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Kampf gegen Raser und Autorennen Tempolimit auf der A81 ab sofort in Kraft

Nun stehen die Schilder: Das innerhalb der Landesregierung umstrittene Tempolimit auf der A81 bei Geisingen ist nun in Kraft. Bis zur Einigung im November hatte es zwischen Grün-Schwarz zu Auseinandersetzungen geführt.

Straßenwärter montieren an der Autobahn A81 am Hegaublick Tempo-130-Schilder

Straßenwärter montieren an der Autobahn A81 am Hegaublick Tempo-130-Schilder

Entlang der Strecke wurden in den vergangenen Tagen die entsprechenden Schilder aufgestellt, sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums Freiburg am Mittwoch. Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 130 Kilometern pro Stunde sei am frühen Nachmittag in Kraft getreten. Betroffen sei die Autobahn zwischen Engen (Kreis Konstanz) und nördlich von Geisingen (Kreis Tuttlingen). Hier gab es bislang kein Tempolimit.

Tempolimit gegen Raser aus der Schweiz

Ziel sei es, Autorennen zu verhindern, sagte ein Behördensprecher. Die Strecke der A81 (Singen-Stuttgart) sei vor allem bei Autofahrern aus der Schweiz für schnelles Fahren beliebt, sie werde immer wieder zum Rasen genutzt. Auf keiner anderen Strecke in Deutschland trete dieses Phänomen so häufig auf wie hier. Dadurch gebe es ein hohes Unfallrisiko. Das Tempolimit diene der Verkehrssicherheit. Die Polizei werde es überwachen.

Koalitionsstreit zwischen Grünen und CDU

Das Tempolimit ist umstritten, auch innerhalb der Landesregierung. Im vergangenen Jahr hatte es unter den Regierungspartnern Grüne und CDU zu Auseinandersetzungen geführt. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) war mit seinem Vorschlag für ein Tempolimit auf Widerstand des Koalitionspartners CDU gestoßen.

Anfang November vergangenen Jahres einigten sich Grüne und CDU nach längerem Streit darauf, eine Geschwindigkeitsbeschränkung einzuführen - allerdings auf einer kleineren Strecke als zuerst geplant. Der ausgesprochen.