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Rottenburg will Diskriminierung bekämpfen Wochen gegen Rassismus

Workshops, Vorträge, Fußball, Party, Tanz - mit unterschiedlichsten Programmpunkten will Rottenburg zeigen: Rassistische Verletzungen der Menschenwürde nehmen wir nicht hin.

Auf einem Fußballfeld spielen junge Männer unterschiedlicher Nationen gemeinsam Fußball

Miteinander spielen, einander kennenlernen. Oberbürgermeister Neher geht davon aus: Wenn man sich begegnet, zählt der Mensch, nicht die Hautfarbe.

Rottenburg beteiligt sich erstmalig an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Über 20 Organisationen, Institutionen, Vereine und Initiativen bieten Aktionen rund um das Thema Antirassismus und Antidiskriminierung.

Interkulturelle Kompetenz

Auf dem Programm steht unter anderem ein Workshop für Vereine zum Thema "Interkulturelle Kompetenz". Dabei geht es auch um praktische Fragen, etwa ob bei Vereinsfesten mit Rücksicht auf Muslime kein Schweinefleisch mehr gegrillt werden sollte.

Gegen Stammtischparolen

Weitere Workshops gibt es zu Fragen wie: Wie reagieren auf Stammtischparolen? Also was tun, wenn Nachbarn, Freunde oder Arbeitskollegen fremden- oder frauenfeindliche Ansichten vertreten?

Insgesamt gibt es anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus über 20 Veranstaltungen in Rottenburg. Darunter auch Theater zum Mitmachen für Kinder, ein interkulturelles Tanzprojekt für Frauen und einen Vortrag über die Identitäre Bewegung.