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Überfüllte Erstaufnahmestelle in Meßstetten Flüchtlinge sorgen für Unmut

Die Landeserstaufnahmestelle Meßstetten kommt an ihre Grenzen. Über 1.300 Flüchtlinge sind zur Zeit auf der Alb untergebracht. Das macht sich überall bemerkbar. Zum Ärger einiger Anwohner.

Meßstetten in Aufruhr

Immer mehr Flüchtlinge verlassen die LEA und suchen sich freie Flächen zum Entspannen.

Die Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Meßstetten (Zollernalbkreis) war für knapp 1.000 Flüchtlinge vorgesehen. Zur Zeit ist die LEA völlig überfüllt. In einige Zimmer wurden deshalb schon zusätzliche Betten gestellt. Auch Abstellräume wurden schon zu Schlafzimmern umfunktioniert.

Picknick, Alkohol und Lärm

Viele Einheimische stört es, dass einige junge Männer aus der überfüllten LEA schon tagsüber auf der Wiese vor dem Supermarkt sitzen, Bier trinken und auf private Grundstücke pinkeln. Zudem nutzen die Flüchtlinge viele Stellen am Wald zum illegalen Grillen.

Meßstetten in Aufruhr

Sorgt für Ärger in Meßstetten: Flüchtlinge machen Picknick und trinken Alkohol an verbotenen Stellen.


Gemeinsam sollen Lösungen gefunden werden

Die Einrichtung will schon seit Wochen ein Toilettenhäuschen aufstellen. Außerdem will sie gezielt Anwohner einladen, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Immer mehr Flüchtlinge

Die größte Gruppe der Flüchtlinge in Meßstetten sind Syrer. Es kommen aber auch immer mehr junge Männer aus Eritrea und Somalia. Viele Flüchtlinge sind noch in der Erstaufnahme, da die Asylverfahren Zeit brauchen.

Das Integrationsministerium ist dankbar, dass Meßstetten und das Landratsamt Zollernalbkreis eine vorübergehende Überbelegung der LEA in Meßstetten akzeptieren. Es rechnet mit über 50.000 Flüchtlingen dieses Jahr – doppelt so viele wie im vergangenen Jahr.