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Landkreis Lörrach / Kanton Basel Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung

Patienten des Landkreises Lörrach und der beiden Baseler Kantone dürfen seit 2007 Kliniken und Reha-Einrichtungen im jeweils anderen Land aufsuchen. Und es gibt klare Vorlieben, wer sich wo behandeln lässt.

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Zehn Jahre grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung

G. Halter / Schweizer Fernsehen

Patienten des Landkreises Lörrach und der beiden Baseler Kantone dürfen seit 2007 Kliniken und Reha-Einrichtungen im jeweils anderen Land aufsuchen. Und es gibt klare Vorlieben, wer sich wo behandeln lässt.


Seit nunmehr zehn Jahren können sich Baseler Patienten im Landkreis Lörrach und Menschen aus Lörrach in Basel behandeln lassen. Zehnmal mehr Deutsche gehen in die Schweiz, um sich in Basler Kliniken ambulant behandeln, oder operieren zu lassen. Hans Luska kann sich die teurere Behandlung in der Schweiz leisten, dank einer Zusatzversicherung. "Ich habe erfahren habe, dass das Claraspital diese Operation öfter durchführt, als das in Deutschland der Fall ist", sagt Hans Luska, Patient aus dem Landkreis Lörrach.

Vor zehn Jahren bedurfte es erst einer Gesetzesanpassung in beiden Ländern. Erst danach durften Patienten aus Deutschland und der Schweiz Behandlungen im grenznahen Ausland überhaupt in Anspruch nehmen. So wie Madeleine Luginbühl, die zur Rehabilitation nach Bad Bellingen gekommen ist. Gelockt hat sie das deutlich bessere Verhältnis von Preis und Leistung. "Die Therapie ist sehr gut, und hier bekomme ich ein Einzelzimmer, was ich in der Schweiz nicht hätte", sagt die Reha-Patientin aus Basel.

Eine Behandlung, die sich doppelt lohnt. Denn in der Schweiz müsste Madeleine Luginbühl für die gleiche Behandlung das Vierfache zahlen.

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