung des Lockdowns. "Das darf nicht zu groß und auch nicht zu schnell erfolgen", sagt er im Deutschlandfunk. Es werde sich in den nächsten Tagen zeigen, was man öffnen könne und was nicht. Er begrüßte den vom EU-Gipfel auf den Weg gebrachten digitalen Impfpass. Dieser könne dazu beitragen, insbesondere das "Grenzmanagement" für Berufspendler zu erleichtern.

An seiner Kritik an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), den er als "Ankündigungsminister" tituliert hat, hält Mützenich fest. "Wenn man drei Mal ankündigt, was alles passiert, dann fällt mir nichts anderes ein. Ich würde ihn ja einen Umsetzungsminister nennen, wenn das alles glatt laufen würde."

26.2.2021, 7:35 Uhr - Bundestag will Hilfspaket für Familien und Unternehmen beschließen

Der Bundestag will heute das neue Hilfspaket für Familien, Geringverdiener und Unternehmen beschließen. Unter anderem sollen Familien mit Kindern wie im vergangenen Jahr einen Bonus als Zuschuss zum Kindergeld bekommen. Die einmalig 150 Euro pro Kind sollen im Mai ausgezahlt werden. Geringverdiener, Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger sollen ebenfalls einmalig 150 Euro als Corona-Zuschuss zur Grundsicherung bekommen.

Für Unternehmen geht es beispielsweise um Steuererleichterungen. Auf Speisen in Restaurants und Bars soll, wenn diese dann wieder öffnen, bis Ende 2022 ein geringerer Mehrwertsteuersatz anfallen. Unternehmen mit Verlusten in der Corona-Krise sollen diese in größerem Umfang mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen können. Doch diese Regelung kritisieren Wirtschaftsvertreter als unzureichend.

26.2.2021, 7:10 Uhr - Merkel: EU plant digitalen Corona-Impfpass bis Sommer

Die EU will bis zum Sommer digitale Corona-Impfpässe entwickeln, um Reisen möglich zu machen. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Videogipfel der Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend. Merkel geht davon aus, dass die EU-Staaten innerhalb von drei Monaten digitale Impfpässe entwickelt haben. Man sei sich aber auch einig, dass dieser Impfpass zum Reisen derzeit wegen der geringen Impfzahlen noch keine Rolle spiele, so die Bundeskanzlerin. Man müsse sich aber vorbereiten.

EU-Gipfel Welche Rechte bringt der Corona-Impfpass?

Der digitale Corona-Impfpass soll in drei Monaten kommen und europaweit gelten - darauf verständigte sich der EU-Gipfel. Ob damit eine Reisefreiheit verbunden wird, ist in der EU …  mehr...

26.2.2021, 6:31 Uhr - RKI meldet knapp 10.000 Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben innerhalb eines Tages 9.997 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Laut Robert Koch-Institut stieg die Sieben-Tage-Inzidenz wieder etwas an und liegt jetzt bei 62,6. Gestern lag der Wert noch bei 61,7. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion sind weitere 394 Menschen gestorben.

26.2.2021, 6:18 Uhr - Montgomery: Impfzentren werden schon bald überfordert sein

Die Impfzentren in Deutschland werden schon bald überfordert sein. Das sagt der Vorsitzende des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery. Bleibe es bei den bisherigen Impfzentren, hätten wir in zwei Monaten sehr viel mehr Impfstoff in Deutschland, als die verimpfen können, sagte er dem Fernsehsender ntv. Montgomery ruft dazu auf, jetzt über Transportwege zu Hausarztpraxen nachzudenken.

26.2.2021, 3:42 Uhr - CDU-Haushaltsexperte für Aussetzen der Schuldenbremse

Der CDU-Haushaltsexperte Eckhardt Rehberg plädiert dafür, die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse auch im kommenden Jahr auszusetzen. Pandemiebedingt sei eine enorme Lücke entstanden zwischen gesunkenen Steuereinnahmen und erhöhten Ausgaben, sagte er der "Rheinischen Post". Diese Lücke könne nur durch eine höhere Neuverschuldung geschlossen werden. Mit den Zusatzkosten für den Gesundheitsschutz lasse sich das Aussetzen der Schuldenbremse verfassungsrechtlich begründen, sagte Rehberg.

26.2.2021, 3:25 Uhr - Söder warnt vor schneller Lockerung der Corona-Auflagen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CDU) hat davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen zu schnell zu lockern. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte er, das müsse vorsichtig geschehen. Die Politik dürfe jetzt nicht die Nerven verlieren. Öffnungen müssten nach Daten und nicht nach einem Datum erfolgen - und für alle nachvollziehbar sein. Die Grenzkontrollen zu Österreich und Tschechien will Söder so lange wie nötig fortsetzen. In der kommenden Woche wollen Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten.

Coronavirus in Deutschland "Eine generelle Öffnungshektik hilft niemandem"

Am 3. März wollen Bund und Länder über weitere Schritte in der Corona-Pandemie beraten. Während Baden-Württemberg an einem Öffnungsplan arbeitet, warnt Bayerns Ministerpräsident S…  mehr...

26.2.2021, 2:29 Uhr - Kommunen und Apotheken fordern Klarheit zu Schnelltests

Die Kommunen fordern Klarheit, wie die von der Bundesregierung geplante Verfügbarkeit der Corona-Schnelltests im März sichergestellt werden soll. Unklar sei, wie die Tests in großen Mengen beschafft, bezahlt und verteilt werden, sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung der "Rheinischen Post". Er erhoffe sich Aufklärung vom Bund-Länder-Treffen in der kommenden Woche. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände sieht praktische Probleme. Nicht alle Apotheken könnten Schnelltests anbieten, sagte Verbandspräsidentin Regina Overwiening der Zeitung. Grund seien hohe Arbeitsschutzanforderungen.

26.2.2021, 1:48 Uhr - Tschechien will Notstand verlängern

Die tschechische Regierung will wegen der Corona-Infektionszahlen die Mobilität der Bevölkerung radikal einschränken. Ministerpräsident Andrej Babis sagte in Prag, der Notstand müsse um mindestens drei Wochen verlängert werden. Dafür braucht seine Minderheitsregierung heute aber die Zustimmung des Parlaments. Diese gilt als ungewiss. Tschechien verzeichnet nach statistischen Angaben seit Tagen die weltweit höchste Infektionsrate pro Kopf.

Rückblick

Corona-Krise: Updates, Zahlen und Informationen Corona-Blog vom 15. bis 21. Februar

Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen in Deutschland und der Welt. Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 15. bis 21. Februar können Sie hier nachlesen.  mehr...

Corona-Krise: Updates, Zahlen und Informationen Corona-Blog vom 7. bis 14. Februar

Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen in Deutschland und der Welt. Alle wichtigen Entwicklungen zum Coronavirus vom 7. bis 14. Februar können Sie hier nachlesen.  mehr...

Corona-Krise: Updates, Zahlen und Informationen Corona-Blog vom 31. Januar bis 6. Februar

Die wichtigsten Entwicklungen zum Coronavirus vom 31. Januar bis zum 6. Februar können Sie hier nachlesen.  mehr...

Baden-Württemberg

Das Coronavirus und die Folgen für das Land Live-Blog zum Coronavirus in BW: R-Wert landesweit bei 1,14 - Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter

Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen rund um die Pandemie und die Beschränkungen zusammen.  mehr...

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Lage im Land Live-Blog zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Debatte um Astrazeneca spitzt sich zu

Das Coronavirus bestimmt weiter das öffentliche Leben in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Neuinfektionen fällt zwar langsam, Einschränkungen soll es aber bis Anfang März geben. Die aktuelle Entwicklung hier im Blog.  mehr...

STAND
REDAKTEUR/IN