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Laden in Schwäbisch Gmünd

"Regional und unverpackt"

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Im verpackungsfreien Laden ist manches anders als bei Netto, Rewe und Co: An der Wand links vom Eingang hängen in Reih und Glied die so genannten "Spender" - durchsichtige Behälter mit Nudeln, Getreide, Flocken und anderen Trockenlebensmitteln. Unten ist der Hahn zum Abfüllen.

Im verpackungsfreien Laden ist manches anders als bei Netto, Rewe und Co: An der Wand links vom Eingang hängen in Reih und Glied die so genannten "Spender" - durchsichtige Behälter mit Nudeln, Getreide, Flocken und anderen Trockenlebensmitteln. Unten ist der Hahn zum Abfüllen.

Eines stellt man gleich fest bei "Regional und unverpackt": Schnell geht hier nichts. Man muss ein bisschen Zeit mitbringen. Doch die Kundinnen genießen das.

Das Sortiment: Hauptsächlich Lebensmittel – Mehl, Nudeln, Müsli, Getreide, Nüsse, Gewürze, Brot, Kaffee, Milchprodukte.

Aber auch Spülmittel, Zahnpasta und Seifen. Alles bio, die meiste von regionalen Lieferanten. Das macht die Sache auch aufwändig, so die Erfahrung von Inhaberin Stephanie Adler.

Das Abfüllen aus 20 Kilo-Säcken ist weniger das Problem – sondern die umfangreiche Dokumentation: "Wann wurden die Lebensmittel angeliefert, war alles in Ordnung, wann wurden sie umgefüllt und wann die Behälter gereinigt?"

Wie früher im Tante-Emma-Laden. Stephanie Adler ist einem gepflegten Schwätzle mit der Kundschaft auch keineswegs abgeneigt. Die Alfdorferin war zuvor Fitness-Fachwirtin und Ernährungsberaterin. Zusammen mit zwei Teilzeitkräften betreibt die 37-Jährige seit diesem Jahr den verpackungsfreien Laden.

Ein bisschen teurer als im Supermarkt ist es zwar. Aber mit Blick auf die Umwelt zahle es sich aus, hat Kundin Anja Georg festgestellt: "Ich hab' meinen Gelber-Sack-Müll reduziert."