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Südbadische Imker in Sorge Asiatische Hornisse jagt Bienen

Die asiatische Hornisse erobert Südbaden. Für Menschen ist sie zwar nicht gefährlicher als unsere heimische Hornisse, aber für Bienen. Sie lauert ihnen vor den Bienenstöcken auf.

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1:11 min

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Asiatische Hornisse breitet sich aus

"Die Hornisse kann sich hier vermehren ohne Ende," fürchtet Horst Eppler vom Imkerverein Freiburg. "Sie hat viele Bienenvölker im Rheingraben." Ideal für die asiatische Hornisse und für die Imker ein Problem.

Der über Frankreich eingeschleppte Neubürger lauert in der Luft vor dem Flugloch auf rückkehrende Honigsammlerinnen. Dann frisst er die Bienen im Flug. Die asiatische Hornisse ernährt sich zu 80 Prozent von Bienen und könnte auch Baden-Württemberg großflächig erobern, befürchten einheimische Imker. Vor zwölf Jahren über Südfrankreich aus China eingeschleppt, ist sie inzwischen am Rhein angekommen.

Wie die Made im Speck

"Die Hornisse kann sich hier vermehren ohne Ende," fürchtet Horst Eppler vom Imkerverein Freiburg. "Sie hat viele Bienenvölker, die hier im Rheingraben stehen. Sie hat die klimatischen Bedingungen. Das ist ideal zum Vermehren und das wird in den nächsten paar Jahren auf uns zukommen das Problem."

Auch Naturschutzverbände wie der NABU Baden-Württemberg beobachten die Ausbreitung genau, warnen aber vor Panikmache. Das findet auch Horst Eppler. Dennoch sieht er den Bienenbestand gefährdet – nicht zuletzt steht die asiatische Hornisse seit 2016 auf der EU-Liste der zu bekämpfenden invasiven Arten.

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