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England führt die Maskenpflicht beim Einkaufen ein. Karl Lauterbach nennt Mallorca ein neues Corona-Risikogebiet. Außerdem hat Bundeskanzlerin Merkel mit Italiens Ministerpräsident Conte über EU-Finanzhilfen gesprochen. Alle wichtigen Entwicklungen finden Sie in unserem Live-Blog.

14.7.2020, 1:56 Uhr - England führt Maskenpflicht beim Einkaufen ein

Nach langem Zögern führt jetzt auch England eine Maskenpflicht in Geschäften ein. Diese soll nach Regierungsangaben Ende der nächsten Woche in Kraft treten. Wer sich nicht daran halte, müsse mit einer Geldstrafe von umgerechnet mehr als 100 Euro rechnen. Bisher müssen Masken in England nur in öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden. Die Regierung war lange dagegen, die Maskenpflicht auszuweiten.

14.7.2020, 1:08 Uhr - Trotz Corona-Infektion: Brasiliens Präsident fühlt sich "sehr gut"

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fühlt sich nach eigenen Angaben trotz seiner Coronavirus-Infektion "sehr gut". Er sei weder außer Atem noch habe er seinen Geschmackssinn verloren, sagte Bolsonaro gegenüber dem Sender CNN Brasil. Demnach will er seine Amtsgeschäfte wieder aufnehmen, sobald er negativ auf das Virus getestet wurde. Bis dahin werde er sich weiter isolieren. Ein neuer Test ist heute geplant.

14.7.2020, 0:40 Uhr - WHO: Alle Staaten müssen Vorsichtsmaßnahmen einhalten

Weltweit steigt die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen weiterhin rasant. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität sind es mittlerweile mehr als 13 Millionen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) appelliert an alle Staaten, sich an grundlegende Vorsichtsmaßnahmen zu halten. Andernfalls könne sich die Pandemie noch deutlich verschärfen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Gebreyesus. Zu viele Staaten würden in die falsche Richtung gehen. Dabei hätten viele Länder in Europa und anderswo demonstriert, dass es möglich sei, große Ausbrüche unter Kontrolle zu bringen.

13.7.2020, 20:41 Uhr - Lauterbach nennt Mallorca neues Risikogebiet

Nach Ansicht von SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist Mallorca durch feiernde Touristen ein neues Corona-Risikogebiet. Was sich dort und in anderen Ländern abspiele, könne eine zweite Infektionswelle in Deutschland auslösen, sagte er der Rheinischen Post. Lauterbach fordert eine Testpflicht für alle Urlauber aus solchen Gebieten. Der Politiker spricht sich auch für mehr Abstand in Flugzeugen aus. Am Wochenende hatten Hunderte deutsche Touristen auf Mallorca gefeiert, ohne Abstandsregeln einzuhalten oder einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

13.7.2020, 21:35 Uhr - Kalifornien schließt Bars, Kinos und Zoos

Wegen steigender Infektionszahlen müssen im US-Bundesstaat Kalifornien Bars, Kinos, Zoos und Museen schließen. Das ordnete Gouverneur Gavin Newsom an. Auch Gaststätten müssen demnach ihre Bewirtung in geschlossenen Räumen einstellen. In Regionen, in denen es besondern viele Neuinfektionen gibt, müssen zudem Kirchen, Fitnessstudios und Frisörsalone schließen. Kalifornien ist der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat. Dort leben fast 40 Millionen Menschen.

13.7.2020, 18:33 Uhr - Merkel will ein "wuchtiges" EU-Finanzpaket

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat besondere Anstrengungen für einen Finanzpakt zum Wiederaufbau nach der Corona-Krise gefordert. Der geplante Wiederaufbaufonds müsse etwas Wuchtiges sein, und es sei wichtig, dass dieser nicht verzwergt werde, sagte sie bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte auf Schloss Meseberg nördlich von Berlin. "Ich weiß nicht, ob wir zu einer Einigung kommen", warnte sie aber. "Es ist noch nichts sicher. Die Wege sind noch weit, die zu gehen sind."

Merkel betonte nach dem Gespräch mit Conte, die Folgen der Pandemie müssten solidarisch überwunden werden. Italien gilt neben Spanien als mögliches Hauptempfängerland von EU-Hilfszahlungen. Morgen will Merkel auch den spanischen Regierungschef Sanchez empfangen. Die Gespräche dienen der Vorbereitung des EU-Gipfels, der am Freitag in Brüssel stattfindet. Deutschland hat derzeit turnusgemäß die EU-Ratspräsidentschaft inne.

13.7.2020, 18:05 Uhr - Betriebsstart für Tönnes weiter ungewiss

Seit Wochen ruht die Arbeit auf dem Schlachthof des Tönnies-Konzerns im Kreis Gütersloh. Der Betrieb steht nach dem Corona-Ausbruch mit rund 1.400 Infektionen unter Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und deren Angehörigen unter Quarantäne.

Wann Tönnies den Standort wieder nutzen darf, bleibt auch weiter offen. "Ich kann Ihnen keinen Tag sagen, wann der Schlachthof wieder aufmacht", sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl Josef Laumann heute vor Journalistinnen und Journalisten. Er habe aber ein Interesse daran, dass der Betrieb möglichst schnell wieder aufgenommen werden könne, wenn die Fragen des Arbeitsschutzes gelöst seien.

Die Schlachtungen könnten nur zum Teil von kleineren Betrieben übernommen werden, so Laumann weiter. Das führe zu Problemen in den Ställen. Er betonte jedoch: Erst müsse der Gesundheitsschutz stehen, dann könne Tönnies "Schritt für Schritt" wieder die Arbeit aufnehmen. Ein Tochter-Unternehmen, das Fertigprodukte herstellt, darf den Betrieb in Rheda-Wiedenbrück allerdings wieder aufnehmen.

Anfang des Monats hatten die Landesbehörden die Quarantäne des Schlachthofes nochmals um zwei Wochen verlängert und in Aussicht gestellt, dass der Betrieb eventuell ab dem 17. Juni wieder starten könne.

13.7.2020, 17:15 Uhr - SWR-Berlin-Korrespondentin: Unter Party-Exzessen müssen alle leiden

Nach den Party-Exzessen auf Mallorca gilt auf den Balearen jetzt eine besonders strenge Maskenpflicht. Im Freien muss künftig jeder ab sechs Jahren fast immer Nase und Mund bedeckt halten, sonst droht ein Bußgeld von 100 Euro. Die Partyurlauber auf Mallorca hätten das bisschen hart errungene Lockerheit im Urlaub kaputt gemacht, weil nun alle darunter leiden müssten, kommentiert SWR-Hauptstadtkorrespondentin Evi Seibert die neue Maßnahme.

Dauer

In der Nacht von Freitag auf Samstag war es zu exzessiven Partys von deutschen Urlaubern an der Playa de Palma und in dem bei Briten beliebten Ort Magaluf gekommen. Maskenpflicht und Sicherheitsabstände wurden nicht eingehalten.

13.7.2020, 17:10 Uhr - Reiseveranstalter scheitern vor Gericht

Die vom Auswärtigen Amt wegen der Corona-Pandemie ausgesprochenen Reisewarnungen verletzten Reiseanbieter nicht in ihren Rechten. Zu diesem Urteil kam das Berliner Verwaltungsgericht und wies damit einen Eilantrag zweier Veranstalter ab. Die Reiseveranstalter hatten gefordert, die Warnungen aufzuheben. Sie bieten ihren Kunden vor allem Urlaub in afrikanischen Ländern an.

Die Richter entschieden, dass die Rechte der Veranstalter, insbesondere deren Berufsfreiheit, durch die Reisewarnungen nicht eingeschränkt werden. Zum einen, weil die Warnungen Fernreisen im Allgemeinen und damit einen Großteil der Anbieter betreffen. Zum anderen, weil nicht genau bestimmt werden könne, dass die Umsatzeinbußen der Veranstalter nur auf die Warnungen zurückzuführen seien. So könnte auch eine durch die Corona-Krise erschwerte finanzielle Situation von potenziellen Kunden eine Rolle spielen.

13.7.2020, 17:00 Uhr - Britische Studie deutet auf kurz anhaltende Immunität hin

Eine vom Londoner King's College veröffentlichte Studie liefert Hinweise, dass sich die Antikörper von Patienten, die nach einer Covid-19-Erkrankung wieder als genesen gelten, schnell wieder abbauen. Die Forscher haben 90 Betroffene untersucht und kamen zu dem Ergebnis, dass die Konzentration der Antikörper im Blut mitunter schnell wieder abnimmt.

Zwar zeigten 60 Prozent der Probanden eine "starke Reaktion" auf die Infektion, auch wenn sie nur leichte Erkrankungssymptome entwickelt hätten. Nach drei Monaten hätten aber nur noch 16,7 Prozent der Blutproben hohe Konzentrationen von Antikörpern gegen das Coronavirus aufgewiesen. Bei mehreren Patienten fanden sich nach drei Monaten überhaupt keine Antikörper mehr.

13.7.2020, 16:26 Uhr - UN befürchten größere Hungersnot durch Pandemie

Die UN gehen davon aus, dass infolge der Corona-Krise die Zahl der Menschen weltweit, die Hunger leiden, deutlich ansteigen wird. Das geht aus dem heute veröffentlichten Welternährungsbericht der Organisation hervor. Demnach gab es auf der Welt im vergangenen Jahr rund 690 Millionen Menschen, die als chronisch unterernährt galten. im Jahr zuvor waren es noch zehn Millionen weniger gewesen. Nach Aussage der UN könnten durch die Pandemie bis Jahresende weitere 130 Millionen Menschen von einer Hungersnot betroffen sein.

Die meisten unterernährten Menschen leben laut des Berichts in Asien (rund 381 Millionen). Den höchsten Anstieg an Betroffenen gebe es jedoch in Afrika. Dort gelten demnach derzeit rund 250 Millionen Menschen und damit fast jeder Fünfte als hungerleidend.

13.7.2020, 15:28 Uhr - Millionäre fordern in Brief höhere Steuern auf Vermögen

In einem online veröffentlichten Brief haben mehr als 80 Unterzeichnende, eigenen Angaben nach alles Millionäre, Regierungen aufgefordert, höhere Steuern für reiche Bürger zu beschließen. "Wir können sicherstellen, dass wir unsere Gesundheitssysteme, Schulen und unsere Sicherheit mit Hilfe einer dauerhaften Steuererhöhung für die Wohlhabendsten dieses Planeten finanzieren", heißt es in dem Schreiben.

Die meisten der Unterzeichner stammen eigenen Angaben nach aus den USA, aber auch Staatsangehörige aus Großbritannien und Deutschland haben ihren Namen unter das Schreiben gesetzt. In dem Brief verweisen die Verfasser auf die Menschen, "die an der vordersten Front dieses globalen Kampfes stehen" - auf Pflegekräfte, Sanitäter oder Mitarbeiter in Supermärkten. Die meisten von ihnen seien unterbezahlt.

Wohlhabende müssten nicht wie viele Millionen Menschen weltweit um ihre Jobs fürchten, oder Angst um das Auskommen ihrer Familien haben.

13.7.2020, 15:15 Uhr - Bundesregierung will sich für deutsche USA-Studierende einsetzen

Die Bundesregierung will sich für deutsche Studierende in den USA einsetzen, denen wegen Corona die Ausweisung droht. Das hat das Auswärtige Amt angekündigt. Derzeit sind etwa 9.200 Studentinnen und Studenten in den USA. Die US-Regierung hatte angekündigt, Studierenden das Visum zu entziehen, die wegen der Corona-Krise an ihren Universitäten nur noch an Onlinekursen teilnehmen. Sie müssten entweder die USA verlassen oder sich an einer Hochschule einschreiben, an der Präsenz-Unterricht stattfindet.

13.7.2020, 14:20 Uhr - Erster Tag ohne Corona-Tote in New York seit März

In der von der Corona-Pandemie stark betroffenen Millionenmetropole New York hat es vorläufigen Daten zufolge erstmals seit dem Ausbruch einen Tag ohne bestätigten oder wahrscheinlichen Todesfall nach einer Infektion mit dem Virus gegeben. New York war noch vor einigen Wochen das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA. Im April starben in der Metropole an manchen Tagen mehr als 500 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus.

13.7.2020, 13:30 Uhr - Kinoverband befürchtet großes Kinosterben

Obwohl die Kinos bundesweit wieder geöffnet haben, ist die Krise für sie längst nicht vorbei. "Wenn unsere Auslastungsmöglichkeiten durch die Abstandsregelungen auf dem Niveau bleiben und die publikumsstarken Filme dadurch weiter fehlen, werden wir einen erheblichen Anteil der Kinos verlieren", erklärte Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater im dpa-Interview. Die Filmtheater hätten in den letzten Monaten ihre Reserven aufgebraucht und Kredite ausgereizt. Hinzu komme ein Besuchereinbruch von 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

13.7.2020, 13:08 Uhr - Sachsens Schulen öffnen nach dem Sommer regulär

Sachsens Schulen sollen nach den Sommerferien wieder zum Regelbetrieb zurückkehren. "Schulen sind nicht die Hauptverbreitungsorte des Virus", erklärte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) in Dresden bei der Vorstellung einer Studie über die Ausbreitung des Virus an sächsischen Schulen.

Die Universitätsklinik Dresden hatte für die Studie 500 Schüler überwiegend der Klassenstufen acht bis elf und etwa 500 Lehrer aus Schulen in Dresden und im Landkreis Bautzen untersucht. Bei 2.045 untersuchten Blutproben wurden in 12 Fällen Antikörper gegen Sars-CoV-2 nachgewiesen. In einigen Schulen habe es bestätigte Corona-Fälle gegeben, bei Lehrern und Schülern an den Schulen seien aber nicht überdurchschnittlich häufig Antikörper nachweisbar, hieß es.

Die Studie sei repräsentativ für Regionen mit niedrigen Infektionszahlen, sagte Studienleiter Reinhard Berner. Ab Ende August bestehe wieder uneingeschränkte Schulbesuchspflicht für alle Schularten und Jahrgangsstufen, sagte Piwarz. So werde es weiter Hygieneregeln geben, die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern gelte künftig aber nicht mehr. Über das Tragen von Mund-Nase-Masken könne jede Schule selbstständig entscheiden.

13.7.2020, 12:47 Uhr - Saarland startet repräsentative Antikörper-Studie

Im Saarland sollen in einer repräsentativen Studie in den kommenden Wochen rund 2.300 Menschen auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet werden. Erstmals wollen Forscher am Beispiel eines Flächenbundeslandes zeigen, wie stark sich das Virus verbreitet hat. Auch soll es darum gehen, wie hoch die Rate der bislang unentdeckten Infektionen ohne oder mit nur leichten Krankheitssymptomen ist.

Wie viele Saarländer haben Coronavirus-Antikörper im Blut? Erste repräsentative Studie in einem Flächenbundesland startet, rund 2300 Personen werden getestet. Die Leitung hat Virologie-Professorin Sigrun Smola (Foto: R.Koop/UKS): https://t.co/riD1G7JeK4 https://t.co/Mo1HV8fYQZ

13.7.2020, 12:25 Uhr - Gesundheitsminister Spahn warnt vor einer zweiten Welle

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat wegen der Corona-Pandemie die Menschen davor gewarnt, sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, sagte Spahn bei einer Pressekonferenz. Angesichts der hohen Infektionszahlen weltweit sei auch in Deutschland die Gefahr einer zweiten Welle real.

Besonders mit Blick auf die Lage auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca äußerte sich Spahn besorgt. Der Ballermann dürfe kein zweites Ischgl werden, mahnte er.

"Ballermann darf kein zweites Ischgl werden" Spahn: Beim Reisen und im Urlaub besonders aufpassen

Partyexzesse am Ballermann haben auch Bundesgesundheitsminister Spahn aufgeschreckt. Er warnt eindringlich vor einer zweiten Corona-Welle.  mehr...

13.7.2020, 11:38 Uhr - ifo-Umfrage: Mehrheit der deutschen Unternehmen will Homeoffice dauerhaft ausbauen

Eine Mehrheit der Unternehmen in Deutschland setzt laut einer Umfrage auch künftig verstärkt auf Homeoffice: 54 Prozent der Firmen gaben an, sie planten dauerhaft mit einem verstärkten Einsatz von Telearbeit, heißt es in einer Studie des Münchner Ifo-Instituts. Die Studie basiert unter anderem auf Auswertungen von Daten aus aktuellen Ifo-Unternehmensbefragungen und einer Mitgliederbefragung im beruflichen Netzwerk Linkedin.

13.7.2020, 9:53 Uhr - Spanisches Gericht hebt Ausgangssperre für Katalonien wieder auf

Ein spanisches Gericht hat die erneute Corona-Ausgangssperre für mehr als 200.000 Menschen in der Region Katalonien außer Kraft gesetzt. Das oberste Gericht Kataloniens teilte mit, die von der Regionalregierung angeordnete Ausgangssperre verstoße gegen geltendes Recht.

Wegen eines neuen Corona-Infektionsherds hatte die katalonische Regionalregierung am Samstagabend eine Ausgangssperre für den Großraum Lleida (Lérida) verhängt, die am Sonntag in Kraft trat. Bereits gut eine Woche zuvor war die Gegend vom Rest des Landes isoliert worden.

13.7.2020, 7:13 Uhr - Rund 50.000 Krebs-Operationen wegen Corona verschoben

Als Folge der Corona-Pandemie sind nach Angaben der Deutschen Krebshilfe schätzungsweise rund 50.000 Krebsoperationen bis Mitte Juni ausgefallen. Fast ein Viertel aller ursprünglich vorgesehenen Krebsoperationen habe damit in diesem Zeitraum nicht stattgefunden. Der Vorstandsvorsitzende Gerd Nettekoven warnte in der "Augsburger Allgemeinen" vor potenziell fatalen Folgen. Die große Sorge der Krebshilfe sei, dass die Verschiebungen nicht in allen Fällen "auch medizinisch vertretbar" gewesen seien.

13.7.2020, 6:01 Uhr - Viele Bank-Kunden können wegen Corona-Krise Kredite nicht bedienen

Bei der Deutschen Bank wächst die Zahl der Kunden, die wegen der Coronakrise ihre Kredite nicht bedienen. "Wir haben bislang insgesamt etwa 70.000 Stundungsanträge von Privatkunden der Deutschen Bank und der Postbank erhalten", sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Karl von Rohr der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Zahl steige weiter, jedoch deutlich langsamer als noch im Frühjahr.

13.7.2020, 2:27 Uhr - Stegner spekuliert über mögliche Haftstrafe für Unternehmer Tönnies

In der Debatte über die Arbeitsbedingungen im Schlachtbetrieb Tönnies hat SPD-Politiker Ralf Stegner über eine Haftstrafe für den Unternehmer Clemens Tönnies spekuliert. So jemand brauche keine staatliche Hilfe durch Steuergelder, er sollte zur Verantwortung gezogen werden, sagte Stegner bei "Bild Live". Vielleicht komme Tönnies irgendwann in "staatliche Kost und Logis". Tönnies hatte zuvor einen Antrag auf Erstattung von Lohnkosten durch das Land Nordrhein-Westfalen in der Corona-Krise gestellt.

13.7.2020, 0:00 Uhr - Spanien: Erstmals wieder Ausgangssperre in Katalonien

Wegen steigender Zahlen von Corona-Infektionen gibt es in Spanien wieder eine Ausgangsbeschränkung - und zwar rund um die Großstadt Lleida in der Region Katalonien. Mehr als 200.000 Menschen dürfen seit Mitternacht ihre Wohnungen nicht mehr verlassen. Die Regionalregierung ruft sie dazu auf, nur für den Weg zur Arbeit, wichtige Einkäufe oder im Notfall das Haus zu verlassen. In ganz Katalonien gibt es so viele Corona-Neuinfektionen wie seit Mai nicht mehr.

Rückblick

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