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Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen in Deutschland und der Welt. Hier finden Sie die Entwicklungen rund um die Pandemie.

30.3.2021, 23:36 Uhr - Quarantäne- und Testpflicht in Italien

In Italien gilt ab sofort eine fünftägige Quarantäne- und Testpflicht für Menschen, die aus der EU einreisen. Das hat Gesundheitsminister Roberto Speranza mitgeteilt. Betroffene müssen sich vor der Einreise und nach dem Ende der Quarantäne auf Corona testen lassen. Für Deutschland hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) angekündigt, dass die Grenzkontrollen zu Tschechien um zwei Wochen verlängert werden. Zur Begründung sagte er, die Infektionszahlen dort seien weiter viel zu hoch.

30.3.2021, 23:28 Uhr - Merkel wirbt für Vertrauen in Impfstoffe

Die Bundesregierung wird der geänderten Altersempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Astrazeneca folgen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte, Vertrauen in die Impfstoffe sei wichtig - auch wenn die Entscheidung die Impfkampagne zurückwerfe. Merkel rechtfertigte die neuen Altersbeschränkungen für das Präparat von Astrazeneca mit Blick auf das Vertrauen in die Corona-Impfungen. "Vertrauen entsteht aus dem Wissen, dass jedem Verdacht, jedem Einzelfall nachgegangen wird", sagte die Kanzlerin nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder. Auch nach einer entsprechenden Einschätzung der Stiko seien die Meldungen über Auffälligkeiten sehr selten, aber nicht zu ignorieren.

30.3.2021, 20:30 Uhr - Länder wollen Stiko-Empfehlung umsetzen

Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca soll nach einem Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern ab Mittwoch nur noch für Personen ab 60 Jahren eingesetzt werden. Man sei nach wie vor der Meinung, dass das Vakzin ein wirksamer Impfstoff sei, der gegen schwere Verläufe helfe, sagte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek nach Beratungen mit seinem Kollegen.

Beschluss der Gesundheitsminister AstraZeneca nur noch für Menschen ab 60

Laut einem Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern soll der Impfstoff von AstraZeneca nur noch für Personen ab 60 Jahren verwendet werden. Die Ständige Impfkommissi…  mehr...

30.3.2021, 18:55 Uhr - Drosten: Ohne Lockdown geht es nicht

Der Virologe Christian Drosten sagt in seinem neuen Podcast, dass die dritte Welle ohne Lockdown nicht zu bremsen sein wird. Die "Holzhammer-Methode" sei nötig.

30.3.2021, 18:40 Uhr - Stiko gibt neue Empfehlung für Astrazeneca

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt vorläufig, den Corona-Impfstoff von Astrazeneca in Deutschland nur noch bei über 60-Jährigen einzusetzen. Dies teilt das Robert-Koch-Institut (RKI) mit.

Eilmeldung CDU-Bundesvorstand will Laschet als Kanzlerkandidaten

Der CDU-Bundesvorstand hat sich in einer Abstimmung klar für Parteichef Laschet als Kanzlerkandidaten der Union ausgesprochen. In einer Abstimmung entschieden sich in der Nacht na…  mehr...

30.3.2021, 18:25 Uhr - WHO kritisiert China wegen fehlender Daten

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat China vorgeworfen, der Expertenmission für die Untersuchung der Ursprünge der Corona-Pandemie nicht genügend Daten zur Verfügung gestellt zu haben. Bei der offiziellen Vorstellung des Berichts zu der Mission forderte Tedros zudem, die These, das neuartige Coronavirus könne aus einem Labor entwichen sein, weiter zu untersuchen.

Es sei jedoch wahrscheinlich bis sehr wahrscheinlich, dass das Corona-Virus von einem Tier auf ein anderes Tier und dann weiter auf einen Menschen gesprungen sei, sagte Peter Ben Embarek, der Leiter einer Untersuchungskommission der WHO. Als Wirt komme eine Fledermaus infrage.

30.3.2021, 16:50 Uhr - Kritik an vereinzelten Impfstopps

Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen kritisiert die vereinzelten Stopps mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca. Es sei richtig, Hinweisen auf Nebenwirkungen nachzugehen - Entscheidungen über den Einsatz des Mittels sollten aber nicht auf eigene Faust erfolgen. Das beschädige nicht nur den Impfstoff, sondern auch die Glaubwürdigkeit von Behörden und Regierung, sagte Dahmen der Nachrichtenagentur DPA.

30.3.2021, 15:30 Uhr - Gesundheitsminister beraten über Astrazeneca

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten heute noch über den weiteren Umgang mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) werde seinen Kollegen dann einen Vorschlag machen. Am Nachmittag haben die Länder Berlin und Brandenburg und einige Städte angekündigt, Impfungen mit dem Mittel bei unter 60-Jährigen erstmal zu stoppen.

30.3.2021, 14:20 Uhr - Neue Verschwörungstheorie: "Morgellonen" im Faktencheck

Im Internet kursieren derzeit zahlreiche Videos, in denen sich angeblich – unter dem Mikroskop sichtbar – sogenannte Morgellonen" in Test-Wattestäbchen oder medizinischen Masken bewegen sollen. Was steckt dahinter?

Corona-Pandemie Verschwörungsmythos: Morgellons, parasitäre Würmchen in der Schutzmaske

Im Internet kursieren derzeit zahlreiche Videos, in denen sich angeblich – unter dem Mikroskop sichtbar – sogenannte "Morgellonen" in Test-Wattestäbchen oder medizinischen Masken bewegen sollen. Was steckt dahinter?  mehr...

30.30.2021, 14:00 Uhr - Berlin schränkt Impfungen mit Astrazeneca ein

Das Land Berlin hat Corona-Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff für Menschen unter 60 Jahren vorläufig ausgesetzt. Grund sind Fälle von Venenhirnthrombosen.

Wegen Thrombose-Risiko Impfungen mit AstraZeneca teils ausgesetzt

Wegen weiterer Thrombose-Fälle haben mehrere Bundesländer Impfungen mit AstraZeneca für Menschen unter 60 Jahren vorerst gestoppt. Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten…  mehr...

30.3.2021, 13:30 Uhr - Bayern beginnt mit Impfen beim Hausarzt

In Bayern sollen die ersten Hausärzte ab morgen gegen das Coronavirus impfen. Das hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigt. Ab dem 5. April sollten dann alle Praxen in Bayern mit Impfstoff versorgt werden. Der Abstand zwischen der Erst- und Zweitimpfung werde auf die maximal zulässige Zeit vergrößert.

30.3.2021, 11:22 Uhr - Einreisende nach Italien müssen in Quarantäne

Die italienische Regierung will Einreisende aus anderen EU-Ländern für fünf Tage in Quarantäne schicken. Am Ende dieser Zeit müsse auch ein Corona-Test gemacht werden, hieß es aus Kreisen des Gesundheitsministeriums. Damit soll die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Das Auswärtige Amt in Berlin rät bereits von nicht notwendigen Reisen nach Italien ab.

30.3.2021, 11:15 Uhr - Grenzkontrollen nach Tschechien bleiben bestehen

Deutschland verlängert die Grenzkontrollen zum Nachbarland Tschechien um weitere 14 Tage. Das hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bekannt gegeben. Auch die Quarantänepflicht von 14 Tagen nach der Einreise aus Tschechien bleibt vorerst bestehen. Das Land gilt zwar nicht mehr als Virusvariantengebiet, hat aber noch immer hohe Fallzahlen. Die Kontrollen an der Grenze zum österreichischen Bundesland Tirol werden dagegen beendet. Die Testpflicht und Quarantäne gelten bei einer Einreise aus Teilen Tirols vorerst weiter.

30.3.2021, 10:35 Uhr - Spahn: Elf Prozent der Deutschen einmal geimpft

Bisher sind elf Prozent der Deutschen mindestens einmal gegen Corona geimpft worden. Das seien mehr als neun Millionen Bürger, schreibt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter. Knapp vier Millionen hätten auch bereits die zweite Dosis bekommen - sie seien damit voll gegen das Virus geschützt. Am meisten wurde bisher der Impfstoff von Biontech verimpft.

30.3.2021, 5:22 Uhr - RKI: Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 135,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet binnen 24 Stunden 9.549 Neuinfektionen. Das sind 2.064 mehr als am vergangenen Dienstag. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 135,2 von 134,4 am Montag. Vor einer Woche lag sie bei 108,1. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 180 weitere Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 76.093. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,79 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

30.3.2021, 4:03 Uhr - DGB fordert Testpflicht für Unternehmen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat eine bundesweite Pflicht für Betriebe gefordert, ihren Mitarbeitern Corona-Tests anzubieten. Die Selbstverpflichtung allein reiche nicht. Viel zu viele Arbeitgeber weigerten sich immer noch, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Testangebote müssten verpflichtend sein, die Kosten von den Arbeitgebern getragen werden. Für die Beschäftigten selbst sollten die Tests aber weiterhin freiwillig sein, betonte der DGB-Chef.

30.3.2021, 2:51 Uhr - Dreyer ruft Bürger zum Testen auf

Testen ist auch eine Bürgerpflicht. Das sagt die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland hat sie gesagt: Wer sich teste, helfe dabei, Infektionen rechtzeitig noch vor Symptomen zu erkennen und so weniger Menschen anzustecken. Tests seien neben den konkreten Schutzmaßnahmen ein zentraler Punkt im Kampf gegen die Pandemie.

30.3.2021, 2:06 Uhr - Hausärzte: Maßnahmen werden schlecht ausgewertet

Der deutsche Hausärzteverband kritisiert die Corona-Strategie von Bund und Ländern. Es werde zu schlecht untersucht, welche Corona-Maßnahmen wie gut wirkten. Das sagt der Vorsitzende des Verbands Weigeldt in der "Rheinischen Post". Man hangele sich derzeit von Maßnahme zu Maßnahme, ohne dass ein klarer Plan erkennbar sei. Er sprach von "Drohszenarien", mit denen man die Menschen nicht mitnehmen könne.

30.3.2021, 1:58 Uhr - Länderschefs halten an Lockerungen fest

Trotz der Mahnungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) halten die Länderchefs weitgehend an ihrem Corona-Kurs fest. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) schrieb am Dienstagabend auf Twitter, die Lockerungen im Saarland würden kommen - auch wenn man vielleicht wegen der dritten Welle nicht direkt zum 6. April starten könne. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte am Dienstag im ZDF heute journal, er ärgere sich darüber, dass das Kanzerlamt den Eindruck erwecke, als ob einige sehr ernsthaft mit der Situation umgingen und andere nicht. Er verteidigte seine Strategie, in Berlin Lockerungen zu erlauben und gleichzeitig Tests zu verlangen.

30.3.2021, 0:42 Uhr - Neuer Vertrag zur Bekämpfung künftiger Pandemien

Mehr als 20 Staats- und Regierungschefs aus Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika wollen Pandemien künftig gemeinsam bekämpfen. Sie haben einen entsprechenden Aufruf unterzeichnet. Vertraglich festlegen wollen sie eine bessere Zusammenarbeit im Gesundheitswesen sowie eine gerechte Verteilung von Medikamenten, Impfstoffen und Schutzausrüstungen. Covid-19 habe Uneinigkeit und Schwächen offengelegt, heißt es in einer Stellungnahme der beteiligten Länder. Da es auch künftig Pandemien geben könne, sei es wichtig, dann gemeinsam zu handeln. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-Ratspräsident Charles Michel.

Rückblick

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