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Ab diesem Montag dürfen Kundinnen und Kunden wieder Artikel über das Internet bestellen und im Geschäft abholen. Das sollten Sie dabei beachten.

Für die Händler im Land sei die Lockerung eine gute Nachricht, sagte der Handelsverband Baden-Württemberg dem SWR. Dadurch könnten viele Ladenbesitzer wieder Waren verkaufen und mit den Kunden in Kontakt bleiben. Nach Angaben des Verbands hätten in den vergangenen Monaten viele Händler entsprechende Click-and-Collect-Angebote entwickelt und dabei darauf geachtet, dass die Hygienemaßgaben eingehalten werden. Doch auch das wird für den von der Corona-Krise gebeutelten Einzelhandel wohl nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein.

Immer mehr Bundesländer erlauben Click-and-Collect

Der Handelsverband Baden-Württemberg hofft jetzt darauf, dass die Kunden die Abholangebote auch annehmen werden. Die baden-württembergische Landesregierung hatte Click-and-Collect während des Corona-Lockdowns von Mitte Dezember bis Sonntag verboten. Dadurch sollten vor allem rund um Weihnachten Warteschlangen vor den Geschäften vermieden werden. Mittlerweile erlauben immer mehr Bundesländer das Abholen von im Internet bestellten Artikeln. Auch in Bayern ist Click-and-Collect ab Montag zulässig.

"Onlineshop für dich geöffnet" steht auf einem Plakat an einer Ikea-Filiale. Ab Montag ist Click and Collect wieder erlaubt. (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Einige Händler, wie zum Beispiel Ikea, verlangen eine Pauschale für das Bereitstellen von Click-and-Collect. Picture Alliance

Gebühren für die Bereitstellung der Artikel

Nicht überall ist Click-and-Collect umsonst. Einige verlangen zusätzliche Gebühren, die dann häufig als "Service-Pauschale" bezeichnet werden. Bei der Möbelkette Ikea kostet das pro Bestellung zehn Euro. In dem Fall würde es sich eher lohnen eine größere Bestellung aufzugeben, statt viele kleinere.

Auch andere Händler verlangen bereits solche Gebühren. Sie begründen es damit, dass die Beschäftigten die Waren für die Kunden zusammenstellen und dann auch übergeben müssen.

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