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Silvesternacht in Ulm und auf der Ostalb Sicherheitskonzept ging auf

Vor einem Jahr wurde das Wort "Silvesternacht" zur Negativbotschaft. Der Start in dieses Jahr hingegen verlief ruhiger. Gleichwohl: Die Polizei hatte zu tun, ebenso wie die Geburtenstationen.

Polizisten im Einsatzanzug in der Silvesternacht auf dem Ulmer Münsterplatz

Verstärkte Präsenz der Polizei auf dem Ulmer Münsterplatz. Schon bei kleinsten Unregelmäßigkeiten haben Beamte eingegriffen

Die guten Nachrichten zuerst und die kamen in Form von neuen Erdenbürgern. Das erste Neujahrsbaby erblickte in der Frauenklinik in Ulm um halb eins das Licht der Welt. Insgesamt kamen in Ulm am Neujahrstag neun Babys zur Welt.

Freude über Neujahrsbabys

Danach erblickte der kleine Luca im Ostalbklinikum in Aalen um 2 Uhr das Licht der Welt und zwei Stunden später dort auch der kleine Tim. Am Stauferklinikum in Schwäbisch Gmünd holten die Ärzte dann um 5 Uhr früh das erste Neujahrsbaby. In Neu-Ulm kam das erste Neugeborene in Neu-Ulm erst um 18 Uhr zur Welt.

Ruhe auf dem Münsterplatz

Aktiv waren nicht nur Hebammen und Kinderärzte, sondern auch Feuerwehr und Polizei. Über 200 Beamte waren in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Ulm und Heidenheim unterwegs. Auf dem Ulmer Münsterplatz versammelte sich verstärkt die Polizei, obwohl der große Ansturm ausblieb. 800 Menschen feierten dort ins neue Jahr, sonst sind es 2.000 bis 3.000. Das Sicherheitskonzept ging laut Rainer Türke von der Stadt Ulm auf: Der Platz vor dem Münster und die dunklen Ecken waren durch sogenannte Leuchtmonde ausgeleuchtet.

Tödlicher Verkehrsunfall

In Oberkochen bei Aalen ereignete sich am Sonntagabend ein schwerer Unfall. Ein 19-jähriger ist dort ums Leben gekommen. Er verlor laut Polizei auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen einen Brückenpfeiler.

In Heubach im Ostalbkreis gab es einen Unglücksfall, bei dem ein 7-jähriges Mädchen verletzt wurde. Um Mitternacht beim Feuerwerk wurde sie von einer fliegenden Rakete in den Bauch getroffen. Die Rakete geriet unter die Winterjacke, das Mädchen erlitt leichte Verbrennungen.

In Ulm-Wiblingen hatte Müll und Kleidung auf einem Balkon Feuer gefangen und verursachte einen Schaden von 100.000 Euro. Schlimmer war das Feuer in Laichingen. 90 Rettungskräfte wurden dort um 3 Uhr in der Nacht gerufen. 14 Bewohner eines Behindertenwohnheims erlitten teils schwere Rauchgasvergiftungen.

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