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Die Ereignisse rund um die Corona-Pandemie vom 20.7. bis 26.7. hier zum Nachlesen in in unserem Live-Blog.

26.7.2020, 23:23 Uhr - Brasilien: Insgesamt 2,4 Millionen Infektionen

In Brasilien steigt die Zahl der bekannten Infektionen um 24.578 auf insgesamt 2,4 Millionen. Das Gesundheitsministerium gibt zudem 555 weitere Todesfälle - damit insgesamt 87.004 - bekannt.

26.7.2020, 19:36 Uhr - Amerika: Viele Infektionen auf ganzem Kontinent

Auf dem amerikanischen Kontinent ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen in den lateinamerikanischen Staaten erstmals größer als in den USA zusammen mit Kanada. In den Ländern südlich der USA summieren sich die Infektionen nach Reuters-Zählung auf über 4.327.160. In den USA und Kanada sind es 4.308.495.

In den USA steigt die Zahl der Infizierten um 64.582 auf 4.163.892. Die Zahl der Corona-Toten wächst nach Angaben der Seuchenbehörde CDC um 929 auf 145.942.

26.7.2020, 18:41 Uhr - Lindner will eigenfinanzierte Testpflicht bei Reiserückkehr

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat für Rückkehrer aus Risiko-Urlaubsgebieten eine Corona-Testpflicht verlangt - die Kosten dafür sollten die Reisenden selbst tragen. "Verbindliche Tests für Menschen an Flughäfen dürfen kein Tabu sein", sagte Lindner im ZDF. Und: "Wer sich in ein Risikogebiet freiwillig begibt als Tourist, der wird damit in Kauf nehmen müssen, dass er für diesen Test auch bezahlt." Dies sei für ihn "eine Frage der Eigenverantwortung".

26.7.2020, 17:32 Uhr - Corona-Testoffensive auf bayerischen Höfen geplant

Nach zahlreichen Corona-Infektionen auf einem bayerischen Großbauernhof plant die Staatsregierung eine Testoffensive bei Erntehelfern. Man nehme die Situation sehr ernst, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Bisher scheine der Corona-Ausbruch lokal eingrenzbar zu sein.

Auf einem Bauernhof im niederbayerischen Mamming waren insgesamt 174 Erntehelfer positiv auf den Corona-Erreger Sars-Cov-2 getestet worden. Fast 500 Menschen stehen deswegen unter Quarantäne und dürfen den Betrieb nicht mehr verlassen.

26.7.2020, 16:02 Uhr - Eintracht Frankfurt plant Spiele mit 20.000 Fußballfans

Eintracht Frankfurt will in der kommenden Bundesliga-Saison zunächst vor etwa 20.000 Zuschauern spielen, sagte Vorstandsmitglied Axel Hellmann dem "Kicker". In das Stadion passen mehr als 51.000 Menschen.

Der Verein orientiert sich am Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga. Die DFL hat Konzepte von den Vereinen gefordert, die von den Gesundheitsbehörden mit Blick auf das Infektionsgeschehen in der Corona-Pandemie genehmigt werden.

26.7.2020, 11:44 Uhr - Australien: Bundesstaat Victoria meldet Rekord-Sterberate

Australien meldet die höchste tägliche Covid-19-Sterberate seit Ausbruch der Virus-Infektion. Der Bundesstaat Victoria teilte mit, innerhalb der vergangenen 24 Stunden seien zehn Todesfälle gemeldet worden, so viele wie noch nie an einem einzigen Tag in Australien. Die Zahl der neu mit dem Cornavirus Infizierten erreichte in Victoria mit 459 den zweithöchsten Wert, nachdem am vergangenen Mittwoch ein Rekord von 483 gemeldet worden war. Der Regierungschef des Bundesstaats Victoria, Daniel Andrews, sagte, die zweite Welle werde durch Arbeitsplatzinfektionen an Orten wie Altenpflege- und Gesundheitseinrichtungen, großen Verteilungszentren, Schlachthäusern, Kühlhäusern und Lagerhäusern angetrieben.

26.7.2020, 9:01 Uhr - 174 Erntehelfer in Bayern infiziert

In einem landwirtschaftlichen Betrieb in Mamming in Bayern haben sich mindestens 174 Erntehelfer mit dem Coronavirus angesteckt. Das hat der zuständige Landkreis mitgeteilt. Der gesamte Betrieb stehe unter Quarantäne. Auch die rund 300 negativ getesteten Mitarbeitenden dürfen das Gelände nicht verlassen. Von weiteren Infizierten außerhalb des Betriebs gehen die Behörden aktuell nicht aus.

26.7.2020, 4:02 Uhr - Frankreich kündigt kostenlose Corona-Tests an

Frankreich will angesichts steigender Corona-Infektionen kostenlose Tests bereitstellen. Diese sollen zudem rezeptfrei erhältlich sein, wie die Regierung mitteilte. "Wir würden dies nicht als eine zweite Welle bezeichnen, aber es ist klar, dass wir seit einigen Tagen einen spürbaren Anstieg der Zahl der bestätigten Fälle beobachtet", sagte Gesundheitsminister Olivier Veran der Zeitung "Le Parisien".

26.7.2020, 2:05 Uhr - Erster Corona-Verdachtsfall in Nordkorea

Mehr als ein halbes Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie hat Nordkorea erstmals einen Corona-Verdachtsfall gemeldet. Ein nordkoreanischer Staatsbürger, der illegal die Grenze überquert habe, stehe nach seiner Rückkehr unter dem Verdacht, "mit dem bösartigen Virus infiziert zu sein", meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Bisher hatte das extrem abgeschottete und autoritär geführte Nordkorea nach offiziellen Angaben keinen einzigen Fall des neuartigen Coronavirus registriert. Die Grenzen sind geschlossen.

26.7.2020, 1:40 Uhr - Briten sollen in Corona-Krise abnehmen

Die britische Regierung will die vielen übergewichtigen Briten zum Abnehmen in der Corona-Krise animieren. Eine entsprechende Kampagne plant Premierminister Boris Johnson, mit umgerechnet rund elf Millionen Euro zu unterstützen. Das berichtet die Zeitung "The Guardian". So soll bald auf Weinflaschen und Bierdosen der Kaloriengehalt stehen. Fernsehwerbung für Junkfood soll erst spätabends erlaubt sein. Untersuchungen zufolge steigt das Sterberisiko bei einer Covid-19-Erkrankung durch Übergewicht an.

26.7.2020, 0:40 Uhr - Karliczek rechnet nicht mit Engpässen bei Corona-Impfstoff

Sobald ein Corona-Impfstoff bereitsteht, wird sich nach Ansicht der Bundesregierung jeder, der möchte, auch impfen lassen können. Das hat Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) der "Bild am Sonntag" gesagt. Mit Engpässen bei der Bereitstellung wird nicht gerechnet. Man sei dabei, die Produktionskapazitäten in Deutschland zu erhöhen. Karliczek dämpfte allerdings Erwartungen, dass der Impfstoff bald auf dem Markt sein könnte. Einen zugelassenen Impfstoff werde es wohl frühestens Mitte nächsten Jahres geben.

26.7.2020, 0:35 Uhr - Weitere Corona-Infektionen am Wolfgangsee

Die Zahl der Corona-Infektionen in mehreren Tourismusbetrieben in St. Wolfgang in Oberösterreich ist auf mindestens 44 gestiegen. Bei den Betroffenen handelt es sich nach Medienberichten überwiegend um Mitarbeiter, allerdings sei auch bei einem Urlauber das Virus nachgewiesen worden. Die meisten Infizierten sind demnach Praktikanten. Ob sie sich in ihren Unterkünften oder beim Ausgehen angesteckt haben, sei unklar. Zwei Bars seien geschlossen worden.

Rückblick

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